Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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was ich mich bei den Statistiken frage: das Halten von Listenhunden ist ja in vielen Bundesländern mit mehr oder minder starken Auflagen verbunden: wie viele Leute geben denn dann wirklich ehrlich an, wenn sie einen Hund einer entsprechenden Rasse halten? Weil, wenn der Großteil als 'Mischling' (LabradorxBoxer ist hier zb sehr beliebt) geführt wird, ist natürlich klar, warum sie in den Beißstatistiken keine Rolle spielen.. Oder wird das dann nach einem Beißvorfall noch mal entsprechend genau kontrolliert mit Phänotypisierung oder dergleichen?
(ich bin zb bei beiden Hunden NICHT nach der Rasse gefragt worden, als ich sie angemeldet habe.)Nö..... machste ne Gegenanzeige..... verläuft alles im Sande
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17. Dezember 2019 um 12:14
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Dann zähl mal die Gebrauchshundrassen sowie etliche Jagdhunde dazu.
du darfst das gerne so sehen..... allerdings lese ich selten Dinge wie: Beaglemeute verzehrt Kindergartengruppe! oder Seniorin verstorben, weil sie vorgestanden wurde!
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ich bin zb bei beiden Hunden NICHT nach der Rasse gefragt worden, als ich sie angemeldet habe.
Und wenn man die Rasse angeben muss wurschteln die noch da rum. Dako ist vom OA erstmal vom Husky-Mix (meine Angabe) zum DSH mutiert und nach intervention von mir letztlich als Husky-DSH Mix geführt... hatte keine Lust das weiter zu diskutieren.
Das macht übrigens die Mischlinge in solchen Listen auch zum Witz, weil da ja keine Trennung zwischen DSH-Mix, Beagle-Mix oder Pekinesen-Mix vorgenommen wird. Sprich, wenn es eine Verbindung zwischen Rasse und Beißhäufigkeit geben würde, dann wäre die Angabe Mix ja schon per se für den A.....
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Nett, auf welchem Niveau Diskussionen doch geführt werden sollen wenn die sachlichen Argumente ausgehen.
Doch... immer wieder schön, diese Diskussionskultur. Werd erwachsen hasilein75 .
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Doch... immer wieder schön, diese Diskussionskultur. Werd erwachsen hasilein75 .
Dein Standpunkt steht doch genau so fest wie meiner, aber bei dir ist das ok??
Das hingegen finde ich nicht sehr erwachsen.... ich kann nämlich andere Meinungen stehen lassen
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Viel spannender als die pure Statistik fand ich damals die Dissertation über die Beißstatistik von Dr Roman Mikus.
Der hat sich für den Zeitraum von 7 Jahren mit den Beißvorfällen bei denen Menschen oder Tiere verletzt wurden in Bayern auseinandergsetzt und hat gut 200 Sachverständigengutachten ausgewertet.
Untersucht wurden ganz verschiedene Dinge wie Rasse, Alter, Vorgeschichte, Halter, Haltungsbedingungen, Ausbildung, Geschlecht, Anzahl der Hunde im Haushalt, etc.
Ergebnis, um ein weites wichtiger als die Rasse (es war immer ungefähr der gleiche Prozentsatz der gemeldeten Rassepopulation auffälig) war die Erziehung der Hunde.
Wer nachesen will, findet sich im Netz. Nennt sich "Statistische Auswertung von Sachverständigengutachten zu Hunden mit Beißvorfällen in Bayern"
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Mir sind die Statistiken egal. Meine Erfahrungen mit Staffs sind 100 % negativ. Ich bin froh, daß aufgrund der Liste in Bayern nicht jeder zweite Vollidiot meint, einen Kampfhund sein eigen nennen zu müssen.
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Persönliche Dispute gerne per PN klären, sonst schreddert ihr den Thread ;-)
Was die Beisstatistik bezügich DSH angeht. Nach über 20Jahren Schäferhundhaltung und entsprechend regelmässigen Kontakt zu anderen DSH Haltern und deren Hunde, würde ich grob übern Daumen gepeilt sagen, dass sich 75% nicht "gesellschaftskonform" verhalten. Sie funktionieren auf dem Platz, zuhause und gewohnten Umgebungen gut, sind aber halt nunmal Hunde mit denen man sich nicht entspannt in ein gut besetztes Café setzt. Aber das ist ok, die meisten DSH Halter wissen das vorab und lieben diese Rasse trotzdem bzw. genau deswegen. Das Problem beginnt dann wenn ein DSH Halter genau das von seinem DSH erzwingt, was er nicht leisten kann aufgrund seiner Rasseeigenschaften. Ich liebe diese Rasse. Sie passt aber nicht mehr in mein Leben und daher wird es keiner mehr werden, denn das kann nur schiefgehen oder mit einer unglücklichen Hund-Halter-Konstellation enden.
Diese Rasselisten sind murks. Nur leider will die Politik nicht begreifen dass das Problem allein beim Halter liegt. Der für mich häufigste Grund warum Hunde beissen ist, dass die Halter sich nicht mit Rasseeigenschaften auseinander setzen und ihre Hunde ein Leben in einem Umfeld/Situationen auferzwingen für die sie einfach nicht geeignet sind. Oder sie haben generell zu wenig Ahnung von der Gattung Hund mit all seinen biologischen und genetischen Verhaltensmustern.
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Apropos "Beaglemeute schreddert...."
Was ist eigentlich aus der Französin bzw der Erfoschung der Todesursache geworden? In den deutschen Medien lese ich nichts mehr. Französisch kann ich leider nicht. Kann da jemand mal recherchieren?
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Ergebnis, um ein weites wichtiger als die Rasse (es war immer ungefähr der gleiche Prozentsatz der gemeldeten Rassepopulation auffälig) war die Erziehung der Hunde.
Ein, wie ich finde, absolut vorhersehbares Ergebnis.
Hunde sind nicht per se gefährlich, sondern nur bei "falschem Umgang" mit ihnen entstehen Probleme. Faktor Mensch.
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