Hilfe - worauf deutet dieses Blutbild?

  • Hallo,

    ich war gestern beim TA weil es meinem Hund nicht gut geht. Er ist total schlapp, scheint Bauchweh oder sowas zu haben. Gestern gab es wieder arges Bauchgrummeln, heute auch. Er hat eine diagnostizierte chronische Gastritis.
    Aber das wird wohl eher nicht der Grund für diese völlige Apathie sein?! TA vermutete eine Pankreatits, aber aufgrund der Werte wird es das wohl eher nicht sein?

    Jedenfalls ist sie ganz schwach...

    Vor zwei Wochen sah das Blutbild noch so aus, dass die Leukozyten und die Lymphozyten erhöht waren, dafür die Thrombozyten normal. Der Hund hat einen Anaplasmose-Titer, aber schon seit dem vorigen Jahr.
    Könnte es sein, dass sie das (jetzt) hat? Wäre ja auch eine Neuinfektion denkbar?

    Oder ist es einfach ein Nierenversagen? Ich dreh durch. Leider hat mich der TA nicht gleich angerufen, jetzt muss ich warten bis er abends öffnet.


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  • Auf jeden Fall eine Urinprobe abgeben und im Labor untersuchen lassen (nicht einfach nur mit Stick) vor allem Protein-Ausscheidung und UPC.

    Mir fällt auf, dass GE, Albumin und Globuline zwar noch in der Norm sind, aber doch alle sehr am untersten Rand des Normalen.

  • Huhu - und, was war´s jetzt? :-)


    Schau mal hier:
    Laborwerte - NetDoktor.de

    Da sind die einzelnen Werte erklärt, zwar für den Menschen, aber worauf ein jeweils zu hoher oder niedriger Wert hindeuten kann, ist ja schonmal ein Hinweis.

    Alles, was bei Dir rot markiert ist, scheint von der Norm abzuweichen.
    Bei LDH findest Du auf der Seite folgende Info (wie gesagt, auf Menschen bezogen-aber so viel anders dürfte das ja net sein beim Hund, die Richtung dürfte dieselbe sein):


    "Wann ist LDH zu hoch?

    • Erkrankungen des Herzens (LDH-1): Herzinfarkt, Entzündung der Herzmuskulatur (Myokarditis), Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), Entzündung der Herzinnenhaut (Endokarditis), Herzrhythmusstörungen sowie nach diagnostischen und therapeutischen Eingriffen am Herzen
    • Erkrankungen des Blutes: Hämolytische Anämie, megaloblastäre Anämie, perniziöse Anämie, intravasale Hämolyse, infektiöse Mononukleose
    • Erkrankungen der Skelettmuskulatur: Muskeldystrophie, Speicherkrankheiten, Muskelentzündungen, Verletzungen, toxische Muskelschädigungen
    • Krankheiten von Leber oder Gallenwegen (LDH-3): Akute Hepatitis, akute Schädigung der Leberzellen durch Vergiftungen (z.B. durch Pilze)
    • Lungenembolie (LDH-3)
    • Bösartige Tumoren"

    Oder bei MCH:
    "In welchen Fällen sind MCHC-, MCH-, MCV- und RDW-Werte erhöht?
    Erhöhte Werte können auf viele Krankheiten oder Mangelerscheinungen weisen, zum Beispiel:

    • Alkoholismus (MCH, MCV)
    • Vitamin B12-Mangel
    • Folsäuremangel
    • Chronische Leberkrankheiten
    • Blutkrankheiten (Leukämie, Plasmozytom)"

    Zu den Thrombozyten (die sind bei Euch wohl zu niedrig):

    "Was tun, wenn die Thrombozytenzahl im Blut verändert ist?
    Ist die Anzahl der Blutplättchen im Blut verändert, muss der Grund dafür gefunden werden. In den allermeisten Fällen handelt es sich um ein Begleitphänomen bei einem Infekt. "

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