PUBERTÄT MIT VIER MONATEN????
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jedenfalls streikt er. ich hab es irgendwann aufgegeben, weil ich das gefühl hatte, er weiss tatsächlich nicht, was ich von ihm will...Ja, so kann man sich natürlich einen vermeintlich "pubertierenden" Junghund heranziehen.

Cerridwen hat ja schon tolle Tipps gegeben (ich fange Übungen in der Wohnung auch damit an, dass Zazie zuerst einmal auf "ihrem" Sofateil Platz macht).
Allerdings würde ich bei einem so jungen Hund auch noch gar nicht so sehr viele Grundgehorsamsübungen machen, sondern das Ganze mehr als gemeinsamen, wenige Minuten dauernden Spass betrachten (und daher ihm evtl. viel eher kleine lustige Tricks beibringen oder sonstige Spielchen machen). Denn wenn man sich Kommandos jetzt "versaut", indem man sie nicht durchsetzt und/oder seinen Welpie überfordert, ist das eher kontraproduktiv für die Zukunft. Daher lieber weniger verfängliches üben.
In diesem Alter ist es hauptsächlich wichtig, dass er seine Umwelt kennenlernt und Sozialverhalten erlernt. Bis auf "Nein" muss ein Welpie in diesem Alter m.E. eigentlich nichts können.
Geht Ihr eigentlich in eine Welpenschule? Da bekommt man doch auch gute Anregungen, wie, was und wie oft/lange.
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der trick, den hund mit leckerlies in sitz/platz zu bekommen funktioniert leider nicht, smutje springt danach und wenn er es nicht bekommt, dann geht er weg oder steht da und schaut mich an... [/qoute]
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Na nicht zu hoch halten, sondern so das Smutje es "anlecken" kann, aber nicht bekommt. Also so kurz über die Nase. Geht der hintern dann auf den Boden, Leckerchen "fallen" lassen.
Beim Platz notfalls so Halten, das die Hand darüber ist. Also in die Daumenspalte einklemmen, die Hand gerade halten, mit der Handfläche nach unten und dann die Hand zu Boden führen, wenn der Hund dann das Leckerchen haben möchte, dann muss er sich hinlegen. Sobald der Bauch auf dem Boden ist, die Hand umdrehen.In der Regel ist es wirklich so, das wenn man sie "Einschaltet" und sie einige Leckerchen für umsonst bekommen, das sie dann auch sehr aufmerksam sind und schon mitarbeiten, damit es noch mehr bekommt.
Mach ein Spiel aus den Übungseinheiten. Das Lieblingsspielzeug kann auch sehr hilfreich sein.
Wenn du aber schon im Vorfeld oder beim "einschalten" merkst, das dein Hund nicht will oder wirklich aufmerksam ist, dann mache einfach in dem Moment nichts und versuche es später noch mal.Vielleicht schaust du man nach dem Buch "Spiel- und Spaßschule für Hunde", da findest du jede Menge Tipps, wie man Übungen aufbauen kann oder wie man bestimmte Dinge üben kann. Dazu hat es ganz viele witzige Dinge, wie Spiele, Tricks und Beschäftigungen für drinnen und draußen.
Ich denke schon und befürworte es auch, das auch schon Welpen in den jungen Tagen spielerisch lernen. Auch Sitz, Platz, Komm und Nein/Aus/Pfui finde ich schon sehr wichtig, eventuell noch warten oder stop.
Unser konnte in dem Alter schon einiges und hat immer alle begeistert. Aber wenn er keine Lust hatte, dann hat er auch nicht wirklich mitgemacht, aber das war dann schon okay, weil eine halbe Stunde später war es dann doch toll zu üben. -
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Ich denke schon und befürworte es auch, das auch schon Welpen in den jungen Tagen spielerisch lernen.
Ja, genau auf "spielerisch" liegt die Betonung. Wenn der Welpie gerade eifrig mitmacht, spricht natürlich nichts dagegen ihm "Sitz, Platz" usw. beizubringen. Auch meine hat in den ersten Monaten ziemlich viel gelernt, aber mehr, weil ich sie irgendwie geistig auslasten musste, als dass es mir darauf ankam, dass die den Grundgehorsam beherrscht.
Denn wie ich schon sagte, "Sitz" soll ja eigentlich heißen, dass der Hund sitzen bleibt (und sich auch zu 100% hinsetzt), bis das Auflösungskommando kommt. Da muss man bei einem Welpie schon richtig auf Zack sein, um genau den richtigen Zeitpunkt zu erwischen und es nicht schleifen zu lassen. Daher mein Rat, eher etwas zu trainieren, was man nicht ganz so "bierernst" sehen muss, damit der Spass auf beiden Seiten nicht verloren geht. Denn in dieser Phase ist die Umwelterfahrung m.E. wesentlich wichtiger und für den perfekten Grundgehorsam hat man noch genügend Zeit...
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Meiner Erfahrung nach ist es schon gut, das ein Hund für seine Umwelterfahrungen schon etwas Grundgehorsam hat.
Ich sehe täglich Welpen, die ohne Leine laufen und die dann freudig auf andere Hunde zu laufen und denen es dabei egal ist, ob dort eine Straße ist oder nicht.
Wenn ich dann aber mit meinem Zwerg schon das "warte" spielerisch beigebracht habe - bei uns war es "Straße" - und der Welpe dann in Erwartung auf ein Lecker oder ein Spiel stehenbleibt und warten.
Genauso kann ich spielerisch schon das sitzt üben und auch das bleiben. Das ein Welpe nicht 20 Minuten sitzen sollte ist klar, aber mit einigen Sekunden kann man da schon gut anfangen.
Das wurde bei uns sogar schon in der Welpenschule gefordert, wo ich meinen Männe samt Hund hingeschickt habe. Dort waren die Übungseinheiten zwischen Spieleinheiten gepackt und die Zwerge haben da schon einen guten Grundgehorsam gelernt, aber auch Sachen wie Einkaufswagen, Fahrrad, Jogger, von fremden Personen angesprochen werde und fallende Gegenstände (Schlüssel, Zigaretten, Feuerzeug). Dazu dann kleine Parquors mit Flaterbändern, Petfalschen, Ballplanschbecken ect.Gut das mag Ansichtssache sein, aber was bringt mir ein Hund, der viele viele Tricks kann, aber sich im Grundgehorsam schwer tut. Es ist ja nicht nur zur Sicherheit und weil es irgendwann sehr Vorteilhaft ist, sondern es ist auch Bindung und auch schon Rang und Stand klar machen.
Ich hatte mal mit einem 8 Monate alten Hund zu tun, der in seinem Leben alles durfte und immer der kleine Prinz war. Der hat dann recht dumm geschaut, das er nicht im Bett schlafen durfte, das er nicht auf dem Sofa sitzen durfte, das er nicht sein Futter zu verteidigen hatte, das an der Leine nicht gezogen wird und das er mich schon mal gar nicht berammeln durfte. Der Hund war aber nicht aus dem Tierheim, sondern von einem Privathalter. Die neuen Halter haben dann die Konsequente Linie beibehalten und nun ist der Hund recht umgänglich, hatten aber einiges zu kämpfen. Hätte der Hund schon früher etwas gelernt, dann wäre es für die neuen Halter um einiges leichter gewesen.
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Jeder Hund hat mehrere Flegelphasen.
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Ich sehe täglich Welpen, die ohne Leine laufen und die dann freudig auf andere Hunde zu laufen und denen es dabei egal ist, ob dort eine Straße ist oder nicht.
Naja, das ist ja schon der worst-case und ich denke mal, bei diesen HH ist weder frühes noch späteres Training angesagt.Eigentlich glaube ich, dass wir uns im Großen und Ganzen sehr einig sind: spielerisches lernen mit Rücksicht auf die kurze Konzentration, die so ein Welpie hat, wenn aber, dann konsequent seine Grundgehorsamsbefehle durchsetzen und das ganze auch nicht schleifen lassen (so in etwa?).

Und sicherlich soll ein 8 Monate alter Hund einem nicht auf der Nase herumtanzen, aber ich meine, er braucht auch nicht viel mehr bis dahin an Kommandos gelernt zu haben als wie nötig für den normalen Alltag. Meist ist es besser, seinem Hund bis dahin konsequent "Nein" beigebracht zu haben, als dass er sich auf den Befehl "Platz" hinschmeisst, wenn Du ahnst, was ich meine.

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souma: ja, sind in der welpenschule, die sozialisierung ist im vollen gange und ich bin mir auch bewusst darüber, dass der hund klein ist und noch nicht alles können muss. trotzdem denke ich, dass er mit gewissen grundkommandos zumindest spielerisch vertraut sein sollte, wann soll er es denn lernen, wenn nicht jetzt??
habe heute festgestellt, dass smutje auch viele momente hat, in denen er von allein die kommandos ausführt, zb. sitz an einer strasse bevor wir hinüber gehen, bei-fuss-laufen, etc.... natürlich verlange ich nicht von ihm, dass er diese kommandos immer und korrekt ausführt, sie oben... werde jetzt auch verstärkt clickern, wenn er was richtig macht, anstatt kommandos durchzusetzen. denke wir sind auf dem richtigen weg, danke also nochmal für eure antworten!
liebe grüsse, melina

ps: meine frage, wie ich mich verhalten soll, wenn er das kommando nicht ausführen will und anfängt unruhig/überfordert zu reagieren, habt ihr mir immernoch nicht beantwortet
werde ganz bestimmt nicht zu solchen mitteln wie hinterteil runterdrücken, etc... greifen... -
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ps: meine frage, wie ich mich verhalten soll, wenn er das kommando nicht ausführen will und anfängt unruhig/überfordert zu reagieren, habt ihr mir immernoch nicht beantwortet
werde ganz bestimmt nicht zu solchen mitteln wie hinterteil runterdrücken, etc... greifen...Wenn er anfängt unruhig zu werden, das Training unterbrechen und beenden. Aber am besten gar nicht erst so weit kommen allsen, das er unruhig oder überfordert wird.
Gebe niemals ein Kommando, wenn du es nicht durchsetzen kannst! Wenn du das machst, wird sich dein Hund das sehr schnell merken und sich dann entsprechend verhalten und öfter mit Verweigerung reagieren. So versaust du dir das Kommando und wirst irgendwann ein anderes finden müssen, mit dem das gleiche gemeint ist.
Wie du ein Kommando durchsetzt bleibt dir überlassen. Ich habe wie gesagt gute Erfahrung mit dem Lecker oder dem Lieblingsspielzeug gemacht - damit haben wir sogar unserem auch das bellen auf Kommando beigebracht.
Es schadet aber auch nichts, wenn du deinem kleinen etwas hilfst das Hinterteil sanft in Position bringst. Das hat dann auch nicht immer was mit runterdrücken zu tun. Manchmal reicht ein Finger aus.@ souma
so in etwas.
Aber da jeder andere Ansprüche an den Alltag stellt, wird es auch immer Unterschiede geben, was ein Hund können muss oder sollte.
Ich habe da den einen oder anderen höheren Anspruch an meinen Hund. :signspace: -
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wann soll er es denn lernen, wenn nicht jetzt??
Wenn er alt genug ist?! So mit ungefähr einem Jahr aufwärts kann man m.E. mit dem gezielten Training anfangen. Alles davor sollte den Rahmen eines spielerischen Übens m.E. nur bedingt verlassen (was, wie schon gesagt, nicht heißen soll, dass man es gar nicht übt).
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ps: meine frage, wie ich mich verhalten soll, wenn er das kommando nicht ausführen will und anfängt unruhig/überfordert zu reagieren, habt ihr mir immernoch nicht beantwortet
Dann solltest Du Dir erst einmal darüber Gedanken machen, dass Du gerade viel zu viel von Deinem Wauzie gefordert hast und in Hinblick auf spätere Übungen Deine Erwartungen deutlich runterschrauben bzw. Dir noch mal ganz deutlich vergegenwärtigen, wann und wie Dir Dein Hund signalisiert hat, dass es zuviel war, um Dir dann über die "Sekunde davor" klar zu werden. Denn genau diese wäre es gewesen, die Übung zur Freude aller abzubrechen.
Wie auch immer, Trainingseinheiten mit meiner Zazie beende ich auch mit einem Ritual, nämlich etwas, was sie immer kann und freudig macht (in der Wohnung: "Gib Pfötchen" und "Das andere"; außerhalb: "Sitz"). Sollte sie vorher ein Kommando nicht so super ausgeführt haben und nur noch rumkaspern, so dass ich keine Chance mehr sehe, sie dazu zu bewegen, breche ich das Kommando rechtzeitig mit "Nee, so dann nun auch nicht!" ab und leite den Abschluss ein.

War das ein wenig hilfreich für Dich oder gibt es noch ganz andere "Konfliktsituationen" bei Euch?!
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Wenn er alt genug ist?! So mit ungefähr einem Jahr aufwärts kann man m.E. mit dem gezielten Training anfangen. Alles davor sollte den Rahmen eines spielerischen Übens m.E. nur bedingt verlassen (was, wie schon gesagt, nicht heißen soll, dass man es gar nicht übt). nichts anderes als das habe ich doch auch gesagt!
Dann solltest Du Dir erst einmal darüber Gedanken machen, dass Du gerade viel zu viel von Deinem Wauzie gefordert hast und in Hinblick auf spätere Übungen Deine Erwartungen deutlich runterschrauben bzw. Dir noch mal ganz deutlich vergegenwärtigen, wann und wie Dir Dein Hund signalisiert hat, dass es zuviel war, um Dir dann über die "Sekunde davor" klar zu werden. Denn genau diese wäre es gewesen, die Übung zur Freude aller abzubrechen.
das ist doch der punkt! es gab kein "vorher"! smutje hat von der ersten sekunde an gezeigt, dass er nicht "mitmachen" will. zu dem punkt, dass ich ihn überfordere oder zu viel von ihm erwarte ist es doch höchstens ein-, zweimal gekommen. und genau da habe ich doch sofort abgebrochen!
Wie auch immer, Trainingseinheiten mit meiner Zazie beende ich auch mit einem Ritual, nämlich etwas, was sie immer kann und freudig macht (in der Wohnung: "Gib Pfötchen" und "Das andere"; außerhalb: "Sitz"). Sollte sie vorher ein Kommando nicht so super ausgeführt haben und nur noch rumkaspern, so dass ich keine Chance mehr sehe, sie dazu zu bewegen, breche ich das Kommando rechtzeitig mit "Nee, so dann nun auch nicht!" ab und leite den Abschluss ein.

War das ein wenig hilfreich für Dich oder gibt es noch ganz andere "Konfliktsituationen" bei Euch?!
davon abgesehen: klar waren eure beiträge hilfreich. danke dafür. ansonsten gibts keine konfliktsituationen. aber ich werd mich rechtzeitig zurückmelden!

gute nacht, melina

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