Geschichte der Hundehaltung

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    Weils in einem anderen Thread etwas Offtopic gerade darum geht, seit wann mit Hunden spazieren gegangen wird, also um des Hundes Willen, habe ich etwas recherchiert und habe diesen Artikel über die Geschichte der Hundehaltung in Berlin gefunden.
    Tagesspiegel: Vom Königshof zum Hinterhof. Ein Streifzug durch mehr als 250 Jahre Hundeleben in Berlin.
    Finde ich sehr interessant zu lesen, und vielleicht hat jemand auch anderes Interessante zum Thema. Oder eventuell kann man sich auch darüber unterhalten, was man so von früher weiß, als man noch Kind war.
    Geschichte muss ja nicht Jahrhunderte alt sein, Geschichte beginnt schon, sobald die Gegenwart vorbei ist :klugscheisser: :D

  • Gemälde mit Hunden darauf könnten auch hier rein, denke ich. Die finde ich auch immer sehr interessant. Welche Hunderassen auf Portraits abgebildet, neben den portraitierten Menschen.

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  • Dann gibt's die Hunderasse Hare Indian Dog ses ist unklar, ob diese Hunderasse rein aus Hunden bestand oder ein Hybrid aus Hund/Koyote war.
    Es ist aber bekannt das sie woll den Charakter des Hundes hatten und in Nordkanada domestiziert wurden. Hare Indianer nutzten diese Hunde für die Hetzjagd von Hasen. Mit dem Rückzug alter Jagdmethoden, wurden diese Hunde immer weniger genutzt bis die Hunderasse wegen Kreuzung mit anderen nordkanadischen Hunderassen schlussendlich ausgestorben ist.


    Hare Indian Dog - Wikipedia

  • Cultural Animal Studies ist ein recht neuer interdisziplinärer Forschungszweig, der aus den USA nach Europa gekommen ist und hier auch populär wird. Da gehts nicht um Hundehaltung im Spezifischem, aber um das Verhältnis Mensch-Tieraus kulturanthropologischer Sicht. Da weden sicher auch zu Hunden noch einige Arbeiten kommen. Interdisziplinäre Vortragsreihen und Symposien gabs schon.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Weils in einem anderen Thread etwas Offtopic gerade darum geht, seit wann mit Hunden spazieren gegangen wird, also um des Hundes Willen, habe ich etwas recherchiert und habe diesen Artikel über die Geschichte der Hundehaltung in Berlin gefunden.
    Tagesspiegel: Vom Königshof zum Hinterhof. Ein Streifzug durch mehr als 250 Jahre Hundeleben in Berlin.
    Finde ich sehr interessant zu lesen, und vielleicht hat jemand auch anderes Interessante zum Thema. Oder eventuell kann man sich auch darüber unterhalten, was man so von früher weiß, als man noch Kind war.
    Geschichte muss ja nicht Jahrhunderte alt sein, Geschichte beginnt schon, sobald die Gegenwart vorbei ist :klugscheisser: :D

    wahnsinnig interessant der Artikel! Danke!

  • Vom 28. November 2019 bis zum 19. April 2020 gibt es im Bayerischen Nationalmuseum, München, eine Sonderausstellung zum Thema Hund:

    Treue Freunde. Hunde und Menschen

    Seit jeher ist der Hund treuer Freund und Begleiter des Menschen, doch die Beziehung ist nicht ungetrübt... Gerade in Kunst und Kulturgeschichte spiegelt sich das unauflösliche und meist positiv besetzte Verhältnis zum beliebtesten Haustier auf vielfältige Weise.

    Das Bayerische Nationalmuseum geht der Allianz zwischen Hund und Mensch in einer umfassenden Ausstellung auf den Grund. Mehr als 200 Werke, darunter hochrangige Arbeiten der bildenden Kunst und spektakuläre Zeugnisse der Alltagskultur, führen das uralte wechselvolle Mensch-Tier-Verhältnis in seinen verschiedenen Facetten vor Augen.

    Leihgaben aus internationalen Museen und Sammlungen sowie kaum bekannte Kunstwerke des Bayerischen Nationalmuseums eröffnen ein breites Spektrum von der Antike bis zur Gegenwart. Prominente Hundehalter wie die Queen, Sisi, David Bowie und Rudolph Moshammer sind ebenso vertreten wie Zeichnungen von Loriot und Rudi Hurzlmeier oder eine Pudel-Diamantbrosche von Grace Kelly.

    Die Ausstellung umfasst zahlreiche Gattungen – von der ägyptischen Hunde-Mumie über mittelalterliche Altartafeln bis zum Hunderoboter. Die einzelnen Kapitel behandeln Themen wie Treue und Freundschaft, Dienstbarkeit, Statussymbole und Erotik, aber auch die Gefährlichkeit des Hundes. In allen Bereichen erzählt die Ausstellung auch etwas über den Menschen selbst und unsere Vorstellung von Menschlichkeit.

    https://www.bayerisches-nationalmuseum.de/index.php?id=1092

  • Mir fällt bei vielen historischen Gemälden auf, dass zwischen den Hauptmotiven auch sehr oft Hunde zu sehen sind.

    Beispiele kann ich gerne posten, falls Interesse besteht.


    Aber es gibt auch Hunde, die sozusagen Hauptdarsteller sind.

    Zum Beispiel der Mops namens Trump, der von seinem Besitzer, dem Maler William Hogarth, immer wieder in seinen Gemälden dargestellt wurde (18. Jahrhundert).

    Hier ein Selbstportrait von Hogarth mit Trump von ca. 1730 (in der Londoner Tate Gallery):


    N00112_10.jpg


    Auch sehr interessant meiner Meinung nach, wie ein Mops im 18. Jhd. aussah und wie heute.


    Edit:

    Zum Nachlesen über den Mops namens Trump:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Trump_(Mops)

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