Kann es besser sein den Hund abzugeben?
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Hallo zusammen,
ich wende mich sehr selten an ein Forum und gerade bei dem Thema fällt es mir extrem schwer aber ich würde gerne mal ein paar andere Meinungen hören.
Folgende Situation: Gemeinsam mit meiner "noch" Frau haben wir uns vor knapp 3 Jahren einen Beagle angeschafft. Ich war eigentlich immer nur der "Unterstützer" sie wollte unbedingt einen Hund und betonte auch oft das es ihr Hund sei. Ich habe allerdings meistens Tagsüber nach dem Hund geschaut da ich viel von zu Hause aus arbeiten kann und für die anderen Fälle dann noch jemand im Haus war. Ansonsten hab ich am Abend aber viele Termine und auch am Wochenende wo der Hund nicht immer mit kann. Da war sie ja dann da.
Jetzt haben wir uns allerdings Ende des Jahres getrennt. Sie meinte direkt das wir den Hund wohl abgeben müssten. Ich war total dagegen und hab gesagt wir sollten erstmal versuchen das zu teilen, was sie auch einging. So bleibt er die Woche bei mir und am Wochenende bei ihr, sofern es bei ihr passt.
Jetzt hat sich die Situation aber nochmal geändert und es kommen einige Dinge zusammen. Sie hat wohl jemand anderen und dort kann der Hund nicht mit hin weil jemand im Haus lebt der panische Angst vor Hunden hat. Dazu kann mein Dad, der vorher immer mal einen Tag in der Woche nach dem Hund geschaut hat, nach einer OP erstmal nicht mehr aufpassen kann und perspektivisch sich es auch nicht mehr zutraut den Hund zu betreuen (Alter + ein paar gebrechen)
Ich muss dazu sagen ich arbeite knapp 200 km von Zuhause entfernt, da muss ich aktuell nur 1 x die Woche sein allerdings bin ich dann mindestens 12 Stunden aus dem Haus. Hin und wieder kommen auch mehrtägige Dienstreisen dazu.
Ich tue mir schwer mit der Aussage es ist das beste den Hund abzugeben. Ich weiß tief in mir drin aber das ich ihm nicht gerecht werden kann so sehr ich ihn auch mag. Klar ich könnte meinen Job wechseln und den Rest des Lebenswandels versuchen anzupassen ob das klappt weiß ich nicht. Kann ich dann dem Hund gerecht werden, großes Fragezeichen. Da ich aber damals einer Anschaffung zugestimmt habe will ich mich jetzt meiner Verantwortung nicht entziehen. Ich hab auch schon einige Dog-Sitter kontaktiert bisher aber keinen Erfolg. Parallel ist die Züchterin mal informiert falls die jemanden hat, schauen wir uns das mal an.
So ich glaube ich musste das mal los werden. Zerreißt mich bitte nicht. Freue mich eure Meinung zu hören.
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9. März 2026 um 09:36
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Kann es besser sein den Hund abzugeben? - Vor einem Moment
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Die Entscheidung muss jeder für sich treffen. Ja es gibt auch andere tolle Menschen, die einem Hund ein super zu Hause bieten. Von daher ist eine Abgabe Nix, wofür man sich verteufeln sollte.
Die Frage ist einfach - was willst du???Willst du dein Leben umkrempeln das es mit dem Hund passt? Oder magst du dein Leben wie es ist und würdest es dem Hund vielleicht sogar unterbewusst ankreiden?
Es spielen einfach so viele Faktoren da mit rein.
Die einfachste Lösung wäre für dich ja vielleicht den Hund mitnehmen zu können in den Job. Aber ob das alle Probleme löst weiß ja auch niemand.Da wirst du einfach ganz tief in dich gehen müssen! Und nimm den Gedanken mit, dass eine Abgabe in ein Traumzuhause nicht gleichbedeutend mit fehlender Verantwortung ist. Manchmal ist es für alle ein Gewinn.
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Im Sinne des Hundes kann es besser sein, einen Hund abzugeben. Es gibt viele Menschen, die Hunde gut versorgen können und wo er ein gutes Zuhause finden kann. Und so wie du dich liest, gehe ich davon aus, dass die Suche nach einem anderen Zuhause sehr gewissenhaft angegangen werden würde!
Und ja, einen Hund abgeben ist hart, musste ich auch schon. Aber ich wusste, es ist absolut im Sinne des Hundes gewesen.
Die Option, dass der Hund bei dir bleibt, beinhaltet wahrscheinlich, dass du dich drauf einstellen musst und (wahrscheinlich) einige Dinge umgestalten oder verändern musst. Wenn du dazu bereit bist, Go for it!
Ich finde, ihr habt beide ein glückliches Leben verdient - Du und der Hund. Das kann miteinander, bestimmt aber auch ohne einander sein.
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Ich finde ehrlich gesagt, dass du dir da sehr viele ehrliche Gedanken machst und das allein spricht schon sehr für dich.
Man liest ziemlich deutlich heraus, dass du den Hund nicht einfach „loswerden“ willst, sondern wirklich versuchst eine Lösung zu finden, die für ihn passt. Und manchmal gehört zur Verantwortung eben auch dazu, sich einzugestehen, dass die eigenen Lebensumstände langfristig vielleicht doch nicht optimal sind.
Ein Hund kann natürlich auch mal ein paar Stunden alleine sein, aber regelmäßig 12 Stunden außer Haus und zusätzlich noch mehrtägige Dienstreisen sind schon eine Hausnummer. Wenn dann auch noch die Betreuung durch deinen Vater wegfällt, wird es schnell schwierig, das dauerhaft stabil zu organisieren.
Ich finde es deshalb überhaupt nicht verwerflich, darüber nachzudenken, für den Hund ein Zuhause zu suchen, in dem er im Alltag einfach besser eingebunden ist. Gerade wenn du das über die Züchterin laufen lässt, ist die Chance ja recht gut, dass er wieder in passende Hände kommt.
Und ganz ehrlich: Verantwortung heißt nicht immer „ich halte unter allen Umständen daran fest“, sondern manchmal auch „ich treffe eine Entscheidung, die für den Hund langfristig besser ist“, auch wenn es einem selbst schwerfällt.
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Da du den Hund nicht 12 Stunden allein lassen kannst, wirst du ein neues Zuhause finden müssen. Es sei denn, du kannst eine vertrauenswürdige und zuverlässige Betreuung finden. Andererseits, du bist von morgens bis abends weg, was machst du, wenn Tierarztbesuche anstehen? Da ist ein extrem gutes Management erforderlich, um die Betreuung dauerhaft sicher zu stellen. Kannst du deine Exfrau für solche Termine „einspannen“? Die macht sich aus meiner Sicht einen ziemlich schlanken Fuß, wenn sie sich komplett der Verantwortung für den Hund entzieht. Warum kann sie den Hund nicht zeitweise mit in ihre Wohnung nehmen?
Positiv ist, dass die Züchterin involviert ist. Mit ihren Kontakten zu potentiellen Beagleliebhabern kann sie bestimmt helfen, ein gutes Zuhause zu finden. Falls es keine andere Lösung gibt.So schwer es dir fallen wird, aber manchmal lassen geänderte Lebensumstände eine Hundehaltung nicht zu. Such die beste Lösung, nicht für dich, sondern für den Hund.
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