Milzveränderung OP? Stationärer Klinikaufenthalt?

  • Habe gerade nochmal mit unserer Tierheilpraktikerin gesprochen. Sie hat auch dazu geraten ihn auf jeden Fall bis er stabil ist, dort zu lassen. Dort bekommt er die Medis über die Infusion und ist gut versorgt. Die Nieren werden gut durchgespült und er ist überwacht. Ich denke so machen wir es. Oh man bin ich nervös. Schlimm!

    Wie gesagt mein Hund war schon zweimal länger in der Klinik und er hat es gut überstanden, lenk dich etwas ab das wird schon. Mein Hund hat auch 24 Stunden Infusionen gebraucht das kann man zu Hause einfach nicht leisten. Dort ist er bestens versorgt auch falls was ist. Mich hat das immer sehr beruhigt.

  • Vielen Dank für Eure Antworten. Ich finde es so schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Wartet man ab, weil der Tumor noch klein ist, in der Hoffnung daß er nicht bösartig ist und erspart dem Hund die OP oder zieht man es durch und nimmt die Milz raus. Es ist halt einfach eine Organentnahme. Ich kann mir gar nicht vorstellen dass es ohne die Milz so einfach weitergehen kann. Ich bin so verwirrt. Morgen soll ich der Tierärztin unsere Entscheidung mitteilen.

    Es geht ganz wunderbar ohne Milz weiter! :streichel:

    Meiner Hündin wurde im März die Milz entfernt nach einem sehr ähnlichen Befund und im Alter von fast 13,5 Jahren. Sie hat die OP hervorragend verkraftet und sich schnell erholt. Ich kann deine Sorge verstehen; ich muss gestehen, dass meine Nerven am Tag der OP auch blank lagen - aber der Eingriff ist wirklich überschaubar und war bei Candy z.B. schon in ca. 15 Minuten vorbei. Hier kannst du ein bisschen zu unserem Fall nachlesen, wenn du magst:

    Dimmalimm
    28. Februar 2024 um 10:56

    Candy musste nur ein paar Stunden auf Station bleiben und ich konnte sie schon am frühen Nachmittag wieder mitnehmen, aber die Ärzte werden bestimmt wissen, was für den Hund das beste ist. Wichtig finde ich, dass du den Ärzten dort vertraust.

    Für mich persönlich war der Eingriff alternativlos (mir wurde auch angeboten, mit engmaschigen Kontrollen abzuwarten, was ich dann aber aufgrund des Alters nicht wollte). Eine Bauch-OP ist immer blöd, aber eine Bauch-OP mit rupturierter Milz ist einfach noch viel blöder.

    Vielen Dank für deine Antwort. :smiling_face_with_heart_eyes: Das baut mich etwas auf. Hat Candy denn heute irgendwelche Einschränkungen? Ist Sie irgendwie schwächer oder so?

  • Es geht ganz wunderbar ohne Milz weiter! :streichel:

    Meiner Hündin wurde im März die Milz entfernt nach einem sehr ähnlichen Befund und im Alter von fast 13,5 Jahren. Sie hat die OP hervorragend verkraftet und sich schnell erholt. Ich kann deine Sorge verstehen; ich muss gestehen, dass meine Nerven am Tag der OP auch blank lagen - aber der Eingriff ist wirklich überschaubar und war bei Candy z.B. schon in ca. 15 Minuten vorbei. Hier kannst du ein bisschen zu unserem Fall nachlesen, wenn du magst:

    Dimmalimm
    28. Februar 2024 um 10:56

    Candy musste nur ein paar Stunden auf Station bleiben und ich konnte sie schon am frühen Nachmittag wieder mitnehmen, aber die Ärzte werden bestimmt wissen, was für den Hund das beste ist. Wichtig finde ich, dass du den Ärzten dort vertraust.

    Für mich persönlich war der Eingriff alternativlos (mir wurde auch angeboten, mit engmaschigen Kontrollen abzuwarten, was ich dann aber aufgrund des Alters nicht wollte). Eine Bauch-OP ist immer blöd, aber eine Bauch-OP mit rupturierter Milz ist einfach noch viel blöder.

    Vielen Dank für deine Antwort. :smiling_face_with_heart_eyes: Das baut mich etwas auf. Hat Candy denn heute irgendwelche Einschränkungen? Ist Sie irgendwie schwächer oder so?

    Kurz und knapp: Nein.

    Sie hat andere gesundheitliche Baustellen, die aber nicht kausal mit der Milz bzw. der OP zusammenhängen. Wegen dieser anderen Baustellen wurde sie erst kürzlich noch einmal auf den Kopf gestellt, und alle Organwerte sind immer noch perfekt.

    Sie hat grundsätzlich schon abgebaut, aber das hatte schon vor der OP angefangen und kann in ihrem Alter von fast 14 Jahren nunmal auch relativ schnell gehen.

    Trotzdem ist die Alternative für mich eigentlich keine: Wenn der Tumor doch wächst oder gar platzt und dein Hund dann irgendwann (not)operiert werden muss, wenn er noch deutlich älter ist, sind die Aussichten einfach um ein vielfaches schlechter.

    Ich kann deine Sorge wirklich nachvollziehen, aber je früher du den Eingriff machen lässt, desto besser ist es für deinen Hund.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!