Borriliose Impfung ja oder nein
-
-
Wir haben seit ein paar Tagen einen 11 Monate alten Westie. Gestern war ich beim Tierarzt und JA ich habe ihn gegen Borelliose impfen lassen. Es ist Winter und jetzt ist der beste Zeitpunkt. Der Tierarzt hat mich nicht dazu gedrängt!
Es war eine freie Entscheidung. Da ich danach sehr viel darüber gelesen haben, mach ich mir immer wieder Gedanken, ob meine Entscheidung wohl auch richtig gewesen war. Dem Hund geht es nicht schlechter als Gestern und irgendwie bin ich schon zufrieden, dass er gesund ist!
Ich hoffe das bleibt ganz lange so. Die Impfung ist nicht sehr teuer.Viele sagen immer es sei blödsinn zu impfen, da es ja auch keinen Impfstoff für Menschen gibt.
Dazu sage ich nur, es gibt auch keinen FSME Impfsoff für Hunde und jeder in Süd-Deutschland lässt sich dagegen impfen.
Außerdem lasst ihr eure Hunde gegen viele Sachen impfen wo es keinen Impfstoff für Menschen gibt. - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Borriliose Impfung ja oder nein schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
Viele sagen immer es sei blödsinn zu impfen, da es ja auch keinen Impfstoff für Menschen gibt.
Dazu sage ich nur, es gibt auch keinen FSME Impfsoff für Hunde und jeder in Süd-Deutschland lässt sich dagegen impfen.
Außerdem lasst ihr eure Hunde gegen viele Sachen impfen wo es keinen Impfstoff für Menschen gibt.
ich bin der Meinung das hat nichts damit zu tun ob es für Menschen einen Impfstoff gibt oder nicht. Die Lyme-Borelliose Erreger sind einfach nicht spezifisch genug um im Moment eine wirklich funktionierende Immunisierung zu erlangen. Zudem fällt der Antikörperspiegel zu schnell ab, als das man von einem wirkungsvollen Schutz sprechen kann. Bei Impfungen bin ich sehr zweigeteilter Meinung... aber hier in diesem Fall sehe ich nicht mal bei uns in Baden Württemberg ein gesundes Verhältnis zwischen Risiko und Nutzen. Im übrigen "verkraften" die meisten gesunden Hunde einen Befall ohne "Ausbruch". Man hat schon bei Hunden die nicht gegen Borelliose geimpft waren, Antikörper gefunden ohne das der Hund aber erkrankt war.
Hinzu kommt noch das der Erreger erst nach 24h durch die Zecke freigegeben wird... es ist natürlich viel Arbeit einen Hund nach Zecken abzusuchen, aber in gewissen Gebieten kommt man einfach nicht drum herum.Alles in Allem ein schwieriges Thema was sicherlich jedem HH beschäftigt...
-
Hallo nochmal.
Was man so liest verunsichert mich total. Am wichtigsten ist mir nur noch, keinen Fehler mit der ersten Impfung gemacht zu haben. Ich denke bereits darüber nach die Impfung abzubrechen, wenn das möglich ist. Diskussion habe ich eröffnet in einem anderen Theme (HILIFE Borreliose Impfung abbrechen!!?!?!?!?!).
Vielleicht könnt ihr mir ja Tipps geben obs möglich ist oder was ich jetzt tun soll da er ja schon eine Impfung hat.Gruß, Christian.
-
Zitat
Vielleicht könnt ihr mir ja Tipps geben obs möglich ist oder was ich jetzt tun soll da er ja schon eine Impfung hat.Gruß, Christian.
Da würde ich auf einen Rat eine TA oder ev. eines weiteren TA hören. Ich denke aus medizinischer Sicht sind die TÄe die erste Anlaufstelle für solche Fragen... -
Meine TA hat mir auch abgeraten meine Hunde da gegen zu Impfen, denn vorher müsste man so oder so einen Test machen ob der Hund nicht schon Infiziert ist. Und ob diese Impfe wirklich was bringt ....
-
-
Zitat
Meine TA hat mir auch abgeraten meine Hunde da gegen zu Impfen, denn vorher müsste man so oder so einen Test machen ob der Hund nicht schon Infiziert ist. Und ob diese Impfe wirklich was bringt ....
Und genau hier liegt das Problem. Der Erreger kann nicht im Blut nachgewiesen werden, nur die Antikörper sofern welche vorhanden sind. Zu einer genauen Bestimmung wird Gelenkflüssigkeit abgenommen... und zwar aus einem betroffenen Gelenk...das allerdings auch nur wenn die Symptome für Borelliose vorhanden sind... -
Also ich habe mit meinem Tierarzt und noch einem anderen Tierarzt gesprochen, bei dem wir noch nicht zur Behandlung waren.
Beide sagten es macht keinen Sinn die Impfung jetzt abzubrechen! Sie raten immer zu solchen Impfungen und die Impfung sei nicht so schlecht als ihr Ruf sagten sie mir! Im Gegenteil der Impfstoff sei sogar einer der sichereren Impfungen bei Hunden. Sie sprachen allerdings davon, dass es eine 100&ige Sicherheit nie gebe, was mir klar ist.
Beide sagten, dass Hunde auch Tollwut bekommen könnten falls sie von einem infizierten Tier gebissen werden sollten. Nur ist das so selten und die Krankheit wird noch seltener übertragen. Mit der Impfung schützt man den Hund quasi von dem Fall der Fälle. ähnl. wie bei Borreliose. Nur das Tollwut glaube ich Pflicht ist wenn man ins Ausland will oder so.
Ich schütze meinen Hund vor dem Fall der Fälle für jede Krankheit.
Genau so, wie ich es bei mir tun würde!!!
20 Euro für eine Impfung sind auch nicht sehr viel, wenn man eine Borreliose Behandlung somit abwehren kann! -
Also ich halte rein gar nichts von dieser Impfung und behaupte heute noch, dass es reine Geldmacherei ist wie so viele andere Imfpungen auch.
Ich habe meinen Hund 1x dagegen geimpft, nie wieder, die hat nur noch erbrochen und Durchfall gehabt.
Auch die jährlichen Impfungen sind meiner Meinung nach eine reine Abzocke, denn die meisten Impfstoffe halten mind. 2 Jahre wenn nicht mehr. Ich bin einfach nicht mehr bereit, irgendwelche Chemikalien in meinen Hund zu stopfen, wo es gar nicht nötig ist!
Das ist natürlich meine ganz persönliche Meinung

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Laluna -
Natürlich halten einige der Impfstoffe länger als 1 Jahr, aber nun mal im Moment leider noch nicht alle...
Das Problem ist nur, dass die Kombinationspräparate billiger sind, als die einzelnen Impfstoffe und die TÄ (im Sinne des zahlenden Halters), dann lieber diese anwenden. Ich bin mir sicher, wenn man darauf besteht, wird kein TA etwas dagegen einzuwenden haben, nur ein Teil der Impfstoffe zu verabreichen (ich hoff doch mal, ich hab das richtig in erinnerung
)Die Borreliose-Impfung ist meiner Meinung schon sinnvoll, wenn man in einem gefährdeten Gebiet wohnt. Allerdings sollte man natürlich davon absehen, wenn der Hund sie nicht verträgt.
-
Wie gesagt, jeder muss für sich Nutzen und Risiken abwägen, und da kann es eben passieren, dass in bestem Treu und Glauben verschiedene Meinungen rauskommen. Den TAs immer gleich Abzocke vorzuwerfen halte ich für ungerechtfertigt. Aus Geldgier wird wohl kaum jemand TA, da gibt es einträglichere Jobs. Die meisten TA raten zu Impfungen, die sie persönlich für sinnvoll erachten und auch ihren eigenen Hunden verabreichen. Wenn sie dann noch gute Erfahrungen damit gemacht haben, kann man es nicht verübeln, wenn sie sie empfehlen.
Viel schlimmer finde ich TAs, die wider besseres Wissen und Gewissen Behandlungen anbieten, nur weil sie gerade 'in' sind und sich gut verkaufen bei den HH....
Sorry für OT.... :/
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!