Lebererkrankung trotz normaler Blutwerte?

  • Hallo ihr Lieben, als Anknüpfung an mein vorherigen Beitrag indem es um die extremen Leberwerte meiner Hündin ging nun folgendes:

    Laut Tierklinik sind 3 Wochen nach den Horror-Werten die Leberwerte aus mysteriösen, aber erfreulichen Umständen wieder beinahe normal. Nun meine Frage: KANN trotzdem eine Lebererkrankung oder ähnliches vorhanden sein selbst WENN die Werte alle tip top sind? Ich habe in 2 Wochen zur erneuten Blutabnahme wieder einen Termin um zu schauen ob die Werte immernoch normal sind oder nicht und bin am überlegen noch einen Ultraschall der Leber machen zu lassen, sofern eben trotz normaler Werte eine Lebererkrankung vorhanden sein kann. Wenn es unmöglich ist, erspare ich ihr die Tortur..

    Dadurch dass sie wieder normale Werte hat kommt der ätzende Maulgeruch wohl nicht von der Leber.. woher kann er kommen? Der Sache werde ich definitiv noch nachgehen, aber spekulieren geht immer. :-)
    Zähne habe ich so gut es ging gereinigt, also daran kann es auch nicht liegen. Bevor ich sie aber zur Nachforschung in Narkose lege, denn anders lässt sich nicht in Rachen schauen.. Habt ihr das Problem auch mal gehabt? Der Geruch ist fischig, faulig, manchmal urinartig, aber da gehen "Geruchsmeinungen" auseinander *lach*.

    Liebe Grüße

  • Hallo,

    die Leber ist ein sehr regerationsfreudiges Organ. Es ist also keine Seltenheit, dass erhöhte Leberwerte schnell wieder in den Normbereich zurückgehen, wenn der Grund für die Erhöhung (das kann z.B. durch Medikamentengabe, Spoton, frisch gespritztes Feld etc. ausgelöst werden) nicht mehr existent ist. Die Leberwerte meiner Hündin haben sich durch die Gabe eines Antibiotikums mitunter verzwanzigfacht. Die Werte sind selbstständig innerhalb von kurzer Zeit in den Normbereich zurückgegangen.

    Ich würde da kein großes Drama drum machen, wenn deine Hündin keine Symptome hat. Ich würde die Werte in ein paar Wochen nochmal kontrollieren lassen und gut ist. Nur sollten dann die Werte wieder deutlich erhöht sein, würde ich weitere Schritte in Erwägung ziehen.

    Wegen dem Maulgeruch:
    Hast du das nicht mal mit der Klinik besprochen, wenn du ohnehin schon dort warst? Theoretisch könnte eine Niereninsuffizienz dahinter stecken. Praktisch behaupte ich, dass bei einem beißenden Geruch aus dem Maul, der durch eine Niereninsuffizienz ausgelöst wird, auch die Werte erhöht sein müssten, es also bereits ein fortgeschrittenes Stadium sein müsste.
    Bevor man aber an sowas denkt, sollte man das abklären, was am nächsten liegt: die Zähne. Wenn es nötig ist, dafür den Hund in eine Kurznarkose legen zu lassen, dann würde ich das machen.

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