Richtiger Ort zum "Erleichtern"

  • Sie hat anfangs auch in die Wohnung gemacht von wegen "ich war schon wir müssen nicht runter"
    Sie konnte kein einziges Kommando und hatte keinen Plan von nichts doch mittlerweile können wir Sitz, platz und komm und komm und sitz klappt sogar draußen wo wir jetzt auch entspannd und lange sein können

    Viel zuviel "Sitz, Platz" usw.
    Wenn Du das draußen übst, macht das Stress. Dann kann der Hund mit "ich mach jetzt nicht" reagieren.
    Dann geht es halt in die Wohung, wo weniger Unsicherheit ist.

  • also drausen nimmt sie noch garnichts an Futter nicht einmal Leckerlies

    3 mal mindestens ne halbe Stunde raus wobei morgens länger wird da sind es dann meist 2 std ausgang und dann wird sich auch erstmal wieder hingelegt und und verarbeitet

    Stimmt Sie läuft draußen wirklich arg im zick zack

    was mir aufgefallen ist draußen interessiert sie sich NULL für andere Hunde selbst wenn andere sie anbellen lässt sie das völlig kalt

    Es ist ziemlich eindeutig, dass der Stress draußen viel zu groß ist und bis zwei Stunden Gassi gehen, ist viel zu lange.
    Ich rate, 2 xtgl. ca. 15 Minuten zu gehen, sonst nur zum Lösen zur Wiese und sofort zurück.

  • wie die anderen schon geschrieben haben, würde ich für die nächsten 4-6 Wochen mal komplett jeglichen Stress vermeiden und erstmal einen eintönigen Tagesablauf fahren (danach kann man dann sehen, wie weit sich der Hund eingelebt hat und evtl langsam neue Eindrücke dazu nehmen)!

    Würde heißen :
    -Alle 3 Stunden raus zur gleichen Stelle zum pinkeln (wenn du merkst das sie ansonsten meist so alle 4 Stunden pinkelt, dann würde ich nach 3,5 Stunden raus). Dort dann verbal loben.. Ich vermute das sie auch kraulen draußen weniger als Lob sieht!
    -Gassigänge mit immer der gleichen Strecke wählen, die ca 15-30 min lang ist. Dabei auch gerne einfach mal ne ganze Zeit lang einfach mit dem Hund hinsetzen und sie beobachten lassen.
    -Keine Kommandos trainieren, außer vielleicht "komm/hier" drinnen in der Wohnung.
    - Viel schlafen lassen und kuscheln, wenn der Hund zu dir kommt.

    Nach einigen Wochen sollte sich der Hund dann schonmal an dich gewöhnt haben und beginnen dir zu vertrauen. Dann kannst du langsam schauen, ob du mal die Gassiroute änderst etc.

    Das sie draußen andere Hunde ignoriert, keine Leckerlies nimmt etc. können alles Symptome von Stress und Überforderung sein. Das Verhalten kann sich diesbezüglich noch völlig ändern (viele Tierschutzhunde zeigen erst ihr richtiges Wesen nach einigen Monaten)

  • Das hört sich für mich an als wenn dein Hund Stress hat. Die ganzen unnötigen Kommandos würde ich erstmal weglassen solange sich der Hund noch nicht richtig sicher fühlt bei dir.

  • Und leider meldet Sie sich nicht wenn Sie muss aber mittlerweile da es ja so gut klappt gehen wir 3 mal mindestens ne halbe Stunde raus wobei morgens länger wird da sind es dann meist 2 std ausgang und dann wird sich auch erstmal wieder hingelegt und und verarbeitet

    Ich würde öfter rausgehen, dann macht sie auch nicht in den Flur. 3x am Tag ist nicht besonders viel und Hunde bis ein Jahr können manchmal auch einfach noch nicht solange einhalten. Die Blase muss ja erst trainiert werden, wer weiß ob sie das bisher gelernt hat. Gib ihr öfter die Möglichkeit raus zu gehen, dann wird sich das Problem erledigen. Alle 3-4 Stunden raus sind eine gute Richtlinie. Wenn sie gerade schläft, würde ich raus wenn sie wach wird. Also ich würde den Hund nicht für irgendwas wecken.
    Bau dabei keinen Stress auf und mach keine so riesigen Runden. Wenn sie kein Futter nimmt, zeigt dir das ja schon, dass sie sehr gestresst ist. Ich denke dein Hund braucht jetzt noch nicht soviel Auslauf. Erst mal die nähere Umgebung erkunden und den Hund vielleicht alle 2 Tage ins Auto laden und mal in die Pampa wo nicht soviel los ist.
    Ich würde drinnen allerdings schon kleine Sachen trainieren. Wenn sie da Futter nimmt und bereitwillig mitmacht, würde ich das nutzen um so eine Bindung zu ihr aufzubauen. Aber überfordere sie nicht. Ich würde dafür lieber ein bisschen Programm draußen streichen, weil ihr das ja momentan noch zuviel ist. Viele Hunde leben am Anfang nach dem Motto "my home is my castle" und wenn sie das als Zuhause ansieht, kann man das so gut nutzen um Vertrauen aufzubauen und dann später die gruselige Welt draußen zusammen zu erkunden.
    Mit langen Spaziergängen kannst du sie später immer noch verwöhnen wenn sie sich eingewöhnt hat.

  • "Sie hat anfangs auch in die Wohnung gemacht von wegen "ich war schon wir müssen nicht runter" "

    Das hat sie nicht deswegen gemacht, sondern aus nackter Angst. Sieh es mal aus ihrer Hundesicht: Ein Hund, der Urin und Kot draußen absetzt, macht sich - aus seiner Sicht - angreifbar: er hinterläßt Geruchsspuren, die Fressfeinde anlocken könnten. Daher machen ängstliche/gestreßte Hunde so oft in die Wohnung: nur da fühlen sie sich sicher genug. Draußen ist ihnen einfach zu gefährlich.

    Deine Hündin hat eine ziemliche Hölle hinter sich, und offenbar traut sie ihrer neuen Umgebung draußen noch nicht genug, um sich zum Pinkeln zu entspannen. Die anderen haben schon recht: laß sie ankommen, halt den Tagesablauf so ruhig und gleichmäßig, wie es nur geht, und trödelt draußen einfach nur rum, bis sie wirklich merkt, dass ihr nun keine Gefahr mehr droht.

    Das wird nach solchen Erfahrungen sicher dauern - aber ich glaube auch, dass es sich lohnen wird. Ihr habt ja jetzt schon große Fortschritte gemacht!

  • ja vorallem drinen ist sie schon extrem Munter und aufgeweckt und übt und spielt auch kleine spielchen wie leere hand antippen um das leckerlie zu bekommen super und freudig mit also drinnen ist alles super nur drausen eben noch nicht so aber sie ist ja auch erst 2 Monate bei mir und die riesen fortschritte die sie in der kleinen Zeit schon gemacht hat super mir ging es eben darum ob ich was falsch mache weil sie es ja wie geschrieben ja schon ein paar tage hintereinander geschafft hat und dann nicht mehr :/
    aber drinnen ist sie eine totale spiel und lerngranate xD

  • Sie hat wahrscheinlich einfach noch schlechte Tage dazwischen - vielleicht erschreckt sie draußen irgendeine winzige Kleinigkeit, wirft sie zurück und macht sie wieder unsicher. Aber wenn sie jetzt schon so viel gelernt hat, ist das sicher nur eine Frage von Zeit und Geduld!

  • Wir haben auch Monate gebraucht bis draußen okay war mit meinem Ersthund aus schlechter Haltung. Selbst mein Zweithund vom Züchter ließ sich die ersten Monate draußen nicht füttern, weil alles so aufregend war. Es dauert einfach eine Weile, man muss wirklich Geduld haben.

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