Dummy-Trainingstagebuch

  • Hallo peace-sign-dog-face


    Ihr kennt mich hier nicht, bin eher so Typ Mitleser. Ich mache mit meiner Mischlingshündin als ein Hobby unter vielen Dummytraining - zwar ohne professionelle Anleitung, aber prinzipiell mit den Anspruch eines durchdachten Aufbaus. Stehe noch relativ am Anfang, wobei der Hauptfokus die nächsten Monate wirklich mal auf Blinds liegen soll. Da es jedem sicher manchmal an Zeit/Motivation mangelt, dachte ich mir, dass ein Trainingstagebuch doch hilfreich wäre zur Dokumentation des eigenen Fortschritts.

    Also voilà: In diesem Thread kann jeder sein Training dokumentieren, von anderen Trainingsideen sammeln und Impulse bekommen und vielleicht den ein oder anderen Motivationsschub.

    Finden sich Mitstreiter? :upside_down_face:


    Liebe Grüße

  • Hallo elle l'a :winken:

    Schön, dass du hier berichten magst! Wie weit bist du denn mit deiner Hündin? Und wie alt ist sie?


    Ich mache auch ein wenig Dummyarbeit, allerdings ohne große Ambitionen (ich hatte es mal in Erwägung gezogen, konzentriere mich aber mittlerweile aufs Mantrailing). Daher dachte ich zunächst, dass das Thema für mich nicht so passt, aaaaber ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr das Apportieren aus dem Wasser hinzukriegen :rollsmile: Mein Hund ist mit 12 Wochen einmal mit einem riesigen Satz in den Rhein gesprungen und ist seitdem wenig begeistert von Wasser :headbash:

    So ist der aktuelle Stand:


    Ansonsten machen wir gerne Freiverlorenensuchen, Doppelmarkierungen klappen in der Regel auch ganz gut.

  • Huhu! Es spielt sich bei mir alleine Rasse- und Anlage-bedingt auf auf Hobbyniveau ab. Sie ist zwischen 3 und 4 und seit 2,5 Jahren bei uns. Ella apportiert in die Hand (ohne Vorsitz, ist mir nicht wichtig und würde wohl massiv zu Lasten von Knautschen gehen), sucht gerne und hat Jagdtrieb für 10. Dummyarbeit fand ich schon zu Beginn meiner Hundekarriere spannend, es hat immer an fehlendem Interesse an unbelebte Objekten seitens meiner Hündin gehapert. Mit immer mal wieder hier und da was machen, viel Futterbestätigung und Lob apportiert sie mittlerweile allerdings richtig gerne und auch relativ sicher. An klassischen Tipps zum Aufbau (z.B. kleinschrittig von hinten) hab ich mir allerdings lange einen abgebrochen, das funktioniert bei ihr einfach nicht.


    Da sie eigentlich am liebsten relativ selbstständig arbeitet, machen wir auch viele Suchen auf der Führerfährte und Rückspursuchen, was ja kein klassischer Bestandteil ist. Freiverlorensuche hab ich noch nicht forciert mit ihr geübt, da ich denke, dass ihr das eh relativ leicht fällt.


    Ich fange mal an mit den heutigen kleinen Einheiten während des Spaziergangs:


    26.04.:

    - mehrere Male Stopppfiff mit Futter :thumbs_up:

    - 1 x Suchenpfiff mit Futter :thumbs_up:

    - Einweisen auf sichtbar aufgestellte Markierstäbe im 180°-Winkel im Abstand von ca. 30 m. Was dazu geführt hat, dass sie mit den Dummy vor die Füße gespuckt hat und sich direkt in gerade Linie zum nächsten Stab begeben hat (wie gesagt, Abgabe eigentlich kein Problem) :thumbs_down:



    Bei dir sieht das doch schon sehr gut aus. Hast du ein konkretes Trainingsziel (Distanz, Abgabe) formuliert?

  • Das klingt schon richtig professionell, da fühle ich mich fehl am Platze :D

    Gehst du da nach einem bestimmten Konzept vor? Ich habe das Buch Dummyfieber hier, finde ich schon echt gut aber das ist wirklich was für ehrgeiziges Training.

    Ich finde es super, dass du bei deiner Hündin drangeblieben bist und es euch jetzt beiden Spaß macht :applaus:


    Bei Tyrion war das ehrlich gesagt super unkompliziert und gefühlt hat er mir direkt alles gebracht :pfeif:


    Ich habe keine konkrete Distanz als Ziel, aber ein paar Meter schwimmen wäre toll :herzen1: Ansonsten mache ich es eher an deiner Haltung fest. Es wäre es klasse, wenn er irgendwann so begeistert und sicher den Dummy aus dem Wasser holt, wie er es an Land macht :rollsmile:

  • Haha, das ist überhaupt nicht professionell. Es hapert bei mit einfach daran, dass ich nicht regelmäßig dranbleibe und in den seltenen Übungseinheiten dann zu schnell zu viel verlange, weswegen die Dinge dann nicht klappen und ich frustriert werden. Deswegen auch der Thread. Ich habe verschiedene Bücher hier, u.a. auch Dummyfieber, mache es aber nicht streng nach einem Buch, sondern suche mir einfach passende Übungen raus. Deswegen auch der Thread.


    27.04.

    - paarmal Stopppfiff mit Futter

    - paarmal Suchenpfiff mit Futter und 1 x mit Pocketdummy

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Haha, das ist überhaupt nicht professionell. Es hapert bei mit einfach daran, dass ich nicht regelmäßig dranbleibe und in den seltenen Übungseinheiten dann zu schnell zu viel verlange, weswegen die Dinge dann nicht klappen und ich frustriert werden. Deswegen auch der Thread. Ich habe verschiedene Bücher hier, u.a. auch Dummyfieber, mache es aber nicht streng nach einem Buch, sondern suche mir einfach passende Übungen raus. Deswegen auch der Thread.


    27.04.

    - paarmal Stopppfiff mit Futter

    - paarmal Suchenpfiff mit Futter und 1 x mit Pocketdummy

    Das kann ich gut verstehen! Ich nehme den Dummy gerne einfach zum Spazieren mit und entscheide dann spontan, ob ich was damit machen will. Wenn ich mit dem festen Gedanken losgehe, heute will ich xy üben, wäre ich auch schnell enttäuscht, wenn ich dann beim spazieren merke, dass nicht so ein guter Tag ist.


    Ich habe bislang noch gar nichts mit einer Pfeife gemacht, überlege es aber auch immer wieder!


    Was hast du für einen Pocketdummy?


    Am Freitag waren wir wieder am Wasser und ich bin ein Stück mit rein, da hat Tyrion sich noch ein Stück weiter getraut :smile: Dafür ist er an Land erstmal überdreht mit dem Dummy rumgesprungen… aber da müssen wir erst mal etwas Routine bekommen.


    Gestern haben wir auch etwas geübt, ein paar Freiverlorenensuchen und eine Schleppe. Bei Ersterem hat mein Freund den Dummy nach der Ausgabe gedankenlos fallenlassen, das fand Tyrion doof :roll: Zeigt mir wieder, dass es für den Hund durchaus wichtig ist, wie man mit dem Dummy umgeht. Achtlosigkeit passt nicht zu dem hochwertigen Gegenstand.


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