Blasenentzündung oder doch bereits Inkontinenz?
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Das letzte mal wurde Spike vor 1 1/5 Jahren an der Wirbelsäule geröntgt. Da hat er auch hin und wieder getröpfelt. Ich dachte auch das es von der Wirbelsäule kommen könnte wegen Bandscheibenvorfall und so aber es war alles in bester Ordnung.
Nebenwirkungen bis jetzt nur leichte Übelkeit. Wegen seinem Herz muss ich eh aufpassen und kontrolliere Abends immer der Atemfrequenz. - Vor einem Moment
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Ja, das hat bei meiner Schneekugel sehr damit zu tun.
Sie wurde wahrscheinlich "schon mit Spondy geboren" (so die Aussage eines Tierarztes: Ist halt ein Boxer, die haben anstatt einer Wirbelsäule eben Spondylose).
Mit ca. vier hatte sie monatelange Schübe. Inkontinenz, die fälschlicherweise mit Caniphedrin behandelt wurde. Sie ist regelrecht ausgelaufen, nichts hat etwas gebracht! Zudem ein Husten, der (ebenfalls fälschlicherweise) mit Hustensaft versucht wurde zu lindern.
Erst ein Spezialist (ein wirklich guter Spezialist) hat herausgefunden, dass (unter anderem) ihr Blasenwirbel regelmässig eingeklemmt wird. Seitdem machen wir uns alle 6-8 Wochen auf den Weg zu diesem Spezialisten, er "richtet" sie und wir haben wieder Ruhe danach. Die Inkontinenz ist weg und wenn sie doch wieder anfängt, ein wenig zu tröpfeln, ist es höchste Zeit, einen neuen Termin zu machen.
Nicht jeder Inkontinenz liegt ein Blasenproblem zugrunde.
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Danke für deine Antwort. Das hatte ich wirklich noch nie gehört.
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Erst ein Spezialist (ein wirklich guter Spezialist) hat herausgefunden, dass (unter anderem) ihr Blasenwirbel regelmässig eingeklemmt wird.
Wäre auch mein Weg gewesen.
TA mit Zusatzausbildung in Chiropraktik.
(Achtung! Chiro ist kein geschützter Beruf!) -
Wie lange dauert es den bis das Medikament (Caniphedrin) wirkt? Spike hat heute Nacht wieder getröpfelt.
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Ich kenne es nur von Hündinnen, und da hat es sofort gewirkt.
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Ich kenne es auch nur von unserer Hündin. Die bekommt allerdings Propalin-Sirup. Ist aber wohl ziemlich identisch mit Caniphedrin. Sie war sofort wieder dicht. Dann fängt man ja an runter zu dosieren, um eine kleinere Erhaltungsdosis zu finden.
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Huhu Florinchen,
ich würde auf jeden Fall eine Urinprobe abgeben. Einmal Teststreifen und Sediment (wg. evtl. Kristalle/Steine) ist nicht so teuer. Meine Hündin (ist chronisch blasenentzündet und inkontinent) tröpfelt eher, wenn der ph-Wert zu hoch ist und anfangs half es auch, nur den ph-Wert zu senken (z. B. mit "Urocid"-Paste vom TA und über Ernährungsumstellung, bei ihr keine Kartoffeln bzw. kartoffelhaltiges Futter mehr).
Gute Besserung.
LG
DaniMein Vorgänger-Hund war auch ein chronischer Blasenkanditat. Innerhalb von 3 Jahren ein Dutzend Entzündungen und 4x Steine, die jedesmal operativ entfernt werden mussten. Futterumstellung, Diätfutter, nichts hat geholfen. Die Ärzte waren ratlos und ich auch. Bis ich kurz nach der letzten OP durch Zufall in der Zeitung gelesen hatte, daß unser Leitungswasser zuviele Mineralien hatte und daraufhin googelten ich "Blasensteine/Entzündungen bezüglich Wasser". Da hieß es, daß man möglichst mineralstoffärmstes Wasser geben solle, weil der Körper die Mineralien aus dem Wasser nicht verwerten kann. Und das Wasser soll die Nieren und die Blase ja ausspülen, das geht dann nur mit möglichst mineralstoffarmem/freiem Wasser. Ich besorgte mir das dann, es war noch die einzige Chance. Und von dem Zeitpunkt an, den Rest seines Lebens, das waren noch knapp 5 Jahre, hatte er NIE wieder eine Blasenentzündung, noch Blasensteine! Er bekam auch konsequent NUR dieses Wasser, egal ob im Urlaub oder auch zur Bereitung mancher Mahlzeiten. Und er konnte auch ALLES fressen, brauchte auf nichts mehr zu achten. Auch die Ansäuerungen brauchte ich nicht mehr zu machen, da die immer nur minimal halfen aber ihn nicht auf Dauer kurierten, was das Wasser aber tat.
DAS gab ich dann nac 4 Jahren auch an unsere Tierklinik weiter, sowie an meinen Tierarzt, die sich das mit dem Wasser notierten, da ihnen das auch neu war und sie genügend Hunde und Katzen hatten, wo Futter auf Dauer auch nicht half,da die Entzündungen früher oder später doch immer wiederkehren.
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Bei Spike haben die Tabletten nicht angeschlagen. Also geht es heute mal wieder zum Tierarzt.
Ich finde das getröpfel ja gar nicht schlimm aber wer weiß vielleicht steckt doch mehr dahinter. Außerdem ist es Spike extrem unangenehm und wenn doch mal ein Missgeschick in meiner Abwesenheit passiert neigt er dazu es abzudecken und zerstört dabei einiges. Zweimal bereits sein Bettchen und beide Seiten meiner Matratze sind schon beschädigt. Beim letzten Mal war er so im Wahn das er sich eine Kralle ausgerissen hat. -
So bin von der Tierärztin zurück. Sie weiß gerade nicht weiter und will sich noch woanders erkundigen. Irgendwie scheinen die Medikamente dafür nur für Hündinnen zugelassen zu sein. Auch der erwähnte Propalin-Sirup. Prostata und so schliest sie aus da Spike keinerlei Anzeichen von Schmerzen hat.
Wenn ihr nix einfällt muss ich wohl damit leben das Spike nicht mehr ganz dicht ist und ihn an eine gute Rüdenbinde gewöhnen.
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