• Hi ihr.
    Ich bin am verzweifeln...
    Letzte Woche Mittwoch/Donnerstag fing es an, dass unsre 7 Monate alte Labrador-bernersennen-hündin krank wurde.
    Erst schlief sie nur viel, zum Wochenende kam dann das nicht fressen wollen dazu und sie war einfach schlapp.
    Samstag sind wir in die klinik gefahren, wo fieber festgestellt wurde-sie bekam antibiotika.
    Sonntag zur kontrolle-immer noch Fieber und einseitiges sabbern- Lymphknoten geschwollen. Wieder antibiotika.
    Montag wieder zur kontrolle- Knödel am Hals weiter gewachsen und immer noch fieber!
    Wurde punktiert und es kam eiter aus dem Lymphknoten-anderes antibiotika und ggf. Dienstag OP.
    noch schlapper, wollte nix mehr fressen, konnte nimmer richtig laufen geschweige denn schlucken.
    Der Knödel wuchs bis abends auf tennisball-grösse.
    Wieder zur klinik-OP gleich Dienstag früh!
    Die Nacht war horror!
    Dienstag dann endlich zur OP!
    Soweit so gut.
    Eiter wurde eingeschickt.
    Tja... Heute haben wir freitag... unsre Maus darf immer noch nicht nach hause!
    Immer noch Fieber morgens, aus der Drainage kommt immer noch viel wundwasser, sie hat staphylokokken-der Stamm muss aber erst noch bestimmt werden.
    Sie bekommt jetzt 3 verschiedene antibiotika, infusion wegen dem fieber und schmerzmittel.
    Da ich schwanger bin daRf sie nicht nach hause.
    Ich war sie heute besuchen und erkenne meinen Hund nicht mehr.
    Total unruhig, nimmt mich gar nicht richtig wahr-hatte das Gefühl sie kennt mich gar nicht und die wunde ist immer noch geschwollen.
    Ich bin echt am ende-könnte nur heulen und will endlich meine gesunde Maus wieder haben.
    Wer weiß weiter oder hat schon ähnliches durch?

  • Oh man, es tut mir sehr leid. Ich hoffe, dass dein Hund mit den richtigen Medikamenten schnell wieder auf die Beine kommt.

    Eine meiner vorigen Hündinnen hat sich in der Klinik bei einer OP mit Staphylokokken angesteckt gehabt. Es ging ihr sehr schlecht, sie war lange in der Klinik.
    Aber sie hat es geschafft gehabt. Wir haben einige Wochen gekämpft, dass sie überlebt. Sie konnte nicht mehr aufstehen, war schlapp, wollte nicht fressen. Wochenlang habe ich auf dem Fußboden neben ihr geschlafen, um sofort zu merken, wenn sie mich braucht.
    Dein Hund ist jung, sie wird es schaffen - es dauert nur. Hol sie zu dir, so bald es möglich ist. Das wird ihr helfen.
    Alles Gute für euch.
    LG

  • Ja der klinikaufenthalt ist auch nicht gerade eine günstige Angelegenheit...
    Und sie ist auch total anders vom verhalten her.
    Ich würde sie gerne sofort holen, da der Stamm aber noch nicht bestimmt werden konnte und die ansteckung fürs ungeborene zu groß ist, gibt der Arzt sie mir nicht mit nach Hause.
    Zudem hat sie ja noch fieber und zuviel wundwasser tritt aus...
    Ich will nur, dass sie wieder gesund wird und heim darf. Das ist echt fürchterlich mit an zu schauen!

  • Ich weiß genau, was du durchmachen mußt und es tut mir unglaublich leid.
    Das sich dein Hund so verändert hat, liegt sicher auch an den Medikamenten. Sie ist ja vollkommen fertig - Medikamente und Fieber schlaucht.
    Das wird wieder wenn du deinen Hund wieder hast.
    Hoffentlich hast du eine Versicherung, die du in Anspruch nehmen kannst - sonst wird es wirklich teuer. Aber Hauptsache, sie wird gesund.
    LG

  • Vertraue darauf, dass von den Ärzten alles für deine Kleine getan wird, was nur möglich ist.
    Vielleicht sollte im Moment nur dein Mann in die Klinik fahren, um nach dem Hund zu sehen, denn du brauchst deine Kraft für dein Kind.

    Sieh dir die Fotos an, auf denen sie gesund und munter ist und erinnere dich an schöne Erlebnisse miteinander. Der Hund, den du jetzt in der Klinik siehst, ist nicht die Maus, die du kennst und reagiert aufgrund von Medikamenten und Krankheitssymptomen auch nicht so wie diese.

    Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe, dass es der Kleinen bald besser geht. :streichel:

    Viele Grüße von Mara

  • Danke ihr seid echt lieb!
    Nein wir haben leider keine versicherung-man rechnet zwar damit, dass der Hund mal krank wird, aber nicht schon mit 7 monaten.
    Ich denke halt irgendwie, dass sie in ihrer gewohnten Umgebung besser genest...
    Ich hoff zumindest dass dieses antibiogram schnell kommt-solang darf sie nämlich nicht geholt werden. Und dann kann man sie gezielt behandeln und hoffentlich-ungefährlich fürs baby- entlassen.
    Ich war bisher nur einmal in der klinik-den Rest der Woche hatte mein Mann übernommen-auch die Telefonate mit dem arzt, aber man will sie halt auch mal wieder sehen-vor allen bin ich eigentlich ihre bezugsperson...

  • Sicher wäre es für deinen Hund besser wenn er bei euch sein könnte, ABER noch nicht in ihrem Zustand.
    Wenn dein Mann Kontakt halten kann, ist es doch schon mal ganz gut. Wir durften damals unseren Hund nie besuchen.
    Du mußt jetzt auch an euer Kind denken und an dich. Die Pflege eines so kranken Hundes ist sehr anstrengend, weil man ständig in Angst ist und das Häufchen Elend vor sich hat.
    Dein Hund ist jetzt in guten Händen und wird gut versorgt, das mußt du dir immer wieder sagen.
    :streichel:
    Finanziell wird das sicher reinhauen. :roll: Hat die Klinik schon gesagt was ca. auf euch zukommen wird?
    Wir hatten damals auch keine Versicherung. Danach haben wir Versicherungen für die Hunde abgeschlossen und nie in Anspruch genommen. Wie man es macht, ist es verkehrt. ;)

    Alles Gute für deine Kleine.
    LG

  • Sie hat immer noch die Drainage drin und alles noch geschwollen und muss viel antibiotika nehmen, aber langsam wird sie fitter und "normaler". Also wird schon besser!
    Morgen müssen wir wieder in die klinik.
    Nur will sie ihr futter seit letzter Woche nicht mehr und ich hab erst wieder einen 15 kg Sack geholt :muede:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!