Überforderung mit neuem Hundeleben
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Für mich hat da auch die Orga nur bedingt Schuld. Bissel Eigenverantwortung kann man für sein Handeln schon übernehmen.
Bin ich zwiegespalten. Ich finde eigentlich, dass Anfängern grundsätzlich kein Direktimport gegeben werden sollte. Ja, sicher kann das klappen. Aber es ist einfach völlig ohne Not, das "auszuprobieren". Gibt doch genug Hunde in Pflegestellen, in THs, irgendwo dort, wo man zumindest grundsätzliche Dinge schon ziemlich sicher über den Hund aussagen kann. Warum also dieses Risiko eingehen?
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4. Februar 2026 um 09:57
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Überforderung mit neuem Hundeleben - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Im Grunde ist es ja auch müßig, das zu diskutieren - das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen und es hilft flower17 nicht weiter

Wir haben unsere Hündin von einer Pflegestelle übernommen, konnten sie vorher kennenlernen und wussten um ihre Probleme.
Und dennoch hatte auch ich in den ersten Wochen oft das Bedürfnis, sie auf der Stelle zurückzubringen
Ich habe nicht nur einmal geweint und an allem gezweifelt...
Ich bin aber auch generell ein Mensch, der schlecht mit Veränderungen umgehen kann und vielleicht ist das auch bei dir so, flower17 ? Dann fällt einem der Einzug eines Hundes ohnehin schwer - egal, wie sehr man sich darauf gefreut und vorbereitet hat. Wenn der Hund dann noch sein Päckchen mitbringt, ist´s gleich doppelt schwer
ABER (und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen): es wird mit der Zeit besser! Mensch und Hund gewöhnen sich an die neuen Umstände und alle werden gelassener. Und dann erst entsteht überhaupt eine Basis, auf der man wirklich aufbauen kann

9 Monate hat es bei uns gedauert, bis wir alle so richtig im neuen Miteinander angekommen sind. Und seitdem möchte ich unsere Hündin keine Sekunde mehr missen

Also nur Mut flower17 - tief durchatmen, dem Hund und dir/euch Zeit geben und einfach mal entspannen. Es muss nicht von Sekunde 1 an perfekt sein. Atmen, Gassi gehen, Zeit ins Land gehen lassen ohne jegliche Erwartungen. Und dann wird das schon

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Ich hätte von verschiedenen Orgas innerhalb weniger Tage einen Hund als Direkt-Adoption bekommen können... bei einigen hatte ich wirklich das Gefühl, dass es darum geht, Hunde so schnell wie möglich zu vermitteln (klar, sie brauchen den Platz). Leider sind viele Beschreibungen auch sehr blumig, und auf den Videos sehen die Hunde immer toll aus, wie sie sich die Leckerlis und eine Streicheleinheit abholen.
Vielleicht könnte man irgendwo hier im Forum eine Liste mit empfehlenswerten, bewährten Orgas erstellen?
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Nochmal vielen Dank für die weiteren Erfahrungen und Ermutigungen, da fühlt man sich etwas besser.
Ich kann die Diskussion über den Direktimport verstehen und sehe auch voll ein, dass wir da zu blind gehandelt haben und es für Anfänger wie uns bessere Lösungen gegeben hätte. Aber ja, jetzt ist es nun leider wie es ist.
Birtingur Vielen Dank für deinen lieben Zuspruch! Ja ich denke die Veränderung fällt mir schwer, vor allem, da ich ein Mensch bin, der sich viele Sorgen macht. Dazu kommt, dass die Kleine mehr Vertrauen zu mir als zu meinem Freund hat und ich deswegen auch diesen riesen Verantwortungsdruck auf mir alleine spüre.Danke dir, ich hoffe die Zeit hilft wirklich.
Der Trainer war vorher bei uns da und unsere Kleine war überhaupt nicht begeistert über die Anwesenheit. Aber er hat sich die Situation angeschaut, ist auch mit zum Spazieren raus. Er ist mit uns durchgegangen, auf was wir jetzt am Anfang achten/uns verhalten/machen sollten. Kann bei Fragen gern detaillierter seine Vorschläge beschreiben, so wird das jetzt glaube ich viel Text. Ich fühl mich jetzt nicht unbedingt besser, aber mit einem „Plan“ in der Hand etwas orientierter. Wir schauen uns die nächste Zeit an, auch ob das Belastungsgefühl (hat weniger mit ihr, mehr mit unserer Überforderung zu tun) unsererseits besser wird und dann schauen wir weiter. -
Die Kernpunkte des Trainers samt Begründungen würden mich interessieren.

Also, damit du dir keinen Wolf tippen musst, gern sowas wie:
- Überforderung -> Schnappt ab. -> In Ruhe lassen, Maulkorb drauf.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Lenti Oki ich versuchs zusammenzufassen:
- Knurren/Bellen/Schnappen bei Besuch -> in ein Zimmer bringen bevor der Besuch reinkommt -> Besuch im Wohnzimmer sitzen lassen -> Hund dazuholen und Besuch soll ihn ignorieren -> dadurch nicht gleich Eindringen in den sicheren Bereichs des Hundes, sondern sind schon da
- Knurren bei uns selbst (vor allem bei meinem Freund) -> solang nur Knurren kurz Freiraum geben, da man Signal ernst nehmen soll bevor sie schnappt, im Notfall muss ich für sie unangenehme Dinge (wie Pfoten waschen) derweil übernehmen- Knurren/Bellen beim Spazierengehen -> vor sie gehen, so dass sie nicht meint, sie muss das regeln und einfach weitergehen
- Maulkorb (in dem sie auch trinken könnte) bei ihr unangenehmen Pflegesachen im Notfall anlegen
- Wir sollen alleine lassen schon 10 Minuten in einem Zimmer üben.
- Wir sollen Autofahren und andere Besuche auch einfach schon machen, damit sie kein Bunkerverhalten entwickelt.
- Sie aber bei allem immer beobachten ob es stressige Situationen sind, wo sie klarkommt oder wo man sie rausholen muss.- Kein Training aber schon mal ein Yes Signal üben, damit sie später sich auch draußen an uns orientieren kann.
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Also ich bin kein Profi, aber das klingt für meine Begriffe erstmal sehr vernünftig. Fördern, fordern, schützen. Und vor allem keine haarsträubenden Trainerideen.
Bin gespannt, was die anderen dazu sagen. -
Klingt gut und sinnig. Bei mir müssen auch die frisch angekommen zu einem gewissen Teil Dinge mitmachen. Allerdings achte ich darauf, das alles zu dosieren. Man muss dem Hund keine Pfoten abwischen. Das ist ein Konflikt, den man sich erstmal sparen kann und dann trainieren kann, wenn der Hund Kapazitäten für Training hat.
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Ohne Erfahrung mit Auslandsimporten, klingt alles auch für mich sehr vernünftig.
Etwas gestolpert bin ich über deine Aussage : notwendige Sachen wie Pfotenwaschen übernehme erstmal ich
Bitte prüft was wirklich notwendig an Manipulation am Hund ist! Ich habe in meiner ganzen Hundehalterlaufbahn meinem Hund noch nie extra die Pfoten gewaschen! Und wenn es nur um Dreck geht, bitte einfach eher die Wohnung fegen als am Hund (in meinen Augen unnötig) herumzugriffeln.
An sich viel Erfolg und gutes Gelingen, ich drück euch die Daumen
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was ist denn am Pfoten abputzen so schlimm?
unser bekommt selbst das Maul abgewischt nach dem trinken ^^, hat er sogar spaß dran.
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