Eine Insel mit zwei Bergen...und 10 Büchern!

  • OT: darf ich mal fragen warum unbedingt die Bürgschaft aufgezwungen wird? Und das dann noch in Sek1?! Mich hat's damals von Schiller total abgeschreckt - es gibt zig andere Sachen die cooler sind, um es mal salopp zu formulieren. Den Erlkönig fand ich zB auch toll, müssten wir auch auswendig lernen (und auch Frühlingsgedichte, eins kann ich immer noch in jeder Situation auswendig aufsagen...). Oder ist das vllt generell so, dass sich die Geister bei Goethe und Schiller scheiden?!? Ich bin eindeutig die Goethe-Fraktion :-)

  • In Sek 1 find ich's auch zu früh.
    Da hab ich andere Sachen, z.B. "Der Maulwurf muss weg!". Find ich klasse und die Kinder lieben es, wenn sie nach Herzenslust schimpfen dürfen :D
    "Die Bürgschaft" und der "Erlkönig" berühren mich selber sehr und darum möchte ich meine Begeisterung ein bisschen weitergeben.
    Kollegen wählen dafür den "Zauberlehrling", den "Knabe(n) im Moor" oder den "Handschuh.
    Ist halt auch ein bisserl Geschmackssache. Im Lehrplan ist nur die Textart vorgegeben, nicht der Text selbst.

  • Aber ich kann sie auswendig, darum müsste ich sie nicht mitnehmen.

    Das wäre doch auch cool!
    Jede(r) trägt vor, was er/sie im Gedächtnis hat.


    Erinnert mich an "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury (das habe ich ja im Container in der SF-Abteilung).


    Wer die Story nicht kennt:
    In einer totalitären, intellektuellenfeindichen Welt werden missliebige Bücher verbrannt.
    Eine Gruppe von Dissidenten lernt diese Bücher auswendig, um sie zu erhalten.


    Tolles Buch, toller Film!

  • Omg oja- ein echtes Erweckungserlebnis, der Bradbury. So eine tolle Vision (wieso lässt mich das jetzt grad an die Türkei denken...naja.).


    Fahrenheit 451 ist der Grad Fahrenheit, an dem Papier zu brennen beginnt, das erklärt den Titel. Die angelsächsische Masseinheit statt Celsius.


    Der Film sagenhaft. Die letzte Szene. Wer da nicht an die Segenswirkung von Literatur glaubt, dem ist nicht zu helfen.


    Das mit dem Vortragen ist an sich nicht schlecht- nur mit der Ausleihe ists dann blöd. :smile: Ich jedenfalls habe einige mir unverzichtbare Textstellen (wie den schon genannten Schluss der "Toten" von Joyce) und Gedichte im Kopf.


    Aber so eine richtige Ausleihe rundherum...das ist doch die beste Idee! :dafuer:

  • Es scheint, als wären die meisten Überseekoffer gepackt- Weitere natürlich willkommen!


    Stellt sich die Frage, ob wir uns noch einen Koffer mit
    Literaturverfilmungen
    mit auf die Insel schaffen?


    Abends beim geselligen Beisammensein noch Filmchen gucken und die vom Lesen müden Augen etwas entspannen?


    Für mich wären der Bradbury- Danke, @frolleinvomamt!, Schlöndorffs Blechtrommel und alle Harry Potters dabei.

  • Literaturverfilmungen. Immer gut, um zusammenzuhocken und nicht allein im Kämmerlein zu lesen.


    "Tod in Venedig" muss mit und der "Zauberberg".
    "Vom Winde verweht". Der Film wird mit jedem Mal Gucken immer besser.


    "Rebecca" vom ollen Hitchcock (Vorlage von Daphne DuMaurier).


    Dann die Kurosawa-Versionen der Shakespeare-Dramen.


    "Zimmer mit Aussicht" (E. M. Forster) mit dem wunderschönen Satz (prüde junge Damen angesichts nackter junger Männer im See): "You are not dressed to argue!" :D


    "Der Name der Rose" (Buch und Film gleichermaßen faszinierend).


    Und wenn es nur Film sein darf, mit viel Diskussionsbedarf, dann packe ich den "Kontrakt des Zeichners" (Peter Greenaway) ein.
    Ich liebe diesen Film! Habe ihn mehrfach gesehen und nie wirklich verstanden. War immer nur fasziniert.

  • Gute Literaturverfilmungen...puh...


    Harry Potter is ja zum Glück schon mit.


    Ich würde auch Herr der Ringe mitnehmen. So losgelöst vom Buch finde ich die schon gut.


    Biographieverfilmung (schwere Kost): Hitlerjunge Salomon


    Kitsch/leichte Kost und über die Qualität kann man streiten:
    Tristan & Isolde (2006 - ich liebe v.a. die Filmmusik);
    Romeo und Julia (ich finde die Kombi von Orginaltext und moderner Inszenierung genial)



    Ansonsten müsste ich jetzt wirklich lange überlegen. Ich bin kein Fan von Literaturverfilmungen. Ich bin die, die immer meckert: "Das ist im Buch aber ganz anders!" :ugly:

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