Die große kleine Leserunde: „Der Wintersoldat“ von Daniel Mason
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Also nachschlagen muss man meiner Ansicht nach nichts. Es geht ja in etwa aus dem Kontext hervor, was gemeint ist und ist für das Verständnis der Handlung an sich auch nicht relevant

- Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Das kommt, glaube ich, ganz auf den Lesetyp an. Als mein Mann und ich das Foucaultsche Pendel (noch vor Internet) gelesen haben, hab ich mir Sachen geistig notiert, die mich interessiert haben, um sie später nachzuschlagen und den Text. Mein Mann hat sich den Schlüssel dazu besorgt und gleich geguckt, weil er es in diesem Moment einfach wissen musste. (Wovon ich dann übrigens profitiert habe, er hatte es nämlich zuerst gelesen. Dafür musste ich ewig darauf warten).
Gibt Leute, die lassen Lücken, wenn die den Lesefluss nicht stören und es gibt Leute, die mögen das halt nicht. -
Ok... also so langsam komme ich gut rein und die Fachbegriffe kommen tatsächlich nicht mehr zu Häuf vor.

Es geht nun flüssig voran und gefällt weiterhin.

Außer:
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Seite 28-30 waren ja mal nicht so cool. Diese Versuche die Dr. Zimmer und Lucius mit den Hunden gemacht haben....

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Ja, das war furchtbar. Leider entsprach es der Realität.

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Und noch trauriger ist, dass man da nicht mal unbedingt die Vergangenheitsform verwenden braucht

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Insgesamt mocht ich das Buch. Sprachlich und atmosphärisch hat es mir gefallen. Aber...
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Mir fehlte ein bisschen die Kontinuität der Handlungsstränge. Lucius` Zeit im Lazarett, seine Suche nach Margarete, seine Rückkehr nach Wien mit der Heirat - da hätte man jeweils ein eigenes Buch draus machen können. Ich bin für sowas zu unflexibel
Gestört hat mich auch, dass die Front noch weit weg sein soll, er aber nach einer nächtlichen Wanderung plötzlich ins Kriegsgeschehen gerät. Das ist nur eine Kleinigkeit, aber sie führte mit dazu, dass ich das Buch einfach nicht so überzeugend fand.
Auch Lucius` immense Schuldgefühle konnte ich einerseits natürlich nachvollziehen, aber letztlich war es eine tragische Situation. Er hatte doch nicht wirklich eine Alternative

Und den Schluss fand ich richtig schlecht
Ein schwerst traumatisierter Mann heiratet seine Krankenschwester und bekommt ein Kind mit ihr. Okay. Aber bei all den medizinischen Details hätte ich mir sehr gewünscht, dass Margarete seinen Heilungsprozess näher beschreiben hätte. -
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Ich habe es heute beendet.
Ich bin arg müde und möchte nur kurz sagen, dass es in meinen Augen ein großartiges Buch ist.
Die nüchterne Sprache fand ich persönlich sehr passend.
Es könnte durchaus zu einem meiner Jahreshighlights werden.
Zu brutal fand ich es nicht, aber da bin ich auch nicht unbedingt ein Maßstab.
Seltsamerweise hat es mich emotional nicht häufig oder nur schwach berührt - trotzdem entstand ein unheimlicher Sog.
Danke für die tolle Empfehlung!
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