Sehr starke Arthrose festgestellt... und nun?

  • :verzweifelt:
    Hallöchen,

    unsere Hündin ist 8 Jahre alt und ein Continental Bulldog.

    Sie hat in ihrem Leben bereits einiges mitgemacht. Sie ist schon immer sehr starke Allergikerin. Nachdem wir alles durchhaben (Ernährung, Tests, Heilpraktiker usw. usw.) haben wir nun mit der Ernährung und einer täglichen Gabe von geringdosiertem Cortison einigermassen linderung schaffen können.

    2011 hatte sie einen Kreuzbandriss den wir operiativ behandeln lassen haben!
    seitdem humpelte sie immer wieder mal bei nasskaltem Wetter und bekam Traumeel! Es verschwand fast!
    Nun ist das Bein (hinten rechts, wo auch der Kreuzbandriss war) wie gelähmt! Sie benutzt es gar nicht mehr! Hatte Fieber, das Bein war stark geschwollen! VOn jetzt auf gleich alles!

    Sie wurde geröntgt und erhielt Rimadyl. Es wurde eine fortgeschrittene Arthrose festgestellt und wir sollten zunächst ne Woche warten ob die Medis anschlagen. Haben sie aber nicht!
    Wurden zu einer Orthopädin überwiesen... diese meinte dass die Arthrose die auf den Bildern zu sehen ist eigentlich schon besser werden sollte mit der Medikation.
    Sie empfahl ein CT aufgrund des Verdachts auf Knochenkrebs!

    Heute war der Tag der uns schlaflose nächte bereitete!
    Die bilder vom CT sind noch nciht komplett ausgewertet, Knochenkrebs war vorerst nicht zu erkennen, aber wurde noch nicht ausgeschlossen.
    Der Arzt teilte uns mit dass der hund eine sehr stark ausgeprägte Arthrose hätte mit Knochenrückgang usw. Er schien etwas verzweifelt und konnte bisher zu Therapiemöglichkeiten nichts sagen. Er sagte was von einer OP die allerdings hohe Risiken mitsich bringe und das andere Bein zunehmen belastet würde! Er wiederholte mehrmals dass es sehr enorm wäre!
    er meldet sich morgen /spätestens übermorgen wenn alles ausgewertet ist!

    Sie hat drei wochen lang nur gelegen, höchstens 15 min bewegung lies sie zu, hat kaum gegessen und keine Freude gezeigt.
    Seit circa 5 Tage ist sie etwas besser drauf. Hat Apetit und freut sich wieder. Zu Hause geht sie nun auch etwas umher aber draußen möchte sie nach paar minuten wieder zurück!
    Wir haben Angst dass sie sich einfach nur zusammenreisst aber trotzdem sehr leidet! Oder geht es ihr tatsächlich besser?

    Kennt jmd von euch vllt einen ähnlichen Fall?
    Welche Möglichkeiten haben wir?

    Das waren echt harte Tage und ich habe das gefühl die kommenden werden noch härter :(

  • Ja, das hört sich nicht so gut an.
    Dennoch erst mal abwarten was die Untersuchungsergebnisse letztlich bringen.
    Du tust dir und dem Hund damit einen Gefallen, wenn du dich vorab nicht so verrückt machst. :streichel:

    LG, Friederike

  • Hallo
    das sind keine schönen Nachrichten , aber warte die genaue Diagnose mal ab.
    Aber fühl Dich gedrückt. Solche Sachen braucht kein Hund.
    Sie reisst sich aber nicht zusammen , wenn Sie den läuft und sich freut.
    Hunde können nicht so schummeln, entweder es geht Ihnen gut oder eben nicht so gut.
    Wenn Sie also besser drauf ist geht es Ihr etwas besser.
    Du kannst den Arzt ja mal fragen ob man
    mit Kollagen oder Hyraluronsäure noch etwas machen kann.
    Möglich, das da noch was geht. Aber nur in Absprache mit dem Arzt.
    Kopf hoch auch wenn der Hals dreckig ist.

  • Was ist denn mit Physiotherapie? Da könnte man ihr zb mit Massagen, Akupunktur, Laser
    weiterhelfen. Blutegel wären vielleicht auch eine gute Sache, es gibt viele positive
    Erfahrungsberichte, gerade bei Dauerschmerz durch Arthrose. Manche Hunde brauchen nach 1-2
    Behandlungen über Monate keine Schmerzmittel mehr. Wichtig ist auch, die Muskulatur zu erhalten (Physio), baut die rapide ab wirds richtig blöd.

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