Trainingstagebuch - Inspirationen bitte ;)

  • Hallo ihr Lieben!

    Ich schäme mich im Moment ganz furchtbar, weil ich einfach viel zu wenig mit Fiete an der Grunderziehung arbeite. |) Ich würde mir gern einen Trainingsplan erstellen, hab aber keine wirklich tolle Idee, wie dieser aussehen könnte.
    Falls ihr Trainingspläne benutzt: Vielleicht könntet ihr ja mal ein Foto davon einstellen, damit ich mich inspirieren lassen kann :sweet:

    • Vielen Dank schonmal im Voraus für eure Hilfe!
  • Ich hab ein Trainingstagebuch für meinen Hundesport.

    Ich halte in wenigen Worten fest, was ich geübt habe, ob ich in leichter oder schwieriger Umgebung geübt hab, was ich beim nächsten Versuch anders machen will.

    Manchmal denkt man, nichts geht vorwärts. Aber dann sieht man im Tagebuch wie weit man schon gekommen ist — oder, dass man etwas noch nicht so oft geübt hat, wie es sich anfühlt.

    Wichtig finde ich, dass das führen des Trainingstagebuchs nicht länger dauern darf, als das Hundetraining :D
    Deshalb schreib ich in einen simplen Kalender/Terminplaner und fasse mich kurz.
    Keine großen Umstände.

    Aber manche Menschen motiviert es, wenn sie sich mit schicken Glitzeraufklebern belohnen können.
    Oder wenn die eine Challenge gewonnen haben: zB an 10 Tagen jeden Tag daran gedacht haben Leckerli mit zum Gassi zu nehmen,
    oder Nicht-Anspringen mit 10 verschiedenen befreundeten Personen geübt haben

    Erlaubt ist, was für dich funktioniert. Nimm dir am Anfang nicht zu viel vor.

  • Ich arbeite recht strukturiert und abwechslungsreich.

    Wichtig ist mir dabei, dass ich jede Einheit positiv beenden kann, daher mache ich mir im Voraus Gedanken darüber, was notfalls die kleinste denkbare Anforderung ist.
    Bei mir sieht das so aus:
    Morgens beim Morgengassi üben wir die Elemente der BH einzeln, nicht als Schema. Jeden Morgen. Gleiche Strecke. Verschiedene Reihenfolge.
    Am Nachmittag bin ich dann abwechslungsreich.
    Einen Tag Fährte, einen Tag Dummy, dann mal Stadttraining, mal BH Schema, mal Spielrunden mit anderen Hunden, mal Kilometerfressen, je nachdem, was ich brauche.
    Ich überlege mir am WE, wie das die restliche Woche über aussehen soll und was ich an dem Tag erreichen will. Das dient aber meiner eigenen Orientierung, wenn ich merke, Mailo sitzt ein Furz quer und der kann sich so gar nicht aufs Fährten einlassen zB, switche ich um auf etwas anderes, ich will positiv enden.

    Wenn es um eine bestimmte Situation geht (zB war das bei uns zuletzt der Unterschied zwischen Wendung und Winkel beim Fuß), dann zerlege ich die Übung in die kleinsten Atome und variiere diese dann drölfzigtausendmal untereinander, bis ich sie wieder zusammenfügen kann.
    Am Beispiel oben: Wir üben Grundstellung, tanzen Ballett und drehen Pirouetten über die Wiese, wie gehen seitwärts, wir üben Schlangenlinien um Bäume oder Steine, wir üben rückwärts einparken, wir laufen Zickzack, usw. Mittendrin finde ich heraus, dass Mailo den Unterschied am besten versteht, wenn ich als Übergang einen Ausfallschritt nach vorne vor der Wendung mache. Also wird der mit eingebaut, damit ich ihn zurück bauen kann, wenn Mailo ihn nicht mehr braucht.

    War es das, was du wolltest?

  • Vielen Dank für eure ausführlichen Beschreibungen. Das hilft mir auf jeden Fall schonmal.
    Da ich ein visueller Mensch bin, würde ich mich wirklich freuen, falls vielleicht tatsächlich nochmal jemand ein Bild von seinem Trainingsplan einstellen würde =)

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