Alte Hündin hat ständig Verdauungsprobleme

  • Normale Wurmkuren erwischen keine Giardien, außer Panacur.

    Lass sie darauf testen, dann bist du schlauer.

    Wenn du dauerhaft selber kochen willst, solltest du dich umfassend informieren. Bei einer abwechslungs- und vitaminreichen Kost und quaitativen Lebensmitteln bekommt der Hund alles was er braucht. Man sollte sich dafür aber einen Plan machen und nicht pi mal Daumen verkochen, was grad da ist.

  • Zum Thema selber kochen: kann man überhaupt gewährleisten, dass der Hund somit alle wichtigen Nährstoffe bekommt? die ja angeblich im Fertigfutter enthalten sind?

    Ein adulter Hund kommt mit vielem gut klar, so lange es bestimmte Nährstoffe enthält. Gibt genügend Rezepte im Inet für Schonkost. Der wächst ja nicht mehr ... und Du hast einen Senior ... der muss in erster Linie gut verdauen, satt werden, einen vernünftigen regelmäßigen Output haben und es muss ihm natürlich schmecken.

    Ein 14 Jahre alter Hund ist schon langsam aber sicher am Lebensabend angekommen ... da muss man nicht noch pingelig werden und sich groß mit Nährstoffen beschäftigen ...

  • Ein 14 Jahre alter Hund ist schon langsam aber sicher am Lebensabend angekommen ... da muss man nicht noch pingelig werden und sich groß mit Nährstoffen beschäftigen ...

    ??? Das halte ich, gelinde gesagt, für Unsinn. Auch, oder gerade ein Senior braucht eine ausgewogene Ernährung für ein stabiles Immunsystem.

  • ??? Das halte ich, gelinde gesagt, für Unsinn. Auch, oder gerade ein Senior braucht eine ausgewogene Ernährung für ein stabiles Immunsystem.

    Ja, deshalb sucht man sich Rezepte raus und gut ist. Und das ist kein Zauberwerk - Verhältnis Fleisch, Gemüse und evtl. Kohlenhydrate wie Kartoffeln oder Reis müssen eh individuell angepasst werden - sieht man am Output. Bissle Beiwerk wie Ei, Hüttenkäse, Naturjoghurt, mal ein Stück Fisch, Innereien, wie Hühnerherzen, zur Abwechslung und gut ist.

    Da der Hund TroFu gewohnt ist, dürfte diese Nahrung paradiesisch und bekömmlich sein ... und ihm sicher nicht schaden in seinen letzten Lebensmonaten oder von mir aus noch ein zwei Jahre ... kenne keinen Retriever der älter als 15 Jahre wurde ... eher weniger.

    Aber, es gibt ja auch Fertignahrung für Senioren ... für die ganz Misstrauischen.

  • ??? Das halte ich, gelinde gesagt, für Unsinn. Auch, oder gerade ein Senior braucht eine ausgewogene Ernährung für ein stabiles Immunsystem.

    Im Vordergrund steht einfach, dass der alte Hund frisst, dass es ihm bekommt. Meine alte Hündin bekommt das besagte Trockenfutter, frisst aber gerne auch mal Gekochtes (wird vom Menschenessen vorm Würzen abgezwackt) oder auch mal Trockenfutter von der Katze.

    So, wie sie es mag - mit 16,5 Jahren darf man seine Geschmäcker anpassen und da bin ich als Hundehalter einfach nachsichtig. Sie darf bestimmen, so lange sie es verträgt!

  • Einen Hund, der 14 Jahre lang Trockenfutter gewöhnt ist und jetzt sogar mit dem selbstzubereiteten "Diätfutter" Probleme hat, würde ich persönlich nicht auf selbstzubereitetes Futter umstellen, sondern auf magen-/darmschonendes Trockenfutter - auch wenn das bedeuten würde, dass man eine Sorte füttert von der im Forum einige nicht begeistert sind.

    Meine Hündin bekommt im Wechsel Royal Canin Dachshund und Royal Canin Digestive Care, das ist für verdauungssensible Hunde und schmeckt anscheinend hervorragend.
    Das ist die Sorte von RC welche auch Grinsekatze1 an ihre alte Hündin verfüttert und Erfolg damit hat - scheint also wirklich für verdauungssensible Hunde geeignet sein.

  • Im Vordergrund steht einfach, dass der alte Hund frisst, dass es ihm bekommt

    Sicher, aber es spricht ja nichts gegen Abwechslung mit ausreichendem Nährstoffgehalt.

    Im Vordergrund steht erst mal, dass gesundheitliche Indikatoren, wie zB. Giardien, Darmschleimhautentzündung ausgeschlossen werden können.

    Ansonsten kann man kochen bis zum Umfallen und es wird sich nichts ändern.

  • Da hilft eben vor allem: SCHONKOST und zwar lange, am besten regelmäßig.

    Das kann man so pauschal überhaupt nicht sagen. Das Schonkost evt. erst mal hilft, weil es, wie der Name schon sagt, den Organismus entlastet, ist logisch. Ob das langfristig oder dauerhaft erfolgen soll/muss, kann wohl am besten ein Tierarzt einschätzen.

  • Da hilft eben vor allem: SCHONKOST und zwar lange, am besten regelmäßig.

    Flüssigen Durchfall hat sie keinen mehr aber sehr glitschig und weich und immer mit einem schleimigen Film überzogen. Sie hat auch gestern wieder Gras gefressen.

    Anscheinend hilft die Schonkost aber nicht so wie erwünscht, daher würde ich persönlich damit nicht unbedingt weitermachen. Schonkost sollte nach fast 1 Woche m.E. schon dazu geführt habe, dass sich der Kot normalisiert.

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