Wie verhindern, dass die Korrektur zum Teil der alternativen Verhaltenskette wird? (Leinenpöbeln)
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Gast42715 -
19. Dezember 2016 um 10:38
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Ich würde den Hund genau beobachten - sobald er, statt sich zu mir positionieren, auch nur dran DENKT, er könne in die Leine springen, käme von mir ein (durchaus nicht unfreundliches) "He-hey....", das ihn daran erinnert, jetzt keinen Scheiß zu machen, sondern das gelernte Verhalten zu zeigen :-) Notfalls nochmal das Kommando fürs gewünschte Verhalten anschließen. So sieht Hundi, "ah - zu Fraule kommen = gut, vorher pöbeln = net das, was sie wollte".
Sozusagen ein "friendly reminder" *gg
Korrektur in dem Moment wäre doof (das wär dann bei mir die unfreundliche Version "HEY!!" mit 5 Rufzeichen in der Stimme), weil Hund ja schon versucht, das richtige zu tun, nur einen Teil falsch verknüpft hat. Da kann er ja nix für :-)
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Hi,
du Hundeversteherin...
wir haben zwar eine andere Methodik insgesamt, aber wenn ich aus einer Verhaltenskette einen Teil raussprengen wollte, ginge das ausschließlich über ein freundliches Unterbrechungssignal, sonst macht man sich alles kaputt. der Hund muss weiterhin Lust haben bis zu diesem Punkt mitzumachen. Könnte gut klappen, bin mal gespannt.
Wir machen es karo einfach. Ein freundliches Schau unterbricht jede Aggression, weil er nicht mehr fixiert. Für uns passt es.
LG
Mikkki
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Meiner Meinung nach hast du zu früh eine Verhaltenskette gefordert.
Im Sinne von alternativem Verhalten, wenn ein Hund gesichtet wird.Das Ziel ist erreicht. Aber du wolltest eigentlich was anderes.
WAS genau, möchtest du?Erst wenn du das Ziel definierst, kannst du deinem Hund helfen.
Jetzt liest sich das Verhalten wie eine Art "Übersprungshandlung".
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ich würde die kette neu aufbauen. ohne die anderen hunde als auslöser, sondern etwas anderes nehmen (zb. gibts diese tollen fähnchen). dann kann man das bei niedriger erregungsstufe und frustfrei schön auftrainieren. ansonsten halt den abstand wieder vergrössern.
Muss ich dann die neue Kette mit nem Kommando belegen und das dann immer bei Hundesichtung sagen oder wie bekomme ich da die Verbindung? Weil, so wie es jetzt ist hat es sich ja Stück für Stück entwickelt. Wer den Hund zu erst sieht sagt dem anderen Bescheid, sie durch umdrehen und Blickkontakt, ich durch "ein Hund", dann wie ich es beschrieben habe. Ich will dieses Anzeigen auch nur bei Hunden so haben, alles andere, außer jagbares, ist mit "egal"(interessiert uns nicht) belegt, sonst fängt sie nämlich an permanent durch die Welt zu geiern.
Genau da würde ich die Verhaltenskette unterbrechen und von vorne beginnen. Notfalls mit 10 Tuben Leckerpaste in der Tasche.
Manchmal zögert man den Moment auch zu lang hinaus oder das Leckerchen werfen bzw. anspringen danach heizt auf, da kann nach Tagesform wirklich alles mögliche reinspielen.Ich würde in dem Moment, in dem ich erkenne, dass sie in die Leine wufft, abbrechen und zb. einen Bogen laufen, dann wieder von vorne beginnen.
Man hat ja pro Hund nur eine Chance. Das sind ja fremde auf ihrem eigenen Weg. Ich werde mir aber jetzt definitiv mal Trainingspartner bestellen. Dann könnte man sich tatsächlich direkt nach den reinspringen abwenden und noch mal neu rangehen.
Hi,
du Hundeversteherin...
LG
Mikkki

@Aoleon Ich glaube ich werde das genauso machen wir du sagst, und hoffen, dass sie die kleinere Belohnung mit dem "schade" verbindet.
Mir ist klar, dass ich ein großes Problem bei der ganzen Nummer bin.... Da sie anfangs gar nicht ansprechbar war hab ich mir komplett auf die Zunge gebissen, sie nur festgehalten und für Abstand gesorgt. Auch heute hab ich oft noch das Problem, dass ich hinterher denke 'mit einem "Kuckmal" an der richtigen Stelle wäre die Situation nicht gekippt'. Im Nachinein immer "hättste dies, hättste das..".
Ich selber stehe auch unter Stress. Und profi bin ich halt auch nicht. Ich wünschte, es wäre mit 'Erziehung einfordern' und ner Ansage getan, aber der Hund ist verhaltensgestört und hat von Welpe an fast drei Jahre lang dieses Verhalten gezeigt und dafür permanent bösen Ärger bekommen, aber keiner hat ihr gezeigt wie es richtig geht.Einen Hund zu sehen löst bei ihr einfach remmidemmi im Kopf aus. Wirkliche Erfolge feiern wir erst, seit sie selber mehr von sich aus richtig machen kann/darf und dann dafür individuell belohnt wird. Deshalb war es ursprünglich so wichtig, dass es immer nach Umorientierung den Nuckel(Tube) gab, weil sie dadurch eine Wahl hatte. War das falsch?
Das dauert alles gefühlt ewig, und es gibt immer wieder Rückschläge. Und man muss auf tausrnd Dinge achten. Ich hab grad festgestellt, dass sie hochfährt, wenn ich mich nach einer Begegnung die sie toll gemacht hat zu sehr freue....
Oder grad aktuell hat sie mitbekommen, dass ich wohl draußen vermehrt Leute mit Hund grüße, also fängt sie jedes mal an zu geiern wenn ich zu irgendwem auf Entfernung "hallo" sage.Was kann ich noch anders machen?
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Hi,
wenn ich schnell bin, bezieh ich mich auf den Text meines Vorschreibers, in diesem Fall BieBoss.
Ich finde dass sie absolut richtig liegt.
Ich sollte mir dasmal mit dem @ angewöhnen.
Sorry fürs Ungenaue.LG
Mikkki
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direkt nach den reinspringen abwenden und noch mal neu rangehen
Wirklich Sinn macht es nur, wenn du VORHER erkennst das sie in die Leine springen will, nicht nachher. Sonst könnte sie das tatsächlich als Teil dessen verstehen, was du sehen möchtest.
BEVOR sie springt und wufft ein Alternativsignal zB. Sitz fordern oder einen Bogen gehen, je nachdem, was bei euch verlässlicher geht.
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Wirklich Sinn macht es nur, wenn du VORHER erkennst das sie in die Leine springen will, nicht nachher. Sonst könnte sie das tatsächlich als Teil dessen verstehen, was du sehen möchtest.
BEVOR sie springt und wufft ein Alternativsignal zB. Sitz fordern oder einen Bogen gehen, je nachdem, was bei euch verlässlicher geht.Achso. Ja genau das ist das Problem, wenn ich auf Nummer sicher gehe und ihr dazwischen quatsche minimiere ich den Lernerfolg, denn sie soll es von allein richtig machen dürfen. (Das hört sich echt esoterisch an, das ist nicht meine Philosophie, aber es klappt einfach bei diesem Hund am besten..) Wenn ich ihr kein Signal gebe fehlt ihr ggf der letzte Funke Unterstützung und sie fällt ins alte Muster. Wenn sie sich dann wieder fängt und sich selbst korrigiert, kann ich das ja schlecht nicht belohnen, oder?
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Achso. Ja genau das ist das Problem, wenn ich auf Nummer sicher gehe und ihr dazwischen quatsche minimiere ich den Lernerfolg, denn sie soll es von allein richtig machen dürfen.
Ok, dann bleibt dir wohl nichts anderes als ein Neuaufbau übrig, wenn du weiterhin nach dieser Methodik verfahren möchtest.
Denn aktuell macht sie es ja von alleine nicht richtig und dazwischen korrigieren ist nicht erwünscht, so wie ich das verstanden habe? Dann musst du wohl doch von vorne anfangen, da sie falsch verknüpft hat.
Ich werde mir aber jetzt definitiv mal Trainingspartner bestellen.
Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich das auf jeden Fall tun.
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Ok, dann bleibt dir wohl nichts anderes als ein Neuaufbau übrig, wenn du weiterhin nach dieser Methodik verfahren möchtest.
Denn aktuell macht sie es ja von alleine nicht richtig und dazwischen korrigieren ist nicht erwünscht, so wie ich das verstanden habe? Dann musst du wohl doch von vorne anfangen, da sie falsch verknüpft hat.Es geht nicht um erwünscht.. Sie macht das ja nicht jedesmal. Häufig ist es so, dass man ihr ansieht, dass sie Druck hat und kurz vorm springen ist und dann dreht sie sich um und superklick. Das ist genau das was ich will, denn sie hat halt generell viel Druck.
Das Problem, was ich hier geschildert hab ist, dass sie manchmal nach dem korrekten Anzeigen und ersten Umdrehen reinspringt und sich dann wieder umdreht und sich direkt zu mir setzt, und meint das ist nun super so.
Ich überlege grad, ob ich das sitz unbewusst häufiger nach dem spontanen Springen eingefordert habe.. vielleicht würd es dann schon helfen, zwei Schritte rückwärts zu gehen, so das ihr freiwilliges sitz nicht direkt belohnt wird, sondern sie hinterher muss. -
Muss ich dann die neue Kette mit nem Kommando belegen und das dann immer bei Hundesichtung sagen oder wie bekomme ich da die Verbindung? Weil, so wie es jetzt ist hat es sich ja Stück für Stück entwickelt.
nein natürlich nicht. es muss sowieso nichts, und nur du kannst das ja beurteilen, ich kenne die situation, dich, dein hund nicht, aber du schon. das signal für deine verhaltenskette ist ja jetzt der andere hund, das macht total sinn, weil es nicht immer von dir kommt.
arbeitest du mit einem marker? dann würde ich die ganze geschichte so laufen lassen wie bisher, aber bevor das in die leine wuffen passiert den marker geben und bei mir grosszügig belohnen. dann passiert das verhalten in die leine wuffen nicht mehr, kann nicht mehr verstärkt werden und durch den ort der belohnung (bei dir) gibt es neue verknüpfungen.
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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