Loki und die Entfernung....
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Gast96543 -
20. Februar 2019 um 17:05
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Hallo zusammen,
Nun melde ich mich auch Mal wieder zu Wort.
Mit Loki läuft es super! Wirklich Klasse. Bis auf eine Sache, die seine Freiheit erheblich (!) einschränkt.Ich nenne Mal ein paar Beispiele:
- Loki spielt im Freilauf mit einem anderen Hund. Die zwei Fetzen etwas zu weit weg, der andere HH pfeift seinen Hund zurück, der dann auch kommt. Loki bleibt an Ort und Stelle stehen und bewegt sich keinen Meter
- ich spiele mit Loki Ballwerfen, sobald ich den Ball zu weit weg werde, bleibt er stehen und glotzt mich an.
- Loki entfernt sich einfach zu weit und kommt nicht mehr.
An der Schleppleine und in einem Radius von etwa 20 Metern klappt der Rückruf tadellos. Manchmal etwas langsam, aber er kommt. Ich Feier auch immer Party, wenn er kommt und es gibt Leckerli.
ABER: wenn Loki sich zu weit entfernt kommt er nicht mehr. Das wäre an und für sich kein Problem, aber er lässt sich dann auch nicht abholen. Er lässt mich auf 10-20 m ran und entfernt sich dann wieder ein Stück.Nichtbeachtung und verstecken habe ich probiert. Wenn ich ihn nicht beachte glotzt er mich einfach nur an. Wenn ich einfach weggehe folgt er mir, aber mit weitem Abstand. Leckerlis, Spielzeug, alles nutzt in dem Moment nix.
Er ist mit seinen Augen und Ohren IMMER bei mir, kommt aber nicht. Er schnüffelt nicht Rum oder macht sein Ding, sondern hat mich immer im Blick.
Es gelingt mir immer irgendwann ihn absitzen zu lassen, mich dann vorsichtig in großem Bogen zu nähern uns dann die Schleppleine zu greifen (10m) lang, die er immer trägt. Dann macht er sich klein und kuckt verunsichert. Aber das kann dauern und das ist es mir nicht wert. Zwischendurch ist alles wieder gut, bis er Mal wieder so eine Eingebung bekommt. Es ist gefährlich (neulich hatte er Mal wieder so einen Anfall und dann fuhren da Autos)
Solange ich keinen Weg finde, dass er sich garnicht so weit entfernt, werde ich auch) nichtmehr mit ihm Ballspielen und b) ihn nicht mit anderen Hunden rennen lassen und c) ihn alleine auch nichtmehr rennen lassen, sondern ihn alle 12 m zurück pfeiffen.
Aber das kann es doch eigentlich nicht sein, oder? Meine Trainerin weiss auch nicht weiter. Kennt jemand von euch das Problem?
Danke

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Hallo,
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Er scheint aus irgendeinem Grund Angst vor dir zu haben. Das müsstest du abstellen.
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Er scheint aus irgendeinem Grund Angst vor dir zu haben. Das müsstest du abstellen.
Mit der Antwort kann ich leider so dastehend nicht wirklich was anfangen. Das musst du mir bitte erklären.Wieso hat er nur Angst vor mir, wenn er zu weit weg ist? Und nicht, wenn er sich so um die 20m von mir wegbewegt?
Und wieso dann nicht auch in anderen Situationen?
Bei 20 m ist er ja auch schon lange ausserhalb meines Wirkungskreises.Wie kommst du darauf, dass er Angst hat? Also woran machst du das fest?
Das müsste ich abstellen? Wie denn? Ich schreibe ihn nicht an, ich gehe ihn nie körperlich an...
Danke
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Weil er die Möglichkeit hat, sich in dem Moment vor dir zu schützen. Ist er an der Leine fest, hat er die Möglichkeit nicht. Deine Trainerin sollte das erklären können.
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Dass er, wenn ich ihn dann eingesammelt habe, verunsichert ist, schiebe ich eher darauf, dass er ja weiss, dass er was getan hat, was er nicht soll.
Aber auch dann schimpfe ich nicht mit ihm. Ich nehme ihn an die Leine und gehe nach Hause... -
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Folgt immer, wenn du ihn holst oder die Leine packst etwas negatives für ihn (nach hause gehen)?
Dann ist es tatsächlich kein Wunder, dass er dir sozusagen aus dem Weg geht.
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Nichtbeachtung und verstecken habe ich probiert. Wenn ich ihn nicht beachte glotzt er mich einfach nur an. Wenn ich einfach weggehe folgt er mir, aber mit weitem Abstand. Leckerlis, Spielzeug, alles nutzt in dem Moment nix.
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Leckerlies und Spielzeug ist für einen Podenco leider nicht wirklich eine Belohnung, die sich für ihn lohnt. Sei kreativ, geh mit ihm Spuren suchen, buddel nach Mäusen und zeig ihm spannende Sachen.
Ich würde dir dieses Buch ans Herz legen
(ich habe auch einen Podenco Mix, die sind halt doch etwas anders)
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Dass er, wenn ich ihn dann eingesammelt habe, verunsichert ist, schiebe ich eher darauf, dass er ja weiss, dass er was getan hat, was er nicht soll.
Aber auch dann schimpfe ich nicht mit ihm. Ich nehme ihn an die Leine und gehe nach Hause...Ich hab in deinen Beiträgen (nachträglich) gesehen, dass dir das schon mal erklärt wurde. Mit dem Buch machst du nichts falsch, das wird die beste Lösung für alle sein.
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vergiß meinen Tipp, hatte gerade nachgelesen und festgestellt, dass ich dir den schon mal gegeben habe und du ihn eh abgeschmettert hast.
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in großem Bogen zu nähern uns dann die Schleppleine zu greifen (10m) lang, die er immer trägt.
Das wird der Grund sein. Sobald er zu dir kommt, oder du dich ihm näherst, nimmst du ihn wieder in den Leinenknast.
Versuch mal was anderes wenn er nicht kommt; dreh dich um und laufe (renne) in die entgegengesetzte Richtung, ohne ihn zu rufen oder dich nach ihm umzudrehen.
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