Schwergewichtige Reiter anwesend?
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Xerophile Tageule -
26. April 2016 um 21:52 -
Geschlossen
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Das ist eben der Punkt. Klar, Schlachtrösser mussten einiges tragen (keine Ahnung wie schwer so eine Rüstung ist, aber mit Ritter gehe ich mal so von 150kg + aus?!), aber wenn die "durch" waren, waren sie eben noch prima Hunde-/Menschenfutter.
Aber ja, gerade bei den Arabern kenne ich 60kg als Grenzgewicht für Anfänger (glaub 75 bei erfahrenen Reitern). Sollte zumindest für Frauen kein Problem sein einzuhalten. Wenn man sich mal anschaut wo Araber her kommen und wozu sie gezüchtet wurden, ist das auch "sinnig". Es ist eigentlich auch für Männer durchaus machbar bei einer normalen Körpergröße 60-70kg zu wiegen (ja, ich kenne da durchaus einige! "Exemplare").
Nur weil der Trend zum Übergewicht geht, heißt das ja nicht, dass sich alles anpassen kann/soll/muss. -
3. Mai 2016 um 16:41
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Zum Zweiten: Man ist "früher" nie davon ausgegangen, dass ein Reit- (oder Zug- oder Lastpferd) wesentlich älter als 12 - 15 Jahre alt wird, einzelne vielleicht auch mal 20.
"früher" waren Pferde überlebenswichtig. Seit der Antike machten sich Menschen gedanken, wie sie am besten zu Züchten und zu Reiten wären, um möglichst lange zu halten.
Als Pferde auch in D im Heer noch wirklich notwendig waren, wurden Jungpferde mit 3 -4 Jahren angekauft, 2,3 Jahre waren sie Remonte, dann im normalen Dienst. Mit ca. 12 Jahren wurden sie ausgemustert und waren begehrt, da fitte und gut ausgebildete Reitpferde.
Heute möchte man sein Pferd schon mindestens 20 Jahre haben, mit 25 Jahren Lebenserwartung (bei akzeptabler Gesundheit) rechnen die meisten.
Jo, möchte man, nur ist das Durchschnittsalter deutscher Reitpferde auf 7,8 bis 8,5 Jahre gesunken. Also wäre es wünschenswert zurück zu früher zu kommen.
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Das ist eben der Punkt. Klar, Schlachtrösser mussten einiges tragen (keine Ahnung wie schwer so eine Rüstung ist, aber mit Ritter gehe ich mal so von 150kg + aus?!), aber wenn die "durch" waren, waren sie eben noch prima Hunde-/Menschenfutter.
Dazu kommt, dass heute ca 60 - 70 % der Reitpferde ein mehr oder weniger heftiges Übergewicht mit sich rumtragen müssen, zunehmende Adipositas ist nicht nur beim Menschen ein (gesundheitliches) Problem.
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Schlachtrösser mussten einiges tragen
Nur während der Schlacht. Und nicht nur der Ritter trug Rüstung, sondern auch das Pferd, da eben wertvoll war und selbst geschützt wurde. Ausserdem war es Privatbesitz des jeweiligen Ritters = teures Hundefutter.
Das Reisepferd der Zeit war der Zelter.
Arabern kenne ich 60kg als Grenzgewicht
Ob das die Beduinen auch so sahen?
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Ob das die Beduinen auch so sahen?
Also, die wenigen Beduinen, die ich in meinem Leben gesehen haben, waren auch heute absolute Leichtgewichte...
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Nur während der Schlacht. Und nicht nur der Ritter trug Rüstung, sondern auch das Pferd, da eben wertvoll war und selbst geschützt wurde. Ausserdem war es Privatbesitz des jeweiligen Ritters = teures Hundefutter.
Das Reisepferd der Zeit war der Zelter.Ob das die Beduinen auch so sahen?
du vergisst bei deiner Argumentation , dass die Menschen in den letzten Jahrhunderten deutlich größer und damit auch schwerer geworden sind (von der massiven Zunahme von Übergewicht mal abgesehen ).
Ich bezweifle das du auch heute noch wahnsinnig viele Beduinen über 70kg (wenn überhaupt ) finden wirst .
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Also ich glaube kaum, dass es so unwahrscheinlich viele übergewichtige Beduinen gibt/gab, schon gar nicht wenn diese die teuren Pferde reiten sollten.
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber in der Regel gehörten die Pferde einem reichen Menschen und wurden von möglichst leichten Menschen geritten. Gerade die Araber sind doch schon lange in erster Linie ein Statussymbol für Rennen, oder nicht? Für ernsthafte Lasten wurden/werden doch eher Kamele/Dromedare verwendet, oder sehe ich das falsch?
Ausserdem beziehen sich die 60kg auf Anfänger. Ich denke die meisten werden wohl als Kinder das Reiten erlernt haben.
Ich weiss gar nicht wo dieses Gerücht her kommt, dass jeder Mann 80kg+ wiegen muss
Ich empfinde 70-75kg als Mann "normal", als Frau sollte es in jedem Fall möglich sein da drunter zu sein. -
Jo, möchte man, nur ist das Durchschnittsalter deutscher Reitpferde auf 7,8 bis 8,5 Jahre gesunken. Also wäre es wünschenswert zurück zu früher zu kommen.
Hmmm, ich kenne dieses Durchschnittsalter als eines für die gesamte Pferde-Population, also auch incl der vielen, vielen Hafflinger Fohlen die, wenn sie im Hebst mit 6 Monaten als niedliche Touriattraktion ausgedient haben, sehr früh zum Schlachter gehen.
Ebenso spielen in diesem Durchschnitt Pferde mit rein, die auf der Weide in der Aufzucht aufgrund von Verletzungen o.ä. schon 2 - 3 jährig sterben.Wäre das wirklich ein Durchschittsalter der Reitpferde, würde sich eine Ausbildung zum Sportpferd ja gar nicht mehr "lohnen", denn in höheren Sport geht es ja erst ab 7 oder 8 Jahren.
Auch ein Freizeitpferd (wo ich auch den Freizeit-Turniersport mit einrechne) erreicht mit 7 oder 8 seine volle Leistungsfähigkeit (auch in Bezug auf Reife, Konzentrationsvermögen usw.)Dagegen steigt die Anzahl der Pferde >20 und auch >25 gewaltig an. Und die werde zu einem großen Teil auch noch (altersentsprechend) geritten.
Sportpferde kommen heute auch nicht mehr "in die Wurst", wenn ihre Karriere vorbei ist, sie genießen oft noch lange Jahre erst ein Leben als Anfänger-Lehrpferd und dann als Rentner. Karsten Huck´s Nepomuck wurde 32 jahre alt, Deister von Paul Schockemöhle wurde 29. Abdullah wurde 30 Jahre alt......
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Nur während der Schlacht. Und nicht nur der Ritter trug Rüstung, sondern auch das Pferd, da eben wertvoll war und selbst geschützt wurde. Ausserdem war es Privatbesitz des jeweiligen Ritters = teures Hundefutter.
Viele dieser Schlachtrösser starben schon aufgrund ihres nicht ungefährlichen "Berufes" recht jung. Egal, wie wertvoll sie waren.
Sie wurden ja nicht nur in der echten Schlacht genutzt (teilweise auch als "Waffe" ausgebildet, wobei sie mit der Vorderbeinen tretend am ungeschützten Bauch sehr verwundbar waren), sondern auch auf Turnieren, bei denen es oft genug auch um Leben oder Tod ging.
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Nur weil sich Ritter mit Rüstung auf ein Pferd gesetzt hat und das Pferd auch eine Rüstung getragen hat, heißt es nicht das es gut für das Pferd war.
Die Pferde hatten meist keine hohe Lebenserwartung bzw wurden meistens auch nicht lange eingesetzt. Weil sie es eben nicht lange mitmachen konnten.
Ich bin immer noch der Meinung das wesentlich mehr als 80 Kilo nichts auf einem Pferd zu suchen hat. Egal was für ein Pferd und egal wie gut trainiert.
Ein Pferd braucht, um den Rücken aufwölben zu können, in erster Linie die Bauchmuskeln und nicht die Rückenmuskeln. Der lange Rückenmuskel hat mit dem Gewicht tragen in dem Sinne nichts zu tun.
LG
Sacco - Vor einem Moment
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