Eure schönsten Kindheitserinnerungen mit Hund(en)

  • Die Woche bin ich über einen Thread "gestolpert" mit der Hauptdarstellerin "Kimi", eine weiße Toypudelhündin.
    Schlagartig kamen alte Kindheitserinnerungen hoch, da sie einer Hündin aus dieser Zeit sehr ähnlich sieht:

    Ich bin ja in einem Haus mit ner Zwergpudelzucht aufgewachsen, die von den Vermietern betrieben wurde.
    Bei ihnen war quasi mein 2. zu Hause. :D
    Sie hatten über 20 Zwerge und es gab unter all den tollen Hunden zwei Hunde, die es mir besonders angetan hatten.
    Eine davon war eine weiße Hündin. Ihr Name war Jette. :D
    Genau, sie ist die Namensgeberin von meiner jetzigen Jette.

    Jedenfalls war Jette für mich ein besonderer Hund. :herzen1:
    Sie war mein Seelentröster, mein Positivhund, mein Ein und Alles. :herzen1:
    Wir Beide verbrachten sehr viel Zeit miteinander und ihre Treue zu mir, war einmalig.
    Mit den eigentlichen Besitzern hatte sie nicht so viel am Hut wie mit mir.
    Immer wenn ich runter in die Wohnung von M. ging, war sie die Erste, die an mir hing.
    Sie saß auf einem Doppelstockbettchen, dass direkt neben der Wohnungstür stand und sobald ich durch die Türe kam, hüpfte sie auf meinen Arm und begrüßte mich innig. :herzen1: :herzen1: :herzen1:

    Hach, ich "verschwelge" mich gerade etwas.... :hilfe:

    Lasst uns doch gemeinsam schwelgen!
    Erzählt doch mal eure Kindheitserinnerungen. :dafuer:

  • Meine schönste Kindheitserinnerung ist jene, als wir Cindy damals abgeholt haben.
    Ich war 12 und es war so aufregend.

    Meine Mutter und ich waren damals alleine und sie hat sich dazu entschieden, dass wir einen kleinen Hundewelpen aufnehmen. Ich war kein Kind, welches um einen Hund gebettelt hat. Meine Mutter wollte gerne einen in unsere Familie aufnehmen.

    Wir Beide fuhren also mit der Ubahn zu dieser Adresse und gingen rauf.
    Und da war die kleine Cindy - winzig klein :herzen1:

    Die Dame wollte mir die kleine Maus in die Hände geben, aber ich wollte sie nicht nehmen, ich hab mich einfach nicht getraut. Ich hatte damals so Angst, dass sie mir runter fallen würde. Also hat die Dame die kleine Cindy in die Hände von meiner Mutter gegeben.

    Die Taxifahrt war dann weniger lustig, sie hat gejammert und geheult. Das tat mir als 12 jährige so leid.

    Ich kann mich auch noch erinnern, dass die kleine Cindy nicht ins Bett durfte.
    Aber der kleine Fratz wusste wie er mich mit meinen 12 Jahren um den Finger wickeln konnte und hat sich jammernd neben mein Bett gesetzt. Na gut, da war es um mich geschehen und sie durfte von da an immer bei mir im Bett schlafen. :pfeif:

    Tja und dieses Jahr wird dieser wunderbare Hund 13 Jahre und ich 25. Wie die Zeit vergeht :herzen1:

  • Ob es eine der schönsten Kindheits-Hundeerinnerungen ist, weiß ich nicht, aber es ist zumindest eine, die ich nie vergess...
    Ich war elf oder zwölf. Handys gab's noch nicht.
    Unser heiß ersehnter Familienhund war noch kein halbes Jahr alt und ich hatte mich mit einer Freundin und ihrem uralten, ziemlich übergewichtigen Familiendackel morgens zum Spaziergang verabredet. Von irgendwelchen 5-min-Regeln oder dergleichen hatten wir noch nie gehört.
    Es war ein toller Tag. Wenn der Kleine müde wurde, haben wir uns an den Feldweg gesetzt, ihn ein Stündchen schlafen lassen und über Gott und die Welt geredet. Der Dackel war eh froh über die vielen Pausen. Am späten Abend sind wir dann wieder daheim eingetrudelt...
    ... ins pure Chaos!
    Meine Mutter kam mir weinend entgegengestürzt, hat mich abgedrückt und abgebusselt.
    Sie hatte grade "Telefondienst", falls das Krankenhaus anruft.
    Die Mutter meiner Freundin war mit meinen Vater auf dem Rad unterwegs, um uns zu suchen.
    Ebenso wie die halbe Nachbarschaft.
    Meine Mutter musste seeeeeehr viel telefonieren ("Jaaa, sie sind wieder da!", "Nein, ihr braucht nicht weiter suchen!") und mir war die ganze Sache unheimlich peinlich. :ops:

    Mit derselben Freundin hab ich auch mal auf einem Spaziergang ihren Hund verloren.
    Meiner war eher ein Springinsfeld, immer vornedran, dauerhüpfend und nie kaputt zu kriegen.
    Ihrer, der Dackel, war eher Modell "Ich trotte hinterher und irgendwann werdet ihr schon mal stehenbleiben". Mein Arm war also meistens nach vorne gestreckt, ihrer nach hinten.
    Man muss dazu sagen, dass man auf einem Feldweg einfach nicht hört, ob das Halsband über den Boden schleift. :ops: Auf der Straße hört man es schon und da ist es uns dann auch aufgefallen, dass hinten an der Leine offenbar schon seit einer Weile kein Hund mehr dranhängt :hust:
    Das Halsband hatte wir ihm von uns unbemerkt über den Kopf gezogen und den armen, dicken, schnaufenden Maxl in der Pampa zurückgelassen.
    Wir haben ihn übrigens wieder gefunden, als wir den Weg zurückgelaufen sind. Er hat uns keines Blickes gewürdigt und ist an uns vorbei schnurstracks nach Hause gelaufen. Ich habe nie wieder einen Hund gesehen, der so beleidigt gucken konnte.

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