Krankenversicherung, die xte...
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Wenn der Hund dann doch MMK positiv wäre, besteht das Risiko, dass da dann gar nichts abgedeckt wird. Da müsste man sehr genau das Kleingedruckte lesen
Die Erkrankung bzw Infektion besteht dann nämlich schon vor dem Versicherungsabschluss. Jedenfalls wenn der Hund klar aus dem Ausland kommt.
Alles was vor Vertragsunterzeichnung war oder erworben wurde, selbst wenn unwissentlich, plus daraus resultierende Folgeerkrankungen, kann meist entweder ausgeschlossen werden oder führt überhaupt zu Kündigung.
Mag von Versicherer zu Versicherer varieren. Aber ein Hund, bei dem relativ früh nach Versicherungsbeginn schon eine "alte" chronische Erkrankung festgestellt wurde, ist aus Versicherersicht riskant für Folgekosten. Und da nicht aus reiner Tierliebe, sondern wirtschaftlichen bzw gewinnorientierten Gründen versichert wird...
Billiger und für Dich sicherer ist vermutlich, die MMK Schiene privat abzudecken.
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23. August 2019 um 06:29
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Ein Mittelmeercheck, Länderprofil kostet Dich so round about 200 Euro. Sagen wir 300, wenn es sehr teurer ist.
Einzelnachtestungen...hab für Leishmaniosenachtestung 50 Euro bezahlt, im urbanen Teuerraum. Eiweißelektrophorese, die man nicht braucht, wenn eh alles negativ ist, ca. 40 Euro. Blutbild und PCR ca. 180.
Sprich: selbst mein (bekannt) ehrlichiosepositiver Hund war in der Zusatzdiagnostik billiger als ein Jahr Vollversicherung zahlen.
Wenn es Dir nur um MMK geht, lohnt sich eine Vollversicherung exakt nicht. Ist der Hund negativ, kostet die Versicherung mehr, als die Tests. Ist der Hund positiv, steigst Du im blödesten Fall teurer aus, als ohne Versicherung. Denn die Versicherung hast Du bereits bezahlt bzw musst Du ja weiterhin bezahlen, selbst wenn sie die Diagnostik und Behandlung dann doch nicht übernimmt.
Wenn Du Dich zur Volversicherung entscheidest, sieh Dir wie gesagt, das Kleingedruckte sehr genau an. Bloß weil etwas nicht explizit als "Wird nicht übernommen" drin steht, muss es nicht übernommen werden. Bei "Vorgeschichtehunden" ist spannend, was sagt die Versicherung, in nem gern umspektakulären Nebensatz, denn zu "Vorgeschichte".
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Die Helvetia hat meinen Ehrlichiosehund übrigens nicht in die OP-Versicherung genommen. Wobei der Hauptausschlussgrund wohl eher sein Rücken ist.
Gibt halt kein erklärendes Begleitschreiben zur Ablehnung.
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Danke für die ausführlichen Hinweise! :)
Ich hab inzwischen schon in verschiedenen anderen Threads mitbekommen, daß man wohl relativ leicht aus so einer Versicherung rausfliegt, wenn das Tier wirklich krank ist und mich unter anderem deshalb dagegen entschieden.
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Mich hat noch keine Versicherung rausgeworfen. Hatte bis jetzt Vollversicherungen für 4 Katzen und OP-Versicherungen für 2 Hunde. Bei den Katzen hatte ich Tierarztrechnungen bis 350 Euro bei einem Besuch, darunter auch durchaus Dinge die auf chronische Leiden hindeuten, wie z.B. Besuch beim Notdienst, bei dem rauskam, daß der Kater Struvitsteine hatte. Wurde alles anstandslos übernommen.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Wann etwas
Chronisches entstanden ist, lässt sich ja nicht immer sagen. Gibt es keine Vorbefunde in die Richtung (Versicherungen sehen die ja durchaus ein) ist wahrscheinlicher, dsss die Erkrankung "neu" ist. Pech für den Versicherer.
Bloß, ein zb Hund aus Spanien, der eine behandlungsbedürftige Leishmaniose entwickelt, hat sich zu 99,8% nicht in Deutschland infiziert, sondern in Spanien. Bevor er übernommen und versichert wurde. Alles, was vorher war, fällt bei vielen Versicherungen teilweise oder ganz raus.
Vielleicht gibt es Versicherer, die das übernehmen, aus Versicherungssicht sind sie dann aber ziemlich ungeschickt.
Die Wartefrist von 3 Monaten zb kommt ja auch nicht von ungefähr. Da geht es wohl auch darum, dass nicht Leute bereits ahnen, dass ne dringende OP oder Behandlung ansteht, den Hund davor noch schnell versichern und die Versicherung dann die Kosten trägt.
Kosten tragen wollen Versicherungen ja möglichst nicht. Versicherung ist beinharte Kalkulation und Risikoabwägung.
Drum werden u.a. Hunde mit bekannten Vorerkrankungen oder ältere Hunde nicht, oder nur zu schlechteren Konditionen versichert.
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Was ich aber durchaus einzusehen finde und in meinen Augen kein Grund ist, sich generell gegen Versicherungen auszusprechen.
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Was ich aber durchaus einzusehen finde und in meinen Augen kein Grund ist, sich generell gegen Versicherungen auszusprechen.
Wo spreche ich mich generell gegen Versicherungen aus?
Es geht konkret um den Fall der TE. Das seht hier nicht, aber sie übernimmt einen jungen Tierschutzhund aus dem Ausland. Risikogebiet für "Mittelmeerkrankheiten". Der Hund ist aktuell zu jung um zuverlässig auf Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Anaplasmose, Herzwürmer, Hepatozoonose etc getestest zu werden.
Wenn der Anspruch an die KV ist, sich abzzsichern, falls der Hund (bevor er in Deutschland und versichert ist) sich tatsächlich infiziert hat, besteht das Risiko, dass die Vollversicherung ein Außer Spesen nichts gewesen wird. Dazu müsst man die Vertragsbedingungen kennen und die sehr genau lesen, nicht explizit erwähnt, heißt nicht immer sicher inkludiert.
Wenn es nur um die MMK geht, ist das Länderprofil selbst zahlen, sobald der Hund alt genug ist, billiger, als die Versicherungssumme für 1 Jahr.
Wäre der Hund irgendwo positiv,könnte weiters sein, dass der Umstieg auf eine OP-Versicherung nicht funktioniert und der Hund abgelehnt wird, weil er eine Vorerktankung hat.
Wenn, dann würd ich ihn nur von Anfang an OP versichern lassen. Oder eben seeeeehr genau lesen. Sonst kostet es mehr, als es bringt
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