Verhaltensanalyse

  • Ich versuche so gut es geht meine Hündin zu verstehen. Viele Dinge habe ich in unseren gemeinsamen 5 Monaten bereits gelernt, aber manches ist als Hundeanfänger immer eine Waage zwische: Ist das normal? Deute ich sie richtig? Darum zwei Fragen zu ihrem Verhalten:

    Sie legt sich meistens sofort hin (mit Kopf auf dem Boden), wenn sie irgendwo hingeht und ihr Ziel erreicht hat. Nur wenn sie Leckerchen wittert, bleibt sie sitzen. Mein Partner und ich toben leicht? Sie kommt interessiert angesprintet und legt sich sofort hin, Kopf auf den Boden und schaut. Ist es normal, dass ein Hund sich zu 95% sofort ablegt, wenn das Ziel in der Wohnung erreicht wurde? Oder ist das noch ein unsicheres Verhalten? Dieses lustlose hingelege finde ich manchmal schon seltsam. Wieso bleibt sie nicht mal etwas stehen oder sitzt?

    Ich versuche sie zum gemeinsamen Spiel zu animieren. Ganz langsam hat sich das entwickelt und nun toben wir manchmal auf dem Doppelbett (draußen geht nicht, da sie sonst vor Aufregung in die 10 Meter Schleppleine reindonnert :rotekarte: ). Ich werfe sie um, ducke mich ab, knurre ein wenig und sie macht dann mit. Sie knurrt auch (ihr Spielknurren ist so niedlich), "beißt" dass es nicht weh tut und hüpft auf mich zu. Kann man irgendwie erkennen, dass es ihr zu viel ist? Geht ein Hund dann einfach weg? Wenn ich sie umwerfe hüpft sie direkt an mich ran. Ist das gut oder kann das auch schlecht sein (zu provozierend oder sowas)? Ich will ihr nicht vermitteln, dass sie vor mir Angst haben muss oder sowas.

    Es ist gar nicht so einfach Zeit mit der Madam zu verbringen. Drinnen liegt sie nur rum und draußen ist die Welt so spannend, dass der Mensch relativ egal ist. Sie taut sicher noch viel mehr auf. Aber wenn sie dann doch mal mitspielt oder ihre Aufmerksamkeit auf mir liegt, ist das ein heiliger Moment für mich und ich hätte das so gern viel mehr. :tropf: Scheiß Egoismus!

  • Das Hinlegen würde ich als liebenswerte "Macke" werten und froh sein, dass du so einen relaxten Hund in der Wohnung hast.
    Beim Spielen mit ihr kann man das überprüfen in dem man sich selbst mal kurz zurück zieht und schaut was der Hund macht. Hört er auf, ist er vielleicht froh nicht mehr spielen zu müssen, kommt er hinterher und fordert dich aktiv auf, machts ihm Spaß :D

    Im Spiel finde ich nicht, dass man Gesten wie auf dich zu hüpfen unbedingt werten muss. Ist doch super, wenn sie da so auftaut und auch mutig ist.
    Umwerfen kann für manche Hunde zu heavy sein, aber ich finde das merkt man dann schon an.

  • Ich versuche sie zum gemeinsamen Spiel zu animieren. Ganz langsam hat sich das entwickelt und nun toben wir manchmal auf dem Doppelbett (draußen geht nicht, da sie sonst vor Aufregung in die 10 Meter Schleppleine reindonnert ). Ich werfe sie um, ducke mich ab, knurre ein wenig und sie macht dann mit. Sie knurrt auch (ihr Spielknurren ist so niedlich), "beißt" dass es nicht weh tut und hüpft auf mich zu. Kann man irgendwie erkennen, dass es ihr zu viel ist? Geht ein Hund dann einfach weg? Wenn ich sie umwerfe hüpft sie direkt an mich ran. Ist das gut oder kann das auch schlecht sein (zu provozierend oder sowas)? Ich will ihr nicht vermitteln, dass sie vor mir Angst haben muss oder sowas.

    Meine Hündin kannte bis sie bei mir einzog so gut wie gar nichts, sie konnte nicht spielen und anfassen war auch nicht das gelbe vom Ei.
    Umwerfen beim Spielen kann ICH mittlerweile machen, mein Mann und mein Sohn aber noch nicht, da fühlt sie sich noch nicht wohl. Man merkt das aber am Gesichtsausdruck und an der Körperhaltung wenn sich ein Hund nicht wohl fühlt.
    Er bewegt dann seinen Körper von einem weg, das kann auch im Liegen sein, dass sich der Hund nur ganz leicht zur Seite neigt und der Kopf dreht sich dann auch ein bisschen weg, aber er schaut einen dabei noch. Wenn man dafür einen Blick hat, sieht man ganz gut, wann sich ein noch wohl fühlt und wann nicht mehr. Meine Hündin beginnt dann auch zu pföteln wenn ihr was nicht so geheuer ist.
    Ich persönlich würde evtl. mal mitfilmen damit man euer gemeinsames Spiel anschauen kann, denn dann kann man als Außenstehender sehen ob ihr euer Spiel Spaß macht oder eher nicht. Rein von der Beschreibung her kann man das nicht sagen. ;)

    Es ist gar nicht so einfach Zeit mit der Madam zu verbringen. Drinnen liegt sie nur rum und draußen ist die Welt so spannend, dass der Mensch relativ egal ist. Sie taut sicher noch viel mehr auf. Aber wenn sie dann doch mal mitspielt oder ihre Aufmerksamkeit auf mir liegt, ist das ein heiliger Moment für mich und ich hätte das so gern viel mehr.

    Sina ist genau so. Wenn ich mit ihr in den Garten gehe und mit ihr spielen (rennen oder etwas werfen) möchte, dann ist im Garten alles andere interessanter als das gemeinsame Spiel mit mir, was aber auch daran liegt, dass sie noch nicht richtig spielen kann. Und wenn sie nicht mag, dann hat man sowieso Pech gehabt. Drinnen funktioniert das Spielen schon einigermaßen gut, aber draußen frisst sie dann lieber alles (Käfer, Graswurzeln, Erdklümpchen, Rindenmulch usw.) was sie findet - das ist nämlich eine Hauptbeschäftigung von ihr sobald wir draußen sind.

    Hab Geduld, das wird schon noch und genieße derweil die wenigen Augenblicke in denen sie sich mit dir beschäftigt.

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