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Magenprobleme - was kann ich noch tun?
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Meine kanpp 7 Jahre alte Labradorhündin zeigte im Frühling/Sommer 24 vermehrt folgende Symptome:
Häufiges Grasfressen, schmatzen, häufiges Gähnen, schleimiger Kot, immer lustloser/schlapper au Spaziergängen (irgendwann schlich sie nur noch hinterher), häufig langsamer Passgang, Sabbern beim Spaziergang,
Sie wurde damals gebarft. Wir haben dann umgestellt auf Kochen und nur noch Huhn, Reis und Karotten gefüttert. Gleichzeit bekam sie etwas für den Darmaufbau. Die Symptome wurden weniger, der Hund wieder fitter. Wir haben dann von einer Ernährungsberaterin/TA einen neuen Futterplan bekommen (weiterhin gekocht), damit sie auch wieder bedarfsgerecht gefüttert wird. Nach ein paar Monaten gingen die gleichen Symptom wieder los. Zusätzlich kam Sodbrennen dazu.
Wir haben dann eine Blutprobe, Kotprobe und Ultraschall gemacht, alles ohne Befund. Wir sind nochmals zurück zur ursprüngliche Schonkost Huhn/Karotte/Reis. Es wurde etwas besser aber nicht gut. Es wurde aber kein Gras mehr gefressen. Dann haben wir Huhn durch Pferd ersetzt. Da wurde es noch schlechter. Dann haben wir den Reis durch Hirse ersetzt und sie ging von Tag eins endlich wieder freudig spazieren, trabte wieder vorne weg und hatte Freude an Dummys. Also haben wir das ein paar Wochen so gelassen. Und jetzt wird es wieder schlechter. Sie frisst kein Gras, wirkt aber als hätte sie Schmerzen. Sie zieht den Bauch ein beim Laufen und möchte häufig gar nicht raus. Wenn wir unterwegs sind, ist sie zwar langsam, will aber auch nicht nach Hause.
Ich weiss nicht, wo ich noch ansetzen soll. Ausschlussdiät mit neuer Kohlenhydratquelle und neuem Fleisch?
Eine spezielles Futter für Allergiker?
Oder kann es sein, dass sie mehr Abwechslung braucht, weil es jedesmal nach ein paar Monaten wieder schlechter wird, wenn sie immer das gleiche bekommt?
Ich werde mich auch wieder mit meiner TA/ Ernährungsberaterin in Verbindung setzen. Aber vielleicht hat jemand von euch noch Ideen, Tipps, was wir noch probieren oder ändern können...
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15. Februar 2026 um 23:49
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Magenprobleme - was kann ich noch tun? - Vor einem Moment
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Wurde im Blutbild auch auf Anaplasmose, Borrelien, etc. getestet? Wenn nein, dann würde ich das an Diagnostik noch machen lassen.
Ansonsten, wenn du sagst, es sieht aus als wären es Schmerzen, vielleicht auch Osteopathie oder Physio mal drauf schauen lassen.
Das wäre, was ich zur Ursachenfindung erstmal anstoßen würde. CT? Ausschlussdiät? -
Noch eine Stimme für gescheite Diagnostik. Ich befinde mich aktuell in ner entfernt ähnlichen Situation mit meinem 10-jährigen Mixrüden, da vermuten wir als Hauptursache die Prostata (bei ner Hündin natürlich hinfällig) und den Rücken. Kann mir vorstellen, dass deine Hündin evtl. auch "Rücken" hat und das auf den Magen schlägt und/oder die bestehenden Magenprobleme die Rückenprobleme verstärken/verursachen. Durch Bauchschmerzen nimmt man ja z. B. gerne mal eine Schonhaltung ein, nur ist die nicht immer auch gut für den Rücken, die Schultern, die Hüfte etc. pp.
Daher würde ich einmal komplett Diagnostik fahren mit großem Blutbild (inkl. canine Pankreaslipase), Röntgen vom Rücken, Ultraschall vom Bauch und die von tinkar schon genannten Tests auf die gängigen Zecken-/Mittelmeerkrankheiten. Die können sich auch durch eher diffuse Symptome zeigen.
Dann, Thema Ernährung: da würd ich ne super simple Schiene fahren. Ausschlussdiät klingt für mich nach dem richtigen Ansatz hier. Wirklich nur eine tierische Proteinquelle für den Anfang und wenn die gut vertragen wird, um z. B. gekochte Süßkartoffeln ergänzen. Für den Anfang frisch gekocht, ich würde erst später auf Süßkartoffelflocken wechseln - wenn die nämlich nicht vertragen werden und trockene Nahrung allgemein problematisch scheint, will ich auch mal eine Futtermilbenallergie ins Rennen werfen.
Bei uns war das nämlich der Werdegang: der Hund mit Futtermittel- und Umweltallergie hat nach jahrelanger Stabilität auf einmal wieder Hautprobleme bekommen, und zwar massiv. Erst waren's Demodex- und dann Sarcoptesmilben, dann waren die endlich weg und er hat plötzlich nicht mal mehr das Anallergenic-Trockenfutter vertragen. Davon gabs direkt wieder Juckreiz und Hautprobleme. Tja - weil er seit neuestem extrem auf Futtermilben reagiert.
Das war im Spätsommer/Herbst 2025. Seit Ende November/Anfang Dezember etwa bekommt er ausschließlich Singleprotein-Nassfutter und seitdem ist fast alles ok. Beziehungsweise war. Mit Reis/Kartoffeln/etc. müssen wir uns noch eingrooven, aber das steht hinten an, weil Herr Hund erst Probleme mit der Prostata hatte, die zwar anbehandelt wurden, aber noch nicht weg sind. Und eben, wie anfangs erwähnt, vermutlich auch auf den Rücken schlagen, was dazu führt, dass er mich nachts öfter rausholt.
Es kann auch sein, dass unsere Fälle nichts miteinander zu tun haben, aber vielleicht hilft dir die Perspektive und unser Werdegang ja? Wir haben am Mittwoch einen großen Diagnostik-Termin.
Was mir auch noch sehr geholfen hat in letzter Zeit: Protokoll führen über Gassi, Kot- und Urinabsatz, und Fütterungszeiten. Klingt doof, aber wenn man sich das aufschreibt, erkennt man manchmal schon Muster, die für die weitere Diagnostik unheimlich wichtig sein können.
Ich wünsch euch alles Gute und dass ihr bald die Ursache und natürlich eine gut verträgliche Ernährung für eure Hündin findet!
Edit, weils mir gerade eingefallen ist: habt ihr mal Insektenprotein-basiertes Futter probiert?
Editedit: sehe grad, Ultraschall hattet ihr schon mal, arghs. Dann hab ich dahingehend nix gesagt, aber evtl. lohnt es sich, noch mal zu gucken...
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Wurden die Bauchspeicheldrüsenwerte nüchtern gecheckt? Habt ihr den Calciprotectinwert im Kot bestimmen lassen?
Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen,da gab es schon viele gute Tipps.Ich drück euch die Daumen ✊🍀🐾
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Bekommt deine Hündin Medikamente?
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Zu allem was an Diagnostik schon genannt wurde, Gastroskopie
Gastritis würde auch zu den Symptomen passen.
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Vielen Dank für eure Antworten!
tinkar Es wurden weder Anaplasmose noch Borrelien getestet soviel ich weiss. Ich werde das aber nachfragen um sicher zu sein.
Osteo Termin haben wir an diesem Freitag. Dieser Termin steht schon länger. Beim letzten Termin hatten wir das Magenthema auch schon und da war nichts auffälliges. Gute Muskulatur und keine Schmerzen. Sie hat die Behandlung sehr genossen.
Karpatenköter der Rücken wurde geröngt als sie anfing, vermehrt im Passgang zu laufen, da das ja häufig mit Schmerzen zusammenhängt. Es war aber laut TA (nicht die gleiche, die alle anderen Untersuchungen gemacht hat) alles gut.
Futtermilben verbinde ich nur mit Trockenfutter, ist das richtig? Sie kriegt ja aber nur frisch gekochtes Futter. Lange Zeit auch nur gekochte Karotten oder Fleischstückchen von der täglichen Ration als Leckerchen. Trockene Leckerchen kriegt sie nur selbst gebackene, die nie lange halten, weil ich nur kleine Portionen mache. Können da trotzdem Futtermilben drin sein?
Die Bauchspeicheldrüse wurde eigentlich auch untersucht und als Ursache ausgeschlossen. Aber ich frage nochmals wegen diesem speziellen Wert.
Insektenprotein haben wir noch nicht getestet. Kommt auch auf die Liste.
Kata2110 wir mussten nüchtern zum Ultraschall aber ob diese Werte nüchtern gecheckt wurden, weiss ich nicht mehr mit Sicherheit und werde es nachfragen.
Calciprotectinwert: wir haben das grösste Kotprofil gemacht, das angeboten wurden. Es war alles in Ordnung. Was aber alles getestet wurde weiss ich nicht mehr genau. Das wird ebenfalls im nächsten Termin angesprochen.
Zucchini nur Augentropfen, weil sie im letzten Sommer am grauen Star erkrankt ist.
Shiri müssten bei einer Gastritis nicht die Entzündungswerte auffällig sein?
Sie hatte im November 24 eine akute Magenentzündung. Da hat sie plötzlich nicht mehr gefressen. Mit den Medikamenten war es aber schnell wieder besser. Gastrokopie kommt aber auch auf die Liste für den TA Termin
Vielen Dank euch allen nochmals für die Inputs und die guten Wünsche!

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Futtermilben verbinde ich nur mit Trockenfutter, ist das richtig? Sie kriegt ja aber nur frisch gekochtes Futter. Lange Zeit auch nur gekochte Karotten oder Fleischstückchen von der täglichen Ration als Leckerchen. Trockene Leckerchen kriegt sie nur selbst gebackene, die nie lange halten, weil ich nur kleine Portionen mache. Können da trotzdem Futtermilben drin sein?
Futtermilben können prinzipiell alle lange lagerbaren, trockenen Lebensmittel befallen, z. B. auch Mehl und Cornflakes. Frisches Fleisch, frische Kartoffeln etc., die nicht getrocknet sind, sind davon nicht betroffen. Gbackene Leckerchen, die luftdicht verschlossen (Schraubglas z. B.) gelagert werden, sollten davon auch nicht betroffen sein.
Mir kam das nur in den Sinn, weil manche Leute gerne getrocknete Kartoffel- oder Karottenflocken für die gekochten Gerichte für ihren Hund nutzen, und da können sich je nach Lagerung eben auch Futtermilben ansetzen. Wenn du frisches Gemüse nutzt, ist das aber wahrscheinlich kein Thema für euch

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Oder kann es sein, dass sie mehr Abwechslung braucht, weil es jedesmal nach ein paar Monaten wieder schlechter wird, wenn sie immer das gleiche bekomm
Bitte lieber nicht.
Bei meiner Hündin war das ein Zeichen von Unverträglichkeiten. Sie hat jedes Futter nur wenige Wochen gegessen, dann wieder verweigert. Gekochtes hat sie länger gegessen, weil es einfach zu gut geschmeckt hat. Hat dann aber irgendwann Hautsymptome bekommen. Erst da haben wir die Unverträglichkeit erkannt. Was sehr schade war, denn deswegen haben wir auch noch gefordert, dass die Unverträglichkeiten mehr wurden.
Ich hab's in letzter Zeit oft geschrieben, mach's aber nochmal, weil es mir so direkt auch nicht klar war:
Bei Futtermittelallergien ist oft die Darmschleimhaut in ihrer Schutzfunktion gestört. Diese soll eigentlich dafür sorgen, dass nur körpereigene Stoffe in den Blutkreislauf gelangen. Ist die Darmschleimhaut allerdings porös, gelangen Proteine in den Blutkreislauf, die der Körper als fremd identifiziert und bildet Antikörper dagegen. Bedeutet, dass man mit jedem neuen Futter auch eine neue Allergien auslösen kann. Dass es immer einige Zeit dauert, bis wieder Reaktionen auftreten, liegt dann einfach dran, dass der Körper beim Erstkontakt ja noch keine Antikörper dagegen hat. Das dauert dann ne Weile und dann gibt's wieder eine Reaktion.
Daher hat uns die Tierärztin auch davon abgeraten, noch weitere Proteinquellen zu testen, sondern auf ein antiallergenes Futter zu gehen und erstmal Ruhe in das Magen-Darm-System zu bringen. Bei diesen Futtern sind die Proteine so weit aufgespalten, dass der Körper sie nicht mehr als fremd identifiziert. Das klappt bei uns tatsächlich sehr gut und Karla bekommt jetzt seit 4 Monaten ausscließlich dieses Futter. Vielleicht probiere ich im Frühling Mal eine neue Proteinquelle.
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Shiri müssten bei einer Gastritis nicht die Entzündungswerte auffällig sein?
Waren bei meiner nicht auffällig, Blutwerte waren alle in Ordnung.
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