Hund meldet - wenn Herrchen und Frauchen schlafen - wie trainieren?
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Für mich hört sich das so an, als hättet ihr nicht mehrere Probleme (Bellen an der Leine/Alleine sein/Melden) sondern ein Grundproblem. Es könnte sein, dass er generell nicht ganz vertraut und einfach unsicher ist. Möglicherweise fühlt er sich für euch verantwortlich, das macht ihn ängstlich und angespannt.
Habt ihr schon einen Trainer? Jemand, der euch zeigen kann, wie ihr ihm diese Aufgabe abnehmt, so dass er sich entspannen kann? - Vor einem Moment
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Für mich hört sich das so an, als hättet ihr nicht mehrere Probleme (Bellen an der Leine/Alleine sein/Melden) sondern ein Grundproblem. Es könnte sein, dass er generell nicht ganz vertraut und einfach unsicher ist. Möglicherweise fühlt er sich für euch verantwortlich, das macht ihn ängstlich und angespannt.
Habt ihr schon einen Trainer? Jemand, der euch zeigen kann, wie ihr ihm diese Aufgabe abnehmt, so dass er sich entspannen kann?Ja, haben wir.
Hm, allerdings glauben weder die Trainerin noch ich, dass es ein Vertrauensthema ist.
Der selbstsicherste ist er nicht, das stimmt und daran "arbeiten" wir - das er mehr Selbstsicherheit und Souveränität bekommt und das Pöbeln an der Leine ist sicherlich auch ein Unsicherheitsthema bzw. aus anfänglichem fehlenden Vertrauen und meinen falschen Reaktionen "gewachsen" und hat sich quasi etabliert - vermutlich - wobei ich halt auch nicht weiß, ob er das nicht vorher auch schon hatte (also, bevor er zu mir kam).Ansonsten gibt es schon genügend Anzeichen, dass er mir Vertraut (z.B. das er bei mir Schutz sucht, wenn ihm was unheimlich ist, dass er mir nachkommt, wenn ich voraus gehe und etwas als "sicher" einstufe (z.B. die moderne Kunst
oder das Fahrrad, das plötzlich im Fahrstuhl stand) -
Ich meine mit Vertrauen nicht unbedingt, dass er dir als Person nicht vertraut. Sondern, dass er einfach noch nicht drauf vertrauen kann, dass Menschen für ihn die einzelnen Sachen regeln. Dazu müsste man ihm in der jeweiligen Situation genau zeigen, dass du das schon regelst. Aber aus der Ferne kann man das natürlich schwer einschätzen.
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Ich denke auch, dass es eher das Gegenteil ist und er dir so sehr vertraut, dass er alleine nicht klar kommt. (Ist bei meiner Hündin auch so.)
Die Idee mit dem Schönfüttern ist aber schon, dass einfach ein gutes Gefühl mit dem Geräusch verknüpft wird und es später kein Futter mehr dafür gibt. Das ist ja eigentlich bei jedem Schönfüttern so.
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Hmmmm, am Mittwoch haben wir beim nach Hause kommen am frühen Abend die Hündin draußen getroffen.
Wir sind dann gemeinsam ins Haus und Mädel lief (natürlich mit Frauchen) an uns (und unserer Wohnungstür) vorbei einen Stock höher.
Seitdem hat der Schlumpf nachts nicht mehr gebellt - sollte die Lösung wirklich so einfach sein? - egal, ich genieße die Nächte, die ich im Moment durchschlafen kann
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Ich denke dass war die Lösung ... er war sich einfach nicht sicher, ob das Geräusch ok ist. Und dass er es so leise und dezent meldet, heisst doch, dass er euch einfach nur sagen will, dass da irgendwas ist ....nicht panisch, nicht laut, nur bescheid sagen.... Wenn er jetzt das Geräusch zuordnen kann, reicht es vielleicht. Freut euch über euren wachsamen Hund ! ich glaube manchmal verstehen wir einfach die Wahrnehmung unserer hunde auch nur schwer.
Unser Grosser hat uns lange fremde Geräusche gemeldet. Von seinem Schlafplatz ins Schlafzimmer tapsen, leise knurren und wuffen. Niemals die NAchbarn oder die Nachbarshunde, konnten aber auch mal Besucher der Nachbarn sein oder ein Igel oder ein liebeskranker Kater. Wir fanden es nervig und haben ihn immer weggeschickt.
Bis zu dem Tag, an dem er etwas länger "genervt" hat, wir haben es aber auch nicht beachtet - und nächsten Tag war die Tür von unserem Van vor der Tür aufgebrochen und unsere Blumenkübel im Vorgarten umgeworfen und kaputt.Danach haben wir uns drauf geeinigt, dass wenn er was meldet, ich oder mein Männe aus dem Fenster schauen, zur Not auch einen Moment länger, wenn es komisch ist auch zur Haustür gehen und rausschauen. Klingt komisch, aber von dem Tag an hat er auch keine Igel oder Katzen mehr gemeldet. Als ob er wusste, dass wir ihn endlich verstanden haben. Und ich fand es dann völlig ok, mal einmal im Halbschlaf um die Ecke zu gucken und zu sehen, dass er nur einen betrunkenen Jugendlichen auf dem Weg nach Hause gemeldet hatte ... der war da halt sonst nie. Macht also aus Hundesicht Sinn, den zu melden. Ich fand es sogar total beruhigend, dass mein Hund mir Bescheid sagt, wenn da irgendwas anders ist als normalerweise.
Und wir lachen bis heute herzlich darüber, dass mein Männe mal nachts nicht in unser Haus kam, weil er keinen Schlüssel hatte und ich schon tief und fest geschlafen habe. Da hat Herr Hund nicht angeschlagen, er ist noch nichtmal von seinem Schlafplatz in der ersten Etage nach unten gelaufen ... war ja nur Herrchen.. wenn der nicht reinkommt, ist dass ja nicht sein Problem.

Lg, Elzbeth
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hach! mein Hund ist merkwürdig
Seit wir die Hündin draußen getroffen haben bellt er tatsächlich nachts nicht mehr.
ABER nun tagsüber, wenn er sie im Treppenhaus hört.
Genauso, wie zuvor nachts - er spitzt die Ohren und wufft ein mal - dann ist wieder Ruhe, er legt den Kopf ab und pennt weiter (egal, ob ich reagiere oder nicht).Doof ist, dass ich sie eigentlich erst wirklich wahrnehme wenn er schon zum wuffen ansetzt (ich hab halt nicht so gute Ohren wie er) *hmpf*
Und ich möchte Fehlverknüpfungen vermeiden - so wie wir sie z.B. mit dem Melden auf dem Balkon inzwischen ritualisiert haben:Wenn wir auf dem Balkon sind hatte er von Beginn an die Angewohnheit, alles 4-beinige auf dem Bürgersteig oder in fremden Gärten anzubellen (außer dem Rüden der Nachbarn schräg unter uns - die Beiden mögen sich so ganz und gar nicht - aber der wird ignoriert, wenn er in seinem Garten ist).
Sobald er etwas wahrnahm rannte er bellend und knurrend zum Geländer an die jeweilige Ecke.
Und von Anfang an musste er sofort rein, wenn er das Verhalten gezeigt hat.
Inzwischen sitzt/liegt/steht er irgendwo auf dem Balkon, nimmt ein anderes Tier wahr, bellt einmal, rennt in die Wohnung in sein Körbchen und bleibt da.Eigentlich ja auch nicht das, was ich erreichen wollte
Allerdings bin ich, zugegebenermaßen zu faul, ständig die Straße zu scannen und einiges, was er bemerkt bleibt mir verborgen (er hat z.B. mal einen Igel in Nachbars Garten verbellt - den habe ich erst nach 5 minütigem, angestrengtem Gegend absuchen überhaupt gesehen).Wie mache ich es denn Richtig? *verzweifelt*
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Achso @Elzbeth er darf melden.
Macht das allerdings anders
Einmal hat jemand versucht in Nachbars Garten zu steigen - da hat er ein riesen Theater gemacht und erst aufgehört, als ich aufgestanden bin und ihm zu verstehen gegeben habe, dass ich mich nun drum kümmer.Ich arbeite auch nicht besonders vehement dagegen, wenn er im Hotel Bewegungen auf dem Flur meldet.
ich meine, wir sind eine Nacht in dem Zimmer - woher soll er wissen, dass "unser Bereich" im Hotel an der Zimmertür aufhört, während er doch bitteschön Bescheid geben soll, wenn in unserer Wohnung ausserhalb der Schlafzimmertür jemand Fremdes ist?!
Also - ist okay - darf und soll er machen.In der Wohnung würde ich mir aber schon wünschen, dass er so langsam erkennt, dass die Hündin vor der Wohnungstür okay ist.
Denn ... er meldet ja (fremde) Menschen im Hausflur NICHT nur (bekannte) Hunde - das wiederum würde ich nicht als "melden" einstufen, oder doch? -
Dieses Wuffen ist wohl so gemeint ...hey da ist was oder der die, ist das Okay?
Bellen hingegen zeigt Aufregung das was nicht in Ordnung ist. Im Normalfall mMn. Ist der Schutztrieb, den viele sich wünschen ihn aber dann doch verteufeln
Mein Digger wufft auch 1mal wenn er die Nachbarshündin hört, doch ein ruhiges ist ok , reicht da.
Vielleicht solltet ihr das mal versuchen, einfach liegen bleiben, dem Hund cool und ruhig sagen, alles gut bzw ok. Umdrehen, weiterschlafen.
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