Welpe zur Ruhe kommen trotz Kleinkind

  • Hallo zusammen 😊

    Ich hätte mal eine Frage an die Hundehalter mit (klein)kindern. Wir haben seit einer Woche unser kleines Australian Cobberdogmädchen (8 Wochen alt) bei uns Zuhause und eigentlich läuft es nicht schlecht.

    Was mich ein bisschen verunsichert ist, dass ich das Gefühl habe, dass sie eher zu wenig schläft. Dies aufgrund folgender Situation(en): wir haben einen 3jährigen Sohn, der im normalen Masse wild ist. Z.B.: Wir sitzen am tisch und malen und 10 Minuten später möchte er im Wohnzimmer etwas anderes spielen oder mal rennen oder nach weiteren 5 Minuten dann doch wieder an den tisch und etwas basteln usw.

    Sie schläft meist am Boden bei unseren Füssen und sobald wir aufstehen, hebt sie mindestens den Kopf aber meistens läuft sie uns dann auch hinterher. Generell wenn wir uns bewegen, steht sie meist auf und läuft uns hinterher oder hebt dauernd den Kopf. Auch kommt es vor, dass unser Sohn etwas laut ist oder rennt anstatt normal läuft (wir versuchen es ihm so gut wie möglich beizubringen, dass er etwas leiser sein sollte und langsamer gehen sollte aber das klappt nicht immer) So habe ich das Gefühl, dass sie gar nicht genug zur Ruhe kommt.

    Hat jemand Erfahrungen die er mit mir teilen kann und / oder Tipps?

  • Hej hej und Glückwunsch zum hündischen Familienmitglied!

    Wir waren vor einigen Jahren in der Situation, das jüngste Kind 2,5. Der Hund ein Welpe.

    Ich habe immer mal Trenngitter aufgestellt, damit Hund und Kind zwar in gleichen Raum sind, sie sich aber nicht füreinander zuständig fühlen müssen.
    Wobei ich Kopf heben und gucken oder auch mal hinterher gehen und schauen, was ihr so macht, meines Erachtens nichts Dramatisches ist. Ein Welpe muss ja keine 18-20h schlafen, wie es leider immer noch oft zu lesen ist. Wenn er zur Ruhe kommt, ist das doch cool und dass er wach wird, wenn ihr die Location oder die Dynamik wechselt scheint mir im Rahmen.

    Auch ein rennendes Kind sollte der Hund tolerieren lernen können. Ja, ist nett dem Kind zu erklären, es solle nicht ..., aber man kann auch den Hund stoppen, wenn er dem doch mal schnellerem Kind hinterher rennen will. Beide dürfen aufeinander Rücksicht nehmen.

    Ganz klar geregelt war hier: Kinderzimmer ist für den Hund tabu, Hundekörbchen ist für das Kind tabu. Über die Zeit sind beide Verbote aufgeweicht, inzwischen macht jeder, wie er lustig ist, es nimmt aber auch jeder hier auf andere Rücksicht. Aber ich fahre immer ganz gut mit "am Anfang streng und klar" und dann später Freiheiten geben.

  • Ist sie jetzt erst 8 Wochen alt? Dann wurde sie euch viel zu früh gegeben und ich wundere mich nicht wirklich, wenn sie nicht zur Ruhe kommt. Ist auch irgendwie klar, dass so ein Zwergchen ständig schaut, was ihr macht und euch nachrennt. Selbst wenn sie jetzt 9 Wochen alt ist, ist sie immer noch ein echtes Baby und braucht einfach die Nähe. Was den Umgang mit Hund und Kleinkind angeht, gibt es sicher Leute, die da fundierter Tipps geben können. Aber eigene, getrennte Bereiche für Kind und Hund finde ich ebenfalls sehr wichtig.

  • vielen Dank für euere Antworten Cassiopeia88 und Vrania .

    Das mit dem Trenngitter habe ich mir auch schon überlegt. Muss sie nicht 20h schlafen? das stresst mich nämlich ein bisschen, denn ich bin nicht sicher ob sie auf 20h kommt.

    sie ist jetzt neun wochen alt. :) aber klar sie ist noch ein baby :) ich möchte einfach alles richtig machen und hatte ein wenig bedenken da es bei uns echt oft laut ist..

  • Ist das Kind in Betreuung oder den ganzen Tag zuhause mit dem Hund?

    Das wäre für mich ein unterschied. Ist das Kind zb vormittags außer Haus, würde ich mir da keine Gedanken machen, dass das zu unruhig ist.

    Ist das Kind immer zuhause, würde ich da Lösungen suchen, dass ein Elternteil/großeltern etc. das Kind auch mal einige Stunden außer Haus zu bringen und ein erwachsener mit dem Welpen zuhause ist.

    Unsere erwachsenen Hunde sind durch unser dreijähriges Kind manchmal schon genervt und genießen die Zeit, wenn wir alle außer Haus sind. Da alleine bleiben beim Welpen ja noch keine Option ist, würde ich das wie oben geschrieben, versuchen zu lösen.



    Edit: zum Thema Schlaf und Aktivität füge ich noch mal diesen Thread an

  • das stresst mich nämlich ein bisschen, denn ich bin nicht sicher ob sie auf 20h kommt.

    Was denkst du, was die Winzlinge den ganzen Tag in ihrer Familie gemacht haben? Gruppenkuscheln? Sicher auch, aber tagsüber geht da ja auch in großen Teilen die Post ab! :laola:

    Ist das Kind immer zuhause, würde ich da Lösungen suchen,

    guter Punkt! Hätte mir auch einfallen können. Nouska schien immer "froh" zu sein, wenn endlich Montag war, weil am WoE natürlich schon mehr Trubel war mit 5 Menschen.

  • Cassiopeia88 haha ja irgendwie dachte ich die hätten vorallem gruppengekuschelt 😄

    Lara004 er ist ganztags zuhause. für nächste woche habe ich immer halbtags jemanden. ansonsten: freitags arbeite ich da wird mein schwiegervater auf unseren welpen schauen und am dienstagnachmittag ist mein mann im homeoffice dann schaut er auf sie. aber montag, mittwoch, donnerstag sind wir ganztags zuhause miteinander. evlt müsste ich schauen ob ich für die nächsten wochen noch an einem oder zwei nachmittagen eine betreuung finde.. danke für den hinweis!

  • Ich persönlich würde dann die nächsten Wochen erst mal mit Teilzeit-Betreuung für das Kind überbrücken und langfristig einen Fokus drauf legen, dass der Hund lernt gut alleine zu bleiben.

    Für erwachsene Hunde halte ich es sowieso für wichtig, dass sie Zeit komplett ohne Menschen im Haus haben. Dann schlafen sie einfach so viel tiefer, weil wirklich keiner stört.

    Seit unser Kind aber mit dabei ist, ist die Alleine-Zeit für unsere Hunde noch wichtiger geworden. Unser Kind ist auch wenig in Betreuung und da schaffe ich dann Ausflüge mit Kind ohne die Hunde, um ihnen Ruhe zu ermöglichen.

    Ansonsten Tipp für eine gute Zeit mit Hund und Kind zusammen: ab nach draußen, am besten an einen Ort, wo keine anderen Leute sind und alle vor sich hin tüddeln lassen ohne das Ziel zu haben unbedingt richtig Strecke zu machen.

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