Mein Hund ist immer krank. Wer hilft?
-
-
Hallo,
ich und meine Hündin Maya wären sehr froh ein paar aufmunterende und brauchbare Ratschläge zu finden.
Zum Problem: Maya ist 10 Jahre alt und lebt seit 5 Jahren bei uns. Sie ist eine spanische Podenco-Pyrienäenberghundmischung.Kurz nachdem sie sich bei mir und in der Zivilisation einlebte, fing für mich das Projekt "Rette deinen TA"an und beglücke ihn regelmäßig mit meinen Besuchen.
Maya hat bis heute immer wieder Durchfall( auch blutig), mit oder ohne Erbrechen. Also alle Varianten. Manchmal kotzt sie gleich nach dem Futtern oder aber nach 12 Stunden kommt noch die Abendmahlzeit und sagt "Guten Morgen". Ich füttere sie mit Schonkost. Reis von Vet-Konzept, Putenfleisch. Das Futter ist angewärmt und sie bekommt 3 kleine Portionen über den Tag verteilt. Z.Z. bekommt sie noch ein Darmpulver von Vet-Konzept. Trotzdem hat sie die starke Neigung zu Durchfall.
Aber momentan ist der Durchfall schon "untypisch". Einen Tag hat sie Verstopfungen, dann macht sie wie Wasser und dann normal. Sie hat auch keine Krämpfe und muß nicht alle 2 Stunden raus. Was ist da los?2. Seitdem ich sie habe hat sie die Neigung zur Inkontinenz. Nun anfänglich ließ sich mit Canephedrin die Sache gut regulieren und nach einer Kur von 10-20 Tagen hatte ich für 1-2 Jahre Ruhe. Jetzt hilft das nicht mehr und ich merke das ihr das voll unangenehm ist wenn sie den Urin nicht mehr halten kann. Passiert zum größten Teil im Liegen aber kann auch mal so passieren. Gibt es Möglichkeiten, denn mein TA meinte auch das es mit der Kastration zu tun hätte.
3. Sie hat ein Rückenproblem. Genau kann ich es nicht sagen, aber es kann Spondylosis, ein Bandscheibenvorfall oder so sein. Sie kommt dann mit dem Hinterteil nicht mehr hoch. Das hat sie jetzt ca. 1,5 Jahre und läuft hinten steif, stolpert schon mal und kann das Gewicht nicht immer stabilisieren. Ich hatte eine Hundephysiotherapeutein da und bei Schmerzen bekommt sie Rimadyl 100. Leider hatte ich nicht das Geld eine große OP durchzuführen und es ist fraglich ob es Nutzen hat oder ob ich dann nur Gewissheit habe was sie hat. Mir hängt das schon nach...
4. Ein Allergietest hat ergeben das sie eine Hausstaubmilbenallergie hat. Also ihr Immunsystem ist nicht so gut und sie bekommt auch allen Mist. Von Blasenentzündung bis allergische Reaktionen auf Wespenstiche...
Ich gebe ihr einmal täglich Cortison super niedrig dosiert, weil sie durch die Nebenwirkungen nur noch auf Futtersuche ist und nicht mehr auf mich hört wenn wir draußen unterwegs sind.Wer weiß Rat ?
Vielleicht finde ich hier Menschen, die auch so einen liebenswerten und einmaligen aber leider ständig kranken Hund haben. Würde mich sehr freuen aber auch für Anregungen bin ich offen.Bin gespannt und schon mal habt Dank.
LG Yasmin
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Mein Hund ist immer krank. Wer hilft? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hallo Yasmin
ich hatte auch mal einen Pyrenäenberghund, ein liebes, stolzes Tier. Aber irgendwie sind sie nicht an unsere Zivilisation angpasst. Wir hatten auch diese Probleme mit der Verdauung, Hinken und sonst noch allen Marotten.
Bei Durchfall liess ich den Hund einen Tag fasten, dann langsames anfüttern mit Huhn und Reis. mit einem Tonerdeprodukt vom Tierarzt habe ich gute Erfahrung gemacht, es kleidet die Magenwände aus. Ich habe es immer mit Joghurt oder Quark vermischt, nicht aus dem Kühlschrank.
Ich wünsche, dass es diesem tollen Hund bald besser geht und grüsse euch
Zwazli -
Oh mann, dein armer Hundi, der tut mir richtig leid.
Kann Dir zwar auch keine richtigen Tipps geben, aber ich hab so was ähnliches mit meinem Hund auch durch.
Er ist jetzt zwei Jahre alt, wir haben ihn im Alter von ca. 6 Wochen bekommen.
Seitdem waren wir auch die Sponsoren von unserer Tierärztin...
Er hatte ein schwaches Immunsystem, schwache Abwehrkräfte und hat bei jeder Erkrankung gerufen: Her damit, ich will se haben!
Er hatte auch immer mit Durchfall und Erbrechen zu tun, Kreislaufprobleme, "grundloses" Fieber, Untertemperatur... Er hat nen Bandscheibenvorfall und beginnende Arthrose.
Bis vor nem 3/4 Jahr sind wir wegen jedem Wehwehchen auch schön zum Tierarzt. Er hatte so starke Magen-Darmprobleme, ständiges Erbrechen und Druchfall, starke Magenschmerzen -/ krämpfe. Unsere Tierärztin hat ihm immer nur Schmerzmittel und Antibiotika gespritzt... Hat alles nix geholfen. Und als dann der Spruch kam sie wüßte nicht was er hat bin ich zur Tierheilpraktikerin. Und das war das beste was wir machen konnten. Die sagte, durch die vielen Schmerzmittel und Antibiotika wäre seine ganze Magen-Darm-Flora total im Ar.... Wäre ja kein Wunder das es dem armen Kerl so schlecht geht. Er bekam dann die nächsten 4 Wochen ein paar Homöopatische Medikamente die den ganzen Magen-Darm-Trakt wieder aufgebaut haben. Hat super geklappt! Danach hab ich ihn auf Rohfütterung umgestellt. Und seitdem hab ich nen komplett anderen Hund. Er frißt wieder sehr gern, seitdem hatte er nichts mehr an Krankheiten! Sein Fell ist super toll geworden, seine "Träneaugen" haben sich etwas gebessert, er ist super fit.
Als wir vor zwei Wochen notfallmäßig in der Tierklinik waren wegen starker Rückenschmerzen kam raus das er nen Bandscheibenvorfall und beginnende Arthrose in der Wirbelsäule hat ( die Schmerzen hatte er letztes Jahr schonmal, wurde von unserer Tierärztin auf Verspannung behandelt :irre: , deshalb diesmal die Tierklinik) Und die dortige Tierärztin meinte sogar was das für ein toller Hund wäre, super gesund, ganz tolles Fell, Zähne super, Muckis wie ein Leistungsportler, Herz, Lunge, alles super!!
Vielleicht suchst Du dir auch mal bei Euch in der Nähe nen Tierheilpraktiker der sich Deinen Hund mal so richtig anguckt. Kann ich wirklich in dem Fall nur empfehlen. Denn die ständigen Hammermedikamente die deine Maya bekommt sind vielleicht auch nicht das beste... Helfen vielleicht bei der einen Krankheit, aber die Nebenwirkungen sind ja auch nicht ohne... Spreche da aus Erfahrung.
Und ein Tierheilpraktiker nimmt sich wirklich Zeit für Dich und Deinen Hund, da ist dann kein proppevolles Wartezimmer das auch noch drankommen will und alles muß schnellgehen. Ich war damals ne Stunde bei unserer Tierheilpraktikerin, die wollte die ganze "Lebensgeschichte" von Teddy wissen, sämtliche Krankheiten, welche Medikamente er so alles bekommen hat... Sie hat sich den Hund ganz genau angeschaut.
Wünsch Dir und Deinem Hund auf jeden Fall alles Gute und das sie ganz schnell wieder gesund wird.
viele liebe Grüße
Caroline -
Hallo Yasmin,
ich kann mich Caroline nur voll und ganz anschließen ! Ich würde mir ganz schnell einen wirklich guten und erfahrenen Tierheilpraktiker suchen! Die gesundheitlichen Probleme können im Zusammenhang stehen, da muss man den ganzen Hund betrachten und nicht nur einzelne Symptome. Und das macht meist nur ein Tierheilpraktiker, der Deinen Hund auch von den ganzen Medikamenten etc. entgiften und die Darmflora wieder aufbauen kann - das ist total wichtig.
Und wenn Du nicht roh füttern möchtest - es gibt eine Menge guter Fertigfutter (nass und trocken) mit hochwertigen Inhaltsstoffen und vor allem ohne jegliche künstliche Zusätze - denn die würde ich als erstes mal weglassen.
Wegen den Verdauungsproblemen - schau mal unter IBD (z.B. auf der Seite http://www.lupovet.de unter dem Futter IBDermaHyposens), vielleicht trifft das ja zu?
Gibst Du das Caniphedrin immer noch nur kurweise? Meine Große damals hat das dauerhaft bekommen wegen der Inkontinenz nach der Kastration. Ich weiß nicht, ob das zur kurmäßigen Anwendung gedacht ist ...?
Wegen der Milbenallergie - schau mal nach, es gibt hier im Forum eine Menge sehr, sehr guter Beiträge dazu von Biber.
Ich hoffe, dass es Deinem Hund bald besser geht.
LG Petra -
Ich würde das Tier auch erst mal entgiften und dann das passende Konstitutionsmittel suchen.
Also auf zum THP und mit dem das alles einmal durchgehen und die Psyche direkt mit einbeziehen. -
-
Hallo,
danke für eure Antworten.Ich war gestern beim TA und habe Metronidazol Artesan bekommen.
Der Durchfall ist weg gegangen, darüber bin ich froh und Maya auch. Sie hat auf mich heute morgen beim Gassigehen einen interessierten Eindruck gemacht und da geht es mir auch besser. ( Kennt ihr bestimmt auch)Aber trotzdem würde ich Maya gern einem Heilpraktiker vorstellen. Den Gedanken hatte ich schon länger und bin hier doch sehr stark bestätigt worden. Nur wo finde ich einen der auch glaubwürdig ist und was von ganzheitlicher Naturmedizin und Hunden versteht? Außerdem was kostet denn sowas. Ich habe gehört, daß man ein Erstgespräch hat und dann? Habe schon mal im Netz Ausschau gehalten und in Marburg gibt es nicht soviel Tierheilpraktiker.
Bin mal wieder gespannt...
Liebe Grüße
Yasmin -
Find ich gut das Du mit ihr zum THP gehen willst!
Ich hab damals einfach im Internet in den Gelben Seiten geguckt und hab unsere gefunden.
Was die Kosten angeht, ich hab für die Beratung, und wir waren ne Stunde bei ihr, gerade mal 13,00 Euro bezahlt, ohne die Medika für die Behandlung, die mußte ich mir in der Apotheke holen, die waren nicht teuer. Aber es waren noch Tropfen für die Prellung am Bein dabei... Also eigentlich billiger als ein Tierarzt!
Drück Dir die Daumen das bei Maya alles wieder gut wird. Kannst ja mal berichten wenn Du beim THP warst, würd mich interessieren was der so sagt.
Viele liebe Grüße
Caroline -
Du kannst auch im Internet nach THP und Verband suchen. Da findest du dann auch entsprechende Therapeutenlisten.
Oder sag einfach mal wo du herkommst, vielleicht kennt ja jemanden einen.Was die Preise angeht, die sind Unterschiedlich und hängt auch immer etwas von den Leistungen ab, die da mit einfließen.
-
Hallo Yasmin,
ich habe eine 15 jährige Retriever-Hündin, sie wurde mit 11 Jahren kastriert, hatten danach auch Probleme mit Inkontinenz. Haben sehr
lange mit Caniphedrin rumprobiert, es half leider nicht. Danach haben
wir es mit Incurin probiert. Dies allein half auch nicht. Erst die Mischung
aus beiden Medikamenten war erfolgreich. Gebe ihr mittlerweile 2 x
die Woche 2 Tabl. Incurin und eine Tablette Caniphedrin. Vielleicht
kannst du das mal probieren.Wünsche dir für deinen Hund alles Gute
-
Guten Morgen,
ich und Maya leben in Marburg. Und eigentlich ist diese Studentenstadt gut ausgerüstet mit Alternativen in jeder Hinsicht. Aber ich habe ( wen überraschts?) in punkto Tierarzt ja auch viele ausprobiert und bin froh da einen gefunden zu haben der zwar hauptsächlich allgemeinmedizinisch arbeitet, aber gut in der Diagnostik ist.
Bei mir ist Tierarzt eh ein sensibles Thema und für Maya auch sie muß alles mitmachen und ist ein sensibler, ängstlicher Hund. Z.B. hatte waren wir mal bei einen TA da hat Maya immer mit den Zähnen gekappert und das schon im Wartesaal. Ich fand den auch komisch...Woran erkenne ich ich einen guten Heilpraktiker, denn schließlich darf sich jeder so nennen ohne genügend Fachwissen.
Was sind denn Kriterien für einen "schlechten" THP?Liebste Grüße von
Yasmin und Maya - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!