Kastration Hündin: endoskopisch oder Bauchschnitt????

  • Hallo zusammen,
    unsere jüngere Hündin sollte in ca. einem bis eineinhalb Jahren auch kastriert werden. Sie wäre dann 2 Jahre und hätte 2 Läufigkeiten hinter sich. Früher würde ich es keinesfalls machen lassen! Ich möchte hier jetzt auch keine Diskussion lostreten zum Thema ja oder nein.....
    Ich überlege nur, welche von beiden Ops für sie die bessere wäre.....rein logisch erschien mir bisher die Endoskopie als schonendere Op für den Hund. Habe aber nachgelesen, dass bei dieser OP der Hund wohl mit Kopf nach unten aufgehangen wird, um die Eierstöcke zu finden, was sehr kreislaufbelastend ist....
    Kennt sich hier jemand evtl. mit beiden Varianten aus? Evtl. Tierarzthelferinnen oder so? Oder eigene Erfahrungen?
    Sie soll zum selben zeitpunkt auch komplett durchgeröngt werden, also kompletter Rücken, Ellbogen, Schultern, Hüfte - damit sie nur ein mal in Vollnarkose muß.

  • Zur Endoskopie: auch wenn draußen nur ein kleiner Einschnitt zu sehen ist: drinnen existiert dann trotzdem eine Wunde, die genauso groß ist wie beim Aufschneiden.... Der Hund braucht danach schon dieselbe Schonung, denk ich.

    Warum muß sie denn kastriert werden?

  • Endoskopisch setzt voraus, dass der Operateur damit Erfahrungen hat. Der Bauch wird aufgegast, damit der Chirurg sehen kann. Er sieht aber nur das, was er vor seinem kleinen Gerät hat. Es gibt 2 winzige Wunden mit wenigen Fäden.

    Beim klassischen Bauchschnitt sieht der Operateur der gesamte Bauchraum, hat somit einen totalen Überblick. Es gibt einen kleinen Schnitt und die entsprechend lange Naht.

    Ich persönlich ziehe den Bauchschnitt, das Öffnen des Bauchraumes vor.

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