Wichtige Begegnung zw. 2 Hunden

  • Hey zusammen!

    Zuerst einmal: Wir haben noch keinen Hund, doch es soll ein Cocker Spaniel Welpe werden.

    Wir sind derzeit in der Ausbildung, erhalten aber viel Unterstützung von unseren Eltern, die den Hund auch mal für eine längere Zeit nehmen würden. Meine Eltern haben keine Hundeerfahrung, aber meine Schwiegereltern dafür umso mehr. Deshalb liegt das Bestreben darin, dass sich der Welpe möglichst gut mit den beiden vorhandenen Hunden versteht, ansonsten würde diese Betreuungsmöglichkeit komplett wegfallen.
    Das momentane Rudel besteht aus einer lammfrommen Mischlingsdame, die glatt als etwas zu pelziger Aussie durchgehen könnte, etwa 8 Jahre alt und der quirligen, zickigen Zwergpinscherhündin, fast 18 Monate alt. Letztere bereitet mir etwas Sorgen, da sie durchaus andere Hunde in ihrem Territorium verbeißt und auch Menschen gegenüber nicht unbedingt Respekt zeigt. Wenn es nur um eine Begegnung gehen würde, wäre es kein Problem, aber hier geht es um den richtigen Umgang, um die Pinscherhündin friedlich zu halten und eine gute Beziehung zu ermöglichen.

    Habt ihr da Erfahrungen und/oder Tipps? :smile:

  • Hallo,
    gut, dass Du Dich vorab schon informierst,bevor die ersten Fehler gemacht werden.

    Die Hunde sollten sich auf keinen Fall im Haus Deiner Schwiegereltern kennenlernen, sondern auf neutralem Boden. Macht einen kleinen Spaiergang gemeinsam mit den anderen beiden Hunden. Damit wäre das Territorialverhalten der Hündin erst mal auf Eis gelegt

    da sie durchaus andere Hunde in ihrem Territorium verbeißt und auch Menschen gegenüber nicht unbedingt Respekt zeigt.

    Da sind Deine Schwiegereltern gefragt und das Verhalten wirst Du nicht beeinflussen können.
    Für mich liest es sich, als träfe die Hündin die Entscheidungen, wer wann ihr Revier betreten darf, doch solche Entscheidungen sollte der Mensch und nicht der Hund treffen. Daran müssten Deine Schwiegereltern arbeiten

  • Schon mal vielen Dank für deine Einschätzung! Das werden wir auf jeden Fall beherzigen.

    Das Problem sind weniger meine Schwiegereltern. Sie teilen sich sozusagen ein Haus mit den Eltern der Pinschermutti und während diese (inzwischen) deutlich mehr Durchsetzungsvermögen beweist, sind ihre Eltern sehr nachsichtig oder schlicht nicht mehr fit genug, um das flüchtende Teufelchen zu erwischen. Im Nachhinein bestrafen hat ja absolut keinen Sinn.

    Aber vielleicht löst sich das Problem ja, wenn sie einander die ersten Male nur auf Spaziergängen kennenlernen. Ist ja im Grunde ganz nach "Cesar Millan" xD Ist der Hund in Bewegung, kommt er mit Reizen besser zurecht oder so. Zudem ist es wahrscheinlich gut, wenn dieser Kobold unseren Welpen dann schon als Spielkameraden kennt.

    Was sollten wir tun, wenn sie trotzdem auf den Welpen losgeht? Gibt es schlichtendes Verfahren nach dem Trennen?

  • Ich würde erstmal mit gemeinsamen Leinenspaziergängen anfangen. Wenn sich die Hunde aneinander gewöhnt haben, kann man irgendwann auch mal ableinen. Erst nach rin paar Treffen würde ich den "Neuen" dann mit ins Haus nehmen.

    Im Haus würde ich hauptsächlich auf den Neuling achten, damit er die Althunde nicht unnötig/ungewollt belagert. Evtl. an die Box gewöhnen.

  • Ich schließe michRafiLe an

    Was sollten wir tun, wenn sie trotzdem auf den Welpen losgeht?

    Ihr müsst aufpassen, dass es nicht so weit kommen kann. Lasst die Hunde nicht unbeaufsichtigt, notfalls den Terroristen oder den Welpen mitnehmen, wenn einer das Zimmer verlässt, denn wenn ein Welpe schon im jungen Alter schlechte Erfahrungen macht, kann das sein ganzes Leben beeinflussen.

    Dago wurde mit 4 Monaten von einem Schäferhund gebissen und er hat seine Leben lang Probleme mit Hunden dieser Rasse gehabt

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