Der "gefährliche" Hund

  • Über den Fall des in Ö von Diensthunden getöteten Soldaten äußert sich ein gerichtlich beeideter Veterinärmedizin-Experte:

    Zitat

    „Der Soldat hätte nicht zu den Zugriffshunden gehen dürfen. Er hatte keine Alphabeziehung zu ihnen. Die Tiere können nichts dafür – sie sind trainiert, selbstständig zu stellen."

    Hofrat Dr. Michael Schönbauer, gerichtlich beeideter Sachverständiger für Veterinärmedizin am Landesgericht Innsbruck

    https://www.krone.at/2043883

  • Und ich finde, erstrangig erkennt man sehr deutlich die Macht der Presse |)

    Erstrangig erkennt man, dass ein schwangere Frau auf furchtbare Art und Weise zu Tode gekommen ist, so, wie auch ihr ungeborenes Kind. Zweitrangig erfuhr man, dass (m.E.) gründliche Ermittlungen aufgenommen worden sind.

    Ob man dann noch den üblichen Tanz um die Presse aufführen muss, ist ja jedem selbst überlassen. Wie gesagt, Presse, das gibt es nicht erst seit gestern. Darüber kann man sich aufregen, diesen Fall zum Anlass nehmen, so, wie BB es zum Anlass zu nehmen gedachte, gegen diese Form der Jagd Front zu machen (unabhängig davon, was ich persönlich davon halte). Wenn wir Glück haben, berichtet Presse später (egal wie "spannend" auch immer forumuliert), was die Ermittlungen für ein Ergebnis gebracht haben.

  • Wenn es der Presse möglich wäre objektiv zu ermitteln, bräuchte man keine Staatsanwaltschaft oder Polizei. Daher heißt es abwarten, was die Ermittlungen ergeben. Ich denke schon, dass alleine wegen der Schwere des Falls eine sorgfältige Ermittlung erfolgen wird.

  • Ein Hundehalter wurde vom Amtsgericht Halle zu einer Geldstrafe (70 Tagessätze) wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt, weil seine beiden Hunde vor 2 Jahren eine Frau gebissen haben.

    Zitat

    Weder die Staatsanwältin noch das Gericht glaubten ihm, dass er den Vorfall nicht bemerkt habe. „Dass Sie nach dem Vorfall einfach weggegangen sind, ist ein starkes Stück", hielt ihm die Staatsanwältin vor.

    Der anderen Hundehalterin konnte nicht nachgewiesen werden, dass ihr Hund ebenfalls an dem Angriff beteiligt war, deswegen wurde das Verfahren gegen sie eingestellt.

    https://www.nw.de/lokal/kreis_gu…or-Gericht.html

  • Über den Fall des in Ö von Diensthunden getöteten Soldaten äußert sich ein gerichtlich beeideter Veterinärmedizin-Experte:

    Zitat

    „Der Soldat hätte nicht zu den Zugriffshunden gehen dürfen. Er hatte keine Alphabeziehung zu ihnen. Die Tiere können nichts dafür – sie sind trainiert, selbstständig zu stellen."

    Hofrat Dr. Michael Schönbauer, gerichtlich beeideter Sachverständiger für Veterinärmedizin am Landesgericht Innsbruck

    https://www.krone.at/2043883

    Das ist insofern ja spannend, als es von offizieller Seite hieß, alle Hundeführer arbeiten mit allen Hunden in der Kaserne, nicht nur dem eigenen.

  • Das ist insofern ja spannend, als es von offizieller Seite hieß, alle Hundeführer arbeiten mit allen Hunden in der Kaserne, nicht nur dem eigenen.

    Was die Frage aufwirft, war der Soldat Hundeführer? Oder hat man einen anderen Soldaten zum Versorgen geschickt?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!