Welpe Futterumstellung

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    Hallöchen!


    Jetzt ist Leni schon fast 2 Wochen bei uns und sie macht uns nur Freude!!!! :D :D :D Sie hat heute das erste Mal in der Nacht von 22:30 bis 06:30 geschlafen und mich erst dann mit ihrem süßen Fiepen geweckt und, wie immer, gleich auf ihrem "Löseplatz" ihre Geschäfte verrichtet. Danach hat sie sich wieder in der Wohnung einen Kampf mit dem Teppich geliefert und meine Tochter Daniela bespaßt :lol: :lol: :lol:


    Nun zu meiner Frage: ich bin am Überlegen, ihr Futter umzustellen, da wir eigentlich Nassfutterfans sind (wir haben ja 14 Jahre lang unsere Hündin damit gefüttert und jetzt bekommt unser Enkel-Hund Spiky bei uns auch Nassfutter - bei seinem Frauchen (unserer Tochter) bekommt er Trockenfutter. Zur Zeit bekommt sie noch das Trockenfutter von der Züchterin (Marke: Alsa Hundewelt), das ich ab und an mit Magerquark oder Reis oder - z.B. gestern - mit gekochten Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis (nur gekocht ohne Gewürze) verfeinere. Das Trockenfutter allein ohne bisserl "Nässe" liebt sie nicht so sehr, mit dem gestrigen Gemüsemix dazu war sie voll begeistert. Bevor sie zu uns kam, habe ich mich im Internet schon umgesehen, und bin da auf das Anifit Futter gestoßen. Ich habe dann gleich mal eine Probebox bestellt und Spiky durfte es auch gleich testen. Geschmeckt hat es ihm super, meine Tochter meinte aber, er pupse davon mehr - daran bin aber, glaube ich, ich schuld, da ich, nicht wie vorgeschlagen, mit der Hühnchendose begonnen habe, sondern mit der, die ich erwischte. Habe erst nach seinen Pupsattaken gelesen, dass man beim Umstellen mit der Huhnsorte beginnen soll.


    Heute habe ich mir mal die Alsa-Hundeweltseite angesehen (die, die von der Züchterin empfohlen wurde) und bin nun unsicher, was ich jetzt machen soll. Hat jemand von euch Erfahrung mit diesen beiden Produkten??? Und soll ich lieber noch bei ihrem gewohnten Futter bleiben??? Dann müsste ich mir nämlich was bei Alsa bestellen, da die Menge, die wir mitbekommen haben, sich nun langsam aber sicher dem Ende neigt.


    Was mich auch verunsichert, ist die Meinung von Spiky´s Friseurin, die meinte, man soll Tockenfutter und Nassfutter nicht mischen, da es sich ungünstig auf die Verdauung auswirkt (Trockenfutter braucht länger zum verdauen und dies stresst dann den Darm). Ich dachte aber, dass ich, wenn ich denn umstelle, Anfangs das Nassfutter in kleinen Portionen zum gewohnten Trockenfutter dazumische :ka: :ka: :ka:


    Ich bedanke mich schon vorab mal für eure Hilfe und schicke liebe Grüße!!!! :D


    Babsi

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Was mich auch verunsichert, ist die Meinung von Spiky´s Friseurin, die meinte, man soll Tockenfutter und Nassfutter nicht mischen, da es sich ungünstig auf die Verdauung auswirkt (Trockenfutter braucht länger zum verdauen und dies stresst dann den Darm). Ich dachte aber, dass ich, wenn ich denn umstelle, Anfangs das Nassfutter in kleinen Portionen zum gewohnten Trockenfutter dazumische

    Theoretisch ist das auch so, aber das ist nicht in Stein gemeiselt, wenn dein Hund mit dem Mischen keine Probleme hat, dann spricht nichts dagegen.
    Ich habe das auch ab und an gemacht.
    Wenn du neues oder anderes Futter geben willst, würde ich es anfangs nicht mischen, um erst die Verträglichkeit festzustellen.
    Wenn keine Verdauungsprobleme durch das neue Futter auftreten kannst du immer noch mischen.
    So bin ich immer vorgegangen, und mein Hund hatte nur sehr selten mal Verdauungsprobleme.


    Ich habe ihn auch so gefüttert. ;)
    Allesfütterer, was gabs heute bei euch?

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego * 2004 - † 21.Juni 2018

    Bonnie * 1986 - † April 1999

  • Hey,


    Im Prinzip kannst du auf jedes Futter deiner Wahl "wechseln". Nur ist es beim Umstieg von Trocken auf Nassfutter empfehlenswert, das ins kleinen Schritten zu tun. Zumindest laut meines Tierarztes. Mein Hund hat es auch lieber, wenn ich ihm das Trockenfutter zuerst mit heißem Wasser übergieße und es dann etwas aufweicht und sie danach bei lauwarmer Temperatur fressen kann. :D


    Deine Friseurin hat im übrigen recht, mein Tierarzt hat mir auch klar gesagt, dass man entweder Nassfutter oder Trockenfutter verfüttert, und das nicht zusammen mischen sollte. Darf ich denn fragen, welche Überzeugung zum Nassfutter führt? Aus irgend einem Grund, tendiert man ja immer zu irgend einer Futter-Art. :-)

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  • Wenn ich von Trofu auf Nafu umstelle, dann mische ich auch immer mehr vom Nafu unters Trofu bis halt nach ein paar Tagen ausschließlich Nafu im Napf ist.
    Du solltest allerdings damit rechnen, dass dein Hund bei reiner Nassfütterung mehr pinkeln muss.
    Also nicht wundern, wenn dann evtl. wieder öfter was in die Wohnung geht weil der Hund einfach "übervoll" mit Flüssigkeit ist.

  • @XrackProject ... unsere Tendenz zum Nassfutter entspringt - vielleicht klingt das jetzt blöd - aber wir essen auch sehr gerne, und ich kann mir nicht vorstellen, immer nur ein quasi "kecksiges" Essen zu mir zu nehmen. Wir haben bei unserer ersten Hündin und auch jetzt bei Spiky ganz deutlich gesehen, dass ein leckers Nassfutter mit einer ganz anderen "Hingabe" geschmaust wird als das trockene "Keks"-Futter. Vor allem mein Mann ist dieser Meinung. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich, ähnlich wie bei Spiky, der ja nur bei uns Nassfutter bekommt, bei seinem eigenlichen Frauli aber vor allem Trockenfutter, dass ich auch bei Leni zwischendurch immer wieder mal Nassfutter mit gekochtem Gemüse oder Magerquark anbiete, quasi als Abwechslung. Ich möchte einfach nur, dass sich Leni wohlfühlt und ihr das Beste bieten. Ich habe so das Gefühl, wenn ich ein Hund wäre, würde mir diese Abwechslung gefallen... :gut:


    Aber vielleicht "vermenschliche" ich sie da zu sehr, deshalb bin ich über eure Tipps und sehr hilfreichen Info´s sehr froh und nehme diese auch sehr gerne an!!! :applaus: :applaus: :applaus:


    GLG
    Babsi

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich möchte einfach nur, dass sich Leni wohlfühlt und ihr das Beste bieten. Ich habe so das Gefühl, wenn ich ein Hund wäre, würde mir diese Abwechslung gefallen...

    So ging es mir auch immer. Dachte ich tue meiner Maus was gutes wenn man immer mal wieder etwas abwechslung rein bringt.


    Allerdings ist es doch etwas "vermenschlicht". Gerade Welpenmägen (oder Junghund) sind sehr empfindlich und jede Futterumstellung (oder neue Zutat) ist erstmal ungewohnt für Hundis bäuchlein und kann Blähungen, Durchfall oder Bauweh verursachen. Deshlab würde ich, gerade am Anfang, nicht soviel "abwechslung" rein bringen. Einfach weil es für magen/darm zu anstrengend ist sich immer auf was neues einzustellen. Auch wenn man als Mensch oft der Meinung ist man müsste das essen etwas aufpäppen (muss mich da auch immer zurück halten). Lieber nur 1-2 Sachen als "abwechslung" und ein Hauptfutter.
    Wenn der Hund alles gut verträgt und nie Probleme hat kann man da natürlich dann auch nach und nach mit Abwechslung anfangen, bin schon der Meinung das Hunde das schätzen. Allerdings eben nur wenn Hundis Bäuchlein das auch gut verträgt, was zu Anfang eben in 90% der Fälle nicht der Fall ist.


    Edit: Die Darmflora leidet sehr darunter wenn ständig was neues zum Futtern gibt und der Hund da kein Saumagen hat (schlechte Darmflora = anfällig für sämtlichen scheiß). Gibt natürlich auch Hunde die alles super gut vertragen, aber dazu gehören wohl die wenigsten.

  • Du hast siche recht! Ich werde jetzt mal, so lange sie noch ein Baby ist (bis ca. 16 Wochen) bei dem Futter von Alsa Hundewelt bleiben und nur ab und zu mal mit Gemüse und Magerquark aufpeppen - das mag sie ja sehr gerne. Dann habe ich noch 6 1/2 Wochen, um zu sehen, wie ich dann weiter mache.


    Bin aber auch weiterhin für hilfreiche Tipps dankbar und würde gerne wissen, ob diese beiden Futtersorten (Alsa und Anifit) von jemandem aus dem Forum verwendet werden und wenn ja, wie die Erfahrung damit ist.


    GLG
    Babsi

  • Meine Hunde bekamen alle hauptsächlich ihr Trockenfutter, außer ich musste krankheitsbedingt was anderes füttern.
    Um Abwechslung in die Fütterung zu bringen die m.E.n. der Hund gar nicht bräuchte, kaufe ich zwischendurch mal Nafu und da gibt es dann täglich einen Klecks zusätzlich zum Trofu bis die Schale/Dose leer ist, dann gibt es wieder nur Trofu bis ich wieder Lust habe, Nafu zu kaufen/geben.
    Außerdem darf meine Hündin nachmittags den Kuchenteller (mit extra vielen Bröseln) auslecken oder den Eis-/Joghurtbecher, auch bekommt sie ein Stück Apfel/Banane usw. wenn hier jemand sowas isst. Wenn wir Hähnchen haben, bekommt sie ein paar Knorpel davon - man kann m.E. auch ohne reine Nafütterung "Abwechslung" vom langweiligen Trofu bieten.

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