Große Aufregung vor jedem Spaziergang
-
-
In welche Richtung hast du denn da gedacht? Schilddrüse...?
Nicht nur. Mein Verhaltenstierarzt hat zu Beginn der Behandlung auch noch andere Ursachen in Erwägung gezogen und per Ausschlussverfahren gearbeitet. Serotoninmangel war ein Punkt, ein anderer (und den kann ich Dir leider nicht mehr mit dem exakten Begriff benennen) ein Problem mit dem Schädel, das von einem anderen Tierarzt per Osteopathie angegangen wurde. Letzteres klang für mich zunächst sehr esoterisch, aber ich habe mich trotzdem auf einen Behandlungsversuch eingelassen. Erstaunlich war, dass das zunächst wirklich eine deutliche Verbesserung gebracht hat. Aufgrund der anderen Erkrankungen, die mein Hund hat, war das aber leider nicht der komplette und dauerhafte Durchbruch.
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Große Aufregung vor jedem Spaziergang schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Sie hat mir ans Herz gelegt, Eneas warten zu lassen- schließlich soll es nicht nach seiner Nase gehen...
Naja, der Mangel an Empathie bei vielen Trainern (und leider Haltern) entsetzt mich immer wieder.
Welche Motivation soll der Hund haben?
Er zeigt dir deutlich, dass er ein akutes Problem mit einer Situation hat - warum auch immer. Er hat Stress oder Angst, auf jeden Fall versetzt ihn das in einen für den Hund höchst unangenehmen Zustand.
Aber klar, das alles macht er nur, um dich zu ärgern...
Es geht hier doch nicht um die Erziehung eines frechen, unbelasteten Junghundes, der Regeln lernen muss. Das ist ein Hund, der 7 Jahre dir unbekannte Vorgeschichte mitbringt, der viele Baustellen hat, verschiedene Stressproblematiken zeigt, sich sichtbar schwer tut damit, zu lernen, zu verknüpfen (auch ein Zeichen von Dauerstress). Ich glaube, da wäre mal ein bisschen Mitgefühl für den Hund angebracht, statt ihn als "Feind" zu sehen, der nichts anderes im Sinn hat, als "seinen Willen durchzusetzen".
Ich will damit nicht dich kritisieren, sondern die Trainerin.
Sowas macht mich traurig.
PS: Und damit will ich nicht sagen, dass du nur noch machen sollst, was der Hund will. Das kommt auf die Situation an, man muss lernen, das Tier zu lesen, zu erkennen, ob er aufnahmefähig ist, ob er gerade Stress/angst hat, ob er schon weit aus seiner Komfortzone ist usw. Das ist halt nicht schwarz/weiß.
Manchmal ist es besser, das Leben so zu managen, dass das Tier gar nicht erst in Stress gerät, so dass du die Zone, in der er noch klar kommt, langsam ausweiten kannst. (desensibilisieren)Das ist wie mit dem alleine-Bleib Training - einmal zu viel gewollt, sofort Rückschritt.
-
hallo in die runde,
wie wäre es mit ihm immer wieder mal raus zu gehen also einfach so nur ein paar schritte und jedesmal wenn er ruhiger bleibt belohnst du ihn.
Wobei man das schon mit der Leine machen kann nimm dir die Leine und stell dich vor ihn und erst wenn er ruhig ist bekommt er ein Leckerchen und wird angeleint.
Das wird erstmal dauern weil er ja zum anfang noch nicht so richtig weiss was du von ihm willst.Habe meinen Tibi so abgewöhnt mich anzu springen wenn ich nach Hause komme habe mich stumm vor sie gestellt und wenn sie ruhiger wurde habe ich sie dafür belohnt.viel Erfolg
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!