• Hallo Ihr Lieben,

    brauche einen Rat. Meine Hündin ist vor knapp 2 Jahren operiert worden. Sie war häufig scheinschwanger und der Tierarzt hat mir zu einer OP geraten. OP gut verlaufen und meine Hündin hat sich schnell davon erholt. Ein halbes Jahr nach der OP ging es wieder los mit der Scheinschwangerschaft, vor allem sehr extremen Milcheinschuss. Bin dann wieder zum Tierarzt und der sagte mir, dass immer ein Restrisiko besteht, dass kleine Zellen zurückbleiben, die weiterhin Hormone ausschütten. Sie hat dann eine Spitze bekommen und es wurde wieder besser. Knapp ein Jahr war nichts und dann ging es wieder los. Dieses Mal ist es so extrem, dass die Milch ohne Berührung ausläuft . War dann wieder beim Tierarzt und der meinte, dass man den Hund wieder operieren könnte, in der Hoffnung die Zelle herauszunehmen. Hat einer von euch diese Erfahrung gemacht und hatte die zweite OP Erfolg? Eine andere Tierärztin hat mir geraten meinen Hund mit einer Hormontherapie zu behandeln. Hat damit jemand Erfahrung?

    Zwei Ärzte- zwei Meinungen. Ich weiß nun nicht was besser ist- OP oder lebenslang Hormone nehmen????

    Danke für eure Antworten

  • Zu welchen Zeitpunkt wurde sie denn operiert ? Ich meine wie lange war die letzte Läufigkeit her ?

    Meine frühere Hündin hatte eine Not_OP während einer Scheinschwangerschaft. Sie hatte ähnliches und in den nächsten Jahren immer wieder Scheinschwangerschaften bzw meinten die Rüden sie wäre läufig. Der TA hat uns das so erklärt das während einer Scheinschwangerschaft das Eierstockgewebe am wandern ist und so Reste im Körper verbleiben, die dann Hormone produzieren. Man sagte uns auch man könnte erneut operieren, aber ohne Erfolgsgarantie. Das kam für uns überhaupt nicht in Frage, sie hatte halt die normalen Hormonschwankungen wie eine unkastrierte Hündin, das war ja nicht krankhaft. Abgesehen das sie nach der Not-OP wochenlang sehr krank war, das wollte ich ihr ersparen. Die Symptome sind aber auch mit jedem Jahr weniger geworden, ich glaube nach 4 Jahren hat man das überhaupt nicht mehr gemerkt.

    Ich würde danach entscheiden ob der Zustand Eurer Hündin gesundheitsgefährdend ist .

  • Blöde Situation. Die schon vorgeschlagene Beratung in einer guten Tierklinik ist auf jeden Fall eine gute Idee.

    Wenn der Hund so große und wiederkehrende Probleme hat, würde ich vermutlich in Richtung OP tendieren. Aber wenn es ganz blöd kommt, findet der TA auch bei der zweiten OP nicht alles und das Problem bleibt trotzdem.

    Versprengtes Eierstockgewebe ist wohl ziemlich schwer zu finden. Am besten ist die Chance wohl in der "Läufigkeit", weil es da stärker durchblutet ist und deshalb besser sichtbar bei einer OP. Aber das ist eigentlich eine Zeit, in der man OPs eher vermeidet.

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