Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Unsere Leinenrambos - Umgang, Austausch und (Erfolgs)geschichten
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Habt ihr einen Tipp, wie ich meinen kleinen Hund etwas besser händeln kann? Ich habe ihn mit 5 Monaten übernommen, da kannte er noch nichts, was dann auch noch mit einer sehr frühen Pubertät zusammengekracht ist, also er war schon reaktiv. Jetzt ist er 10 Monate. Leider habe ich vor ihn keine Erfahrung mit Leinenrambos gesammelt.
Wir kommen mittlerweile mit schauen und eigenständig umorientieren schon gut voran, Menschen geht oft auch schon, aber Hunde ist 50/50
Vor ein paar Monaten dachte ich, er hat Frust, weil er nicht hin kann, denke ich gelegentlich immer noch, aber manchmal ist es auch sein Wunsch nach mehr Distanz, denn oft kommt es nicht zum auslösen, wenn wir umdrehen oder einen anderen Weg abbiegen, da spielt die Nähe/ Sichtung dann auch nicht so eine Rolle. Also er kann sich dann gut abwenden und unaufgeregt weiter. Er ist aber noch nie aggressiv gewesen und auch sehr umgänglich mit anderen Hunden.
Ablauf den ich bis jetzt beobachten konnte (bin in den Momenten leider auch manchmal sehr aufgeregt): sehen, fixieren, fiepen, in die Leine schmeißen, fiepen bis laut bellen, immer heftigeres ziehen und herumspringen und rumgeschreie. Bei Sichtung von Menschen und Hunden an unsererm Wohnhaus das ganze in deutlich schnellerer Eskalation, bei Menschen und Hunden im Wohnhaus direkt von 0 auf 100, da klingt es als würde ich ihm gerade schlimmste Dinge antun, dabei wird er so steif und unansprechbar, da kommt man kaum durchEr wiegt zwar nur 7kg und ist so groß wie eine Katze, aber wenn er im Film ist kann ich ihn überhaupt nicht an einer Stelle halten 🤯 fühle mich dann echt ohnmächtig
Wenn ich nicht schnell genug bin, und er schon fixiert, wird es schwer ihn vom in die Leine springen und pöbeln abzuhalten, sowohl bei Menschen als Hunden etc. manchmal schaffe ich es ihn mit Leberwurst oder Wiener vorne ab- und umzulenken.
Ich würde gerne aufbauen, das ich ihn bei jeglichem Geschehen um uns herum abrufe und wir zusammen vorbei gehen. Damit er etwas mehr Erwartungssicherheit hat und sich besser an mir orientieren kann.
Oder bietet sich etwas anderes besser an? Weniger gedöns um die Begegnung machen? Hund ranrufen, und einfach geradeaus schauen und weitergehen?
An guten Tagen orientiert er sich mittlerweile auch ohne Ansprache um. Wenn es richtig gut läuft kommt auch kein Zug auf die Leine. Ein Mega Trigger bei ihm. Aber in den Begegnungen kann ich die Leine selten so lang lassen, das kein Zug drauf kommt.
Vielleicht habt ihr einen Tipp oder könnt mir die Grundlagen für reaktive Situationen nennen? Wie ich sein Verhalten besser einordnen kann, wie ich ihn unterstützen kann o.ä.Trainerin habe ich, ist auch Thema, aber lese hier immer gerne mit.
Abbruch funktioniert kaum, fährt ihn eher noch mehr hoch, liegt ggf. aber auch an meinem Timing.
Versuche ihn möglichst selbstständig Situation einordnen zu lassen, aber manchmal habe ich den Eindruck es wäre besser, ich übernehme zuverlässig die Führung. Also das sie ihm fehlt und er deswegen übernimmt.Möchte ihn in so einer stressigen Situation nicht im Stich lassen oder durch Korrektur noch mehr unter Druck setzen, aber auch nicht das Regeln überlassen.
Leckerli und weitergehen ist manchmal garnicht so einfach, weil er so klein ist, muss mich dann immer runterbücken, zum halten natürlich auch. Also auch immer recht viel Interaktion mit mir und herunterbeugen. Manchmal hilft nur noch auf den Arm nehmen.
Das auslösen stresst mich mittlerweile garnicht mehr so, aber gerade hier im Hausflur oder nachts möchte ich es im Sinne der Nachbarschaft doch gerne Ruhe 😀 und natürlich auch weiterhin am normalen Leben teilnehmen und nicht den Alltag von der Reaktivität bestimmen lassenEigentlich sind Tipps hier kontraproduktiv. Wenn ich mit solchen Hunden arbeite, dann mache ich da einen Trainingsaufbau, wo man Schritt für Schritt auftrainiert wie es aussehen soll bzw. was der Hund stattdessen tun soll. Wenn der Hundehalter da dann mit anderen Sachen herumprobiert, würde das das Training eher zurückwerfen ...
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14. März 2026 um 09:15
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Unsere Leinenrambos - Umgang, Austausch und (Erfolgs)geschichten - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Bin gerade richtig genervt...
Heute Morgen waren wir zum Antipöbel-Training mit neuem Trainer aus direkter Umgebung, damit wir regelmäßig Feedback bekommen und dran arbeiten können.
Der Trainer hat offenbar ein gutes Netzwerk und wir hatten spontan 2 "Trainingsobjekte" - um 7 Uhr morgens am Samstag, alle Achtung! 😃
Training lief gut! Zu gut... natürlich pöbelt wieder keiner, wenn ein Trainer dabei ist, nicht mal auf 2m Distanz. Trotzdem gabs Dinge zu sehen und Hausaufgaben für uns.
2 Stunden später gehe ich daheim Gassi. Beide Hunde am Geschirr. Auf dem Rückweg kommt uns die Nachbarin mit ihrem unangeleinten, kleinen Hund entgegen, der sich natürlich nicht abrufen lässt und auf uns zu kommt, was meine Hunde dann auslösen lässt. Wenigstens meine Kleine entscheidet sich dann dafür sich einfach hinter uns zu verstecken, der Große aber hängt vorne in der Leine. Nachbarhund checkts nicht (oder wills nicht checken) und bleibt einfach stumpf etwas steif vor uns stehen.
Meine Geistesgegenwärtigkeit in solchen Situationen liegt bei ca. -300 und so steh ich da dumm und halte meinen Großen fest, der mit seinem Geschirr natürlich auch nen super Zug auf die Leine bringt... dazwischen gehen oder ihn zurückziehen absolut undenkbar, weil der wie ein Bulle reinzieht.
Zum K... einfach. Warum gelingt es mit in den echten Situationen so absolut überhaupt nicht?!
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Das war bei uns auch zuerst so. Aber diese Trainings haben mir geholfen handlungsfähiger zu werden in den echten Momentan. Habe dadurch ein viel besseres Timing und ne ganz andere Präsenz bekommen. Aber das hat gedauert
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Mein Hauptproblem mit dem Training ist, dass es im Training nie so eskaliert. Nicht mal im Ansatz.
Balu geht im Training nie vor mich und so kann ich natürlich jeden frei ankommenden Hund in aller Ruhe abtreten lassen. Im "echten Leben" läuft das aber nicht so. In 0,5 Sekunden springt mein Hund vor mich und ich bin absolut überfordert, weil ich keine Strategie für diesen Fall habe. Ich kann dann nichts mehr tun außer festhalten und warten bis der andere Hundehalter seinen Hund abholt...
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Wie gesagt, war hier auch so. Im Training waren Begegnungen nie ein Problem, bzw maximal wenn wir Spaziergänge simuliert haben , aber da musste es schon ein Hund sein, den sie richtig doof findet und dann hat ein Wort gereicht und sie war ruhig . Im echten Leben hat sie aber bei Hundesichtung auf 300 Meter schon in der Leine gehangen und gebellt
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Mein Hauptproblem mit dem Training ist, dass es im Training nie so eskaliert. Nicht mal im Ansatz.
Balu geht im Training nie vor mich und so kann ich natürlich jeden frei ankommenden Hund in aller Ruhe abtreten lassen. Im "echten Leben" läuft das aber nicht so. In 0,5 Sekunden springt mein Hund vor mich und ich bin absolut überfordert, weil ich keine Strategie für diesen Fall habe. Ich kann dann nichts mehr tun außer festhalten und warten bis der andere Hundehalter seinen Hund abholt...
Habt ihr das mal mit dem Trainer im „heimischen“ Umfeld trainiert?
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Danke für eure Antworten, der Post entstand aus dem Wunsch das Thema besser zu verstehen und vielleicht auch Anhaltspunkte für ein besseren Umgang damit zu finden, aber ich stimme absolut zu, das nur ein persönliches Training mit einem kompetenten Trainer hier die Lösung ist.
Wenn ich da aber diesen schreienden Hund an der Leine habe, wäre ich so gerne schon weiter und diese Ungeduld treibt mich dann immer, das Thema schon anzugehen 😀 als nächstes habe ich erstmal Gruppenstunden, in denen kein Kontakt stattfindet. In einem Tandemtraining befand die Trainerin das für möglich, mit ausreichend Distanz.
Wenn er so ausflippt, war es schon zu nah an seinem Trigger. Es muss schon viel früher reagiert / im Training angesetzt werden.
Es wird an dem Punkt trainiert, an dem er den anderen Hund zwar wahrnimmt und aufgeregt ist aber noch nicht ausflippt. Dann wird die Toleranzgrenze langsam immer weiter verschoben. In dem Tempo das der jeweilige Hund eben schafft. Die Erwartungshaltung beim Hund wird so langsam geändert. Hundesichtung bedeutet nicht Hundekontakt.
Und wenn es schon draußen bei mehr Abstand nicht klappt, dann ist Treppenhaus ein großer Schritt zu weit.
Total logisch, aber echt schwer im Alltag umzusetzen, hoffe ich kann da gute Unterstützung im Training bekommen wie ich auch früher reagieren kann, wie die Reaktion aussehen sollte und welchen Abstand ich wählen sollte. Spaziersitzen wäre da vielleicht auch ein guter Ansatz. Danke dir 😊
Ich würde ihn an deiner Stelle, in den Situationen in denen er nicht laut werden darf (z.B. nachts, wegen der Nachbarn), im Treppenhaus einfach tragen. Also managen bis ihr im Training so weit seid, dass er diese Situation realistisch schaffen kann.
Leider hilft tragen überhaupt nicht, im Gegenteil, er wird dann durch die Einschränkungen total zappelig und ich kann ihn nicht halten, so das er mir schonmal heruntergefallen ist, ist ein Kampf 🥺
Es ist ein leidiges Thema, weil ich es echt schade finde, meinen Hund in so einem Stress zu sehen. Und ständig managen zu müssen. Selbst ne normale Löserunde kann völlig eskalieren. Anstrengend.
Eigentlich sind Tipps hier kontraproduktiv. Wenn ich mit solchen Hunden arbeite, dann mache ich da einen Trainingsaufbau, wo man Schritt für Schritt auftrainiert wie es aussehen soll bzw. was der Hund stattdessen tun soll. Wenn der Hundehalter da dann mit anderen Sachen herumprobiert, würde das das Training eher zurückwerfen ...
Stimme dir zu, auch verständlich aus Trainersicht.
Noch habe ich allerdings kein Training gestartet und versuche über die Grundlagen von Reaktivität zu lernen und zu schauen, ob ich generell vielleicht schon etwas machen/ beachten kann, um uns den Alltag zu erleichtern.
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Ich weiß jetzt nicht wie groß er ist, aber wäre für kurze Wegeabschnitte eine Tragetasche, die mit Tuch angehängt ist, eine Möglichkeit?
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Mit einer Tasche habe ich es schonmal probiert, er ist zwar nicht so groß, aber lang, die war etwas klein, könnte aber nochmal schauen, ob ich etwas finde.
Ohne Tuch hat er ordentlich gemotzt und wollte da dann auch raushüpfen, die Idee mit dem Tuch ist gut!
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Habt ihr das mal mit dem Trainer im „heimischen“ Umfeld trainiert?
Nein, allerdings hatte ich auch nie einen Trainer, der hier aus der Gegend kam und mit dem das grundsätzlich möglich gewesen wäre.
Es ist aber nicht nur in heimischen Gefilden ein Problem.
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