Katzen - Freigänger pro und contra
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Warum? Es bleibt alles wie gehabt. Die 100 Prozentigen Katzen und Hundehalter bestehen auf die Perfektion aller anderen und mutieren zu Handlangern der Erziehungsindustrie.
Wie? dein Hund möchte sich kein Revier mit einer Katze teilen? Da werden dann wärmstens Trainer und Bücher an die Herzen gelegtSorry, aber du bist total AUA.
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Aua Ja, aber nicht Blind
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Du hast wahrscheinlich nicht verstanden um was es eigentliche geht wenn es heisst, Katze an die Leine.
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Leben und leben lassen. Wenn man Dinge einfach mal hinnimmt und sich nicht wegen jedem Kram aufregen würde, wäre das leben so viel schöner.
Mein Kater wird nicht im Haus eingeperrt werden, weil sich Nachbarn an ihm stören könnten. Er ist kastriert, gechippt, geimpft, scheißt Zuhause und ist um 8 bei uns auf dem Sofa zum fernsehen. Für mich absolut akzeptabel.
Ich störe mich auch an so vielem und würde meinen Nachbarn deshalb nichts vorschreiben. z.b. Ich störe mich auch an das Gebrüll der Nachbarskinder, an die Bewegungsmelder des Nachbarn die Abends immer anspringen weil sich irgendwelche Büsche bewegen und bei Sturm unser Schlafzimmer alle 10 min hell beleuchtet ist usw.. Aber ich glaube nicht, dass meine Nachbarn auf Grund meiner Befindlichkeiten etwas verändern würden. Und ich würde es auch nicht erwarten.
Als wir in unser Haus gezogen sind, hatten wir auch regelmäßig fremde Katzen im Garten. Nunja, sie wurden 2x von den Hunden vom Grundstück gejagt und seit dem sehen wir kaum eine. Würde aber eine dieser Katzen Unfug bei uns stiften, würde ich sie einfach nachhaltig verscheuchen.
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Eine Freigängerkatze hat letztes Jahr meine Mutter richtig schlimm an den Händen verletzt. Sie saß mit dem Spitz auf der Terasse und der Spitz begann plötzlich, die Hecke anzubellen. Sie ist hingegangen, hat nachgesehen und die Hecke zur Seite gedrückt, als die Katze angegriffen hat. Natürlich geschah das aus Angst bla bla bla, aber meine Mutter wurde extrem gekratzt und gebissen, musste ins Krankenhaus und ist längere Zeit bei der Arbeit ausgefallen. Eine Stelle ist extrem schlecht verheilt und sie hat ihren Nagel verloren.
Wir sind rumgegangen und haben gefragt, wem die Katze gehört (auch um nachzufragen, wie das so mit Impfungen aussieht)...angeblich niemandem in der Siedlung. Und sowas kotzt mich wirklich an. WENN mal was passiert (egal ob Beschädigung von Eigentum oder eben sowas wie es meiner Mutter passiert ist, kann man sehen wo man bleibt. Es gibt keine Hoffnung auf Entschädigung oder dass jemand die Verantwortung für sein Tier übernimmt. Wäre die Katze auf die Spitzin losgegangen (die so schlau war, nicht zu nah an das Viech ranzugehen), wären die Tierarztkosten auch an meinen Eltern hängen geblieben...
Ich verstehe es, wenn man seinem Tier Freiraum bieten möchte. Das bedeutet aber auch, Verantwortung zu übernehmen und nicht, dass andere sich mit dem eigenen Tier rumärgern müssen. Ich weiß nicht, wie man das lösen könnte...aber bei dem Vorfall ist mir aufgefallen, wie doof man dasteht, wenn man einen Vorfall mit einer Freigängerkatze hat.
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Eine Freigängerkatze hat letztes Jahr meine Mutter richtig schlimm an den Händen verletzt. Sie saß mit dem Spitz auf der Terasse und der Spitz begann plötzlich, die Hecke anzubellen. Sie ist hingegangen, hat nachgesehen und die Hecke zur Seite gedrückt, als die Katze angegriffen hat. Natürlich geschah das aus Angst bla bla bla, aber meine Mutter wurde extrem gekratzt und gebissen, musste ins Krankenhaus und ist längere Zeit bei der Arbeit ausgefallen. Eine Stelle ist extrem schlecht verheilt und sie hat ihren Nagel verloren.
Wir sind rumgegangen und haben gefragt, wem die Katze gehört (auch um nachzufragen, wie das so mit Impfungen aussieht)...angeblich niemandem in der Siedlung. Und sowas kotzt mich wirklich an. WENN mal was passiert (egal ob Beschädigung von Eigentum oder eben sowas wie es meiner Mutter passiert ist, kann man sehen wo man bleibt. Es gibt keine Hoffnung auf Entschädigung oder dass jemand die Verantwortung für sein Tier übernimmt. Wäre die Katze auf die Spitzin losgegangen (die so schlau war, nicht zu nah an das Viech ranzugehen), wären die Tierarztkosten auch an meinen Eltern hängen geblieben...
Ich verstehe es, wenn man seinem Tier Freiraum bieten möchte. Das bedeutet aber auch, Verantwortung zu übernehmen und nicht, dass andere sich mit dem eigenen Tier rumärgern müssen. Ich weiß nicht, wie man das lösen könnte...aber bei dem Vorfall ist mir aufgefallen, wie doof man dasteht, wenn man einen Vorfall mit einer Freigängerkatze hat.
Es tut mir sehr leid, dass deine Mom diese Erfahrungen machen musste und so viel Ärger hatte. Aber diesen Vorfall würde ich einfach als ganz unglücklichen Unfall bezeichnen.
Ich persönlich wäre aber nicht auf die Idee gekommen, in der Nachbarschaft nach den Haltern zu fragen. Wollte die Krankenkasse das?!
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Ich persönlich wäre aber nicht auf die Idee gekommen, in der Nachbarschaft nach den Haltern zu fragen. Wollte die Krankenkasse das?!
Nein...die Ärztin im Krankenhaus hatte dazu geraten, sich nach dem Impfstatus der Katze zu erkundigen.
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@Streichelmonster ah okay, dann ist es natürlich doof wenn sie zu keinem der Nachbarn gehört.
Übrigens, bei uns im Büro haben wir auch nun eine geduldete Katze. Eigentlich gehörte sie zu einem der Nachbarn. Aber da unsere Rezeptionistinnen diese Katze immer gefüttert haben, war sie dann mehr im Gebäude als bei ihren eigentlichen Besitzerin. Einer meiner Kollegen hatte dort dann mal Bescheid gegeben, dass die Katze bei uns rumtigert, aber die Besi wollte sie nicht mehr haben. Sie habe sich eine neue Katze gekauft.
Das sind dann auch so Sachen die mich sprachlos machen. Sowohl das fremde Füttern als auch das verstoßen wenn das Tier selbstständiger als gewünscht wird.
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Wir hatten auch mal Katzen.
Wir hatten ein Haus - nicht weit von zwei Tempo 50 Straßen. Ich habe zwei ausgesetzte Katzenbabys gefunden, eins behielten wir, eine bekam eine Freundin von mir. Nach Wochen ging sie raus, schloss Freundschaften mit den Katern der Nachbarschaft. Mit zehn Monaten wurde sie überfahren bzw angefangen um sich noch vor die Haustür zu schleppen und dort zu sterben in einer Blutlache, die aus ihrem Mund lief.
Danach wollten meine Eltern unbedingt neue Katzen. Es wurden zwei Rassekatzen, da sie als ruhiger galten und nicht mehr raus gehen sollten. Wir hatten ein großes Altbauhaus, die Katzen konnten permanent in den Keller durch eine Klappe, wo sie sogar Mäuse gefangen haben und bis hoch auf den Dachboden. Fünf Etagen und sie waren zu zweit. Mit einem zusätzlichen Außengehege hätte man ihnen definitiv einen Gefallen getan. Sie wären auch lieber raus gegangen, stand das Fenster auf auf dem Dachboden, sind sie (unbeabsichtigt) auf dem Dach spazieren gegangen. Aber sie wirkten recht ausgelastet.
Wir sind dann in eine 95 m2 Etagenwohnung umgezogen. Auch den schönen riesen Kratzbaum, wollten meine Eltern dort nicht mehr haben. Die Katzen sind buchstäblich an die Decke gegangen. Hinzu kam, dass ich schon länger eine Katzenallergie entwickelt hatte, die sich trotz Tabletten und Heilpraktiker dann zu Asthma entwickelt hat. Die Katzen zogen dann zu meiner Tante - mit ähnlichem Haus wie wir vorher plus Kellerzugang und eingezäunten Balkon und wirkten wieder recht glücklich. Und ja, die wären lieber raus gegangen, definitiv. Aber das hätten sie nicht lange überlebt hier.
Es gibt nicht nur Wohnungshaltung oder Freigang. Meiner Meinung nach ist es ein Unterschied wie man wohnt. Riesen Haus, Keller, Dachboden, Klettermöglichkeiten und zb eine eingezäunte Terrasse oder ähnliches sind was komplett anderes als eine zwei Zimmer Wohnung. Bekannte von mir haben jetzt zb eine 50m2 Terrasse eingezäunt oder dort aus dicken HolzÄsten und Sisalband einen großen künstlichen Baum gebaut.
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Irgendwie traurig dieser Thread
, zumindest in einem Tierhalterforum.
Ich hoffe, es wird nicht irgendwann dazu kommen, dass man Katzen nie mehr raus lassen darf, Hunde nur noch an der Leine sein dürfen und Kinder, ja .... die werden am besten generell verboten
Dann kann auch gar nix mehr passieren und keiner fühlt sich irgendwo belästigt.
Autos, Umweltgifte, radioaktive Strahlung sind dagegen eben nötig.
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