Territoriale Aggression bei Junghündin
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Servus zusammen,
Ich lebe eigentlich sehr glücklich mit meiner fast 2-jährigen Hündin zusammen, leider zeigt sie seit kurzem verstärkte territoriale Aggression in der Wohnung aber auch draußen beim Spaziergang Menschen und Hunden gegenüber.
Kurz mal die Hard Facts: sie kommt ursprünglich aus Bulgarien, wurde dort mit ihren zwei Brüdern mit 3 Wochen vor einer Tierarztpraxis abgestellt und von dort aus an Privatpersonen weitervermittelt, die sie liebevoll mit der Flasche aufgezogen haben. Ich habe sie dann mit ca. 10-12 Wochen übernommen und seitdem lebt sie glücklich und zufrieden mit mir zusammen.
Sie hört für ihr Alter schon sehr gut, ist super mit anderen Hunden sozialisiert und macht sonst keinerlei Probleme.
Angefangen hat das Verhalten natürlich schon früher, beschränkte sich bisher aber lediglich auf die Mitteilung („wuffen“) und manchmal anschließendes Bellen wenn jemand hereinkam oder auf die lautstarke Verteidigung wenn wir uns draußen irgendwo hingesetzt haben.
Innerhalb weniger Tage hat sich das nun aber so derartig zugespitzt, dass ich mittlerweile davon ausgehe, dass sie potentielle „Eindringlinge“ auch zwicken oder zumindest nach ihnen schnappen würde - das geht natürlich überhaupt nicht, daher suche ich nun nach praktischen Lösungsansätzen wie man konkret vorgehen kann.
Habe selbstverständlich schon das halbe Internet durchforscht und bin auf diverse Beiträge gestoßen, die aber in erster Linie das Phänomen an sich sehr detailliert beschreiben aber keinerlei KONKRETE ÜBUNGEN anbieten - danach suche ich allerdings, das Problem habe ich schon erkannt. Kann mir also jemand, der vielleicht auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat Tipps geben wie man konkret in solchen Situationen reagiert? Das wäre wirklich phantastisch!
Vielen Dank schon mal und liebste Grüße :)
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12. August 2019 um 21:35
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Territoriale Aggression bei Junghündin - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Welche Rassemischung ist denn Dein Hündin?
Die meisten Ostmischungen bringen ein ordentliches Territorialverhalten mit, das sich typischerweise mit 2-3 Jahren richtig entwickelt. Dort, wo sie herkommen, ist das gewünscht und gewollt.
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Das weiß ich leider überhaupt nicht, ist fast komplett schwarz - sieht man in Osteuropa relativ häufig, so ca. kniehoch.
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Hast Du einen Trainer zur Hand? Das wäre, unabhängig von eventuellen Tipps die noch kommen, das Beste.
Man muss ja auch Eure häuslichen Gegebenheiten berücksichtigen und in welchen Situationen sie das Verhalten zeigt, das ist schwer übers Internet. Zumal wenn sie wirklich schnappen würde...
Ich rate daher dringend zu einem Trainer.
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Grundsätzlich würde ich wahnsinnig gerne mit einem Trainer arbeiten, das ist eher ein finanzielles Problem, sonst hätte ich das schon viel früher in Anspruch genommen.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Klingt nach einem Hütehundmix. Die haben das Bewachen genetisch drin. Bevor Du Dir also Gedanken darüber machst wie Du es wegtrainieren möchtest, wäre für mich die Frage: Wo und wann darf sie es ausleben? Denn: Man kann nicht einfach den Deckel drauf machen. Sie müssen irgendwo dürfen, damit man an anderer Stelle Zurückhaltung überhaupt erarbeiten kann.
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Das kann sehr gut sein, sie zeigt teilweise auch Jagdverhalten, da ist sicher alles mögliche drin.
Ich habe es schon mit einigen Trainingsmethoden probiert, sie hat allerdings nicht allzu große Freude am Apportieren und lässt sich da auch wirklich super kontrollieren (Impulskontrolle - nicht sofort losrennen wenn ich etwas werfe sondern erst auf meinen Befehl etc.) An dem Bewachen von Gegenständen, Spielzeug oder auch Futter zeigt sie auch keinerlei Interesse und auch bei anderen Hunden hat sie noch nie typisches Herdenverhalten demonstriert. Es scheint sich komplett auf mich und meinen Lebensraum zu konzentrieren und da bin ich etwas ratlos wie sie dieses Hüteverhalten "ausleben" kann.
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