Patellaluxation - Fachtierarzt gesucht
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@carlaschtz
Ich würde bevor du wirklich operieren lässt noch einmal bei der Physiotherapie vorbei schauen. Vielleicht kann man dir hierfür auch eine gute Praxis in der Nähe empfehlen.
Es ist wirklich wichtig, dass andere Geschehen ausgeschlossen werden. Eine simple Verspannung im Rücken kann durchaus Auswirkungen auf die Knie haben. Mein einer Hund z.B. hat zu der PL noch HD und Rückenschmerzen. Wie gesagt, er humpelt kaum bis gar nicht. Wenn er aber viel getobt hat und dadurch Verspannungen in der Rückenmuskulatur hat oder am Kreuzbein, dann zieht sich das so doof über die Hüfte in die Beine, dass man das direkt sieht. Du musst den Körper als Ganzes sehen, es ist nicht immer nur DAS Knie, sondern manchmal eine Verkettung verschiedener Baustellen. Das würde zum Beispiel dafür sprechen, dass es schlechter geworden ist. Meistens haben die Hunde von Anfang an PL mit dem Ausgewachsensein bleibt es aber konstant. Es kann sein, dass dein Hund wieder sehr viel besser läuft, wenn er mal richtig durchgeknetet wird. - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Patellaluxation - Fachtierarzt gesucht schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Ich würde mich an deiner Stelle nicht so sehr auf Empfehlungen verlassen.
Das ist immer so eine Sache, der eine hat Probleme nach einem Eingriff der andere nicht.
Ich würde mich da auf mein Bauchgefühl verlassen, soll heißen den Hund bei 2 oder 3 infrage kommender Operateure vorstellen und dann entscheiden.
Wurde das Bein schon einmal mit einer Schiene ruhig gestellt ? -
Ich werde mir auf jeden Fall mal einen Termin bei der Physiotherapie machen,
auch wenn meine HTÄ meinte das nutzt nichts....
also danke lemmingstyle
Bin auch nicht scharf auf eine OP, aber so bleiben kann es auch nicht.
der Hund ist sehr eingeschränkt und weh tut es ihr auch .@Gismonster
NEIN - das Bein wurde nicht ruhig gestellt -
Auch wenn es OT ist, möchte ich das nicht stehen lassen:
Untersuchungen auf Patellaluxation dürfen nur TÄ durchführen,
die einen Befähigungsnachweis haben. Dafür müssen TÄ etliche
Wochen die Sache extra erlernen und wenn bestanden, erhalten
sie den "Befähigungsnachweis für Patellaluxation" und dürfen dann
erst untersuchen. Hat das Dein TA ?Du scheinst da ziemlich was durcheinander zu bringen. Für die Zuchttauglichkeit im VDH darf nur ein Tierarzt, der zum BPT gehört, die PL- Untersuchung durchführen. Das heißt aber noch lange nicht, dass kein anderer Tierarzt sonst PL-Untersuchungen durchführen darf.
Ziemlich jeder Haustierarzt führt die Untersuchung durch, wie viel die dann wert ist, steht auf einem anderen Blatt. Auch genügt bei einigen anderen Vereinen für die Zucht die Untersuchung eines "normalen" Tierarztes.Hier wäre nochmal ein Link zu den unterschiedlichen Schweregraden. Die Beschreibung klingt doch auch recht anders, als von dir dargestellt.
Sam wurde übrigens auch mit Grad 2 diagnostiziert vom BPT-Tierarzt (Zweitmeinung war Grad 2 - 3) und man sah das Humpeln bei ihm sehr deutlich.
Einen Tierarzt in deiner Gegend kann ich dir, liebe TS, leider nicht empfehlen. Wir haben damals bei uns in Bielefeld operieren lassen und das verlief wirklich alles gut und unkompliziert. Aber das ist erstens wohl deutlich zu weit weg und zweitens findet man zu unserer Tierklinik auch häufig negative Stimmen (wie vermutlich bei fast jedem Tierarzt).
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Du scheinst da ziemlich was durcheinander zu bringen. Für die Zuchttauglichkeit im VDH darf nur ein Tierarzt, der zum BPT gehört, die PL- Untersuchung durchführen. Das heißt aber noch lange nicht, dass kein anderer Tierarzt sonst PL-Untersuchungen durchführen darf.
Ziemlich jeder Haustierarzt führt die Untersuchung durch, wie viel die dann wert ist, steht auf einem anderen Blatt. Auch genügt bei einigen anderen Vereinen für die Zucht die Untersuchung eines "normalen" Tierarztes.Ich bringe nichts durcheinander, allenfalls Du, denn hier
ging es nicht um die Zuchttauglichkeit und wenn Du schon
den "bpt" anführst, heißt es:„Befähigung zur Vorsorgeuntersuchung auf Patellaluxation bei Hunden“
das gilt für alle TÄ und für alle Hunde, also nicht begrenzt nur auf Zuchttiere.
Insofern würde ich mir immer einen ausgewiesenen, befähigten TA suchen.
Das sie sich alle daran versuchen weiß ich, dann allerdings ohne jede "Befähigung"
und genau das dürfen und sollten sie nicht.Sam wurde übrigens auch mit Grad 2 diagnostiziert vom BPT-Tierarzt (Zweitmeinung war Grad 2 - 3) und man sah das Humpeln bei ihm sehr deutlich.
Wenn es nach Deiner Darstellung schon nicht mit den 'bpt'-TÄ klappt,
wie sollen dann TÄ ohne Prüfung damit klar kommen ?
Wenn er humpelt, hat er Grad 3. Humpeln bei Grad 2 geht nicht.Wenn ich heute meine Verantwortung als HH richtig
wahrnehme, werde ich mich immer an einen verifizierten
TA wenden, denn letztlich geht es um eine doch risikovolle OP,
wo die Ursache der Patellaluxation sehr genau festgestellt
werden sollte.So kann es um eine Bindegewebsschwäche, eine erworbene
oder genbedingte Krankheit sein; danach richtet sich die
Therapie.
Bei ersteren kann ich u.U. meinem Hund eine OP ersparen,
diese Sachen kann nur ein auf Patellaluxation geprüfter,
zugelassener TA zuverlässig erkennen.
Auch in Deinen Link, unter Diagnose, wird ein geschulter und
verantwortungsvoller TA angesprochen.Hiergeht es um einen kleinen Mischling, den fachkompetent geholfen
werdensollte und das kann m.M. nach, nur ein qualifizierter TA, der die
„Befähigungzur Vorsorgeuntersuchung auf Patellaluxation bei Hunden“
erworbenhat.Dasdiese beim VDH gelistet sind, ist eine ganz andere Sache.
DieFortbildung selbst, kann jeder TA in Anspruch nehmen.Wenn icheine solche nicht ohne Risiko verbundene OP meinem Hund
zumutenmuss, würde ich keinen WuW-TA an eine Diagnose lassen, das
verbietetganz einfach die Liebe und Verantwortung zum Tier. -
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@Sarah1
Dann dürften laut deiner Aussage Grad 1 und 2 wohl niemals festgestellt werden.
Denn wenn der Hund nicht zeitweise humpelt warum soll man dann auf Patella untersuchen lassen ? -
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Ich bringe nichts durcheinander, allenfalls Du, denn hierging es nicht um die Zuchttauglichkeit und wenn Du schon
den "bpt" anführst, heißt es:„Befähigung zur Vorsorgeuntersuchung auf Patellaluxation bei Hunden“
das gilt für alle TÄ und für alle Hunde, also nicht begrenzt nur auf Zuchttiere.
Insofern würde ich mir immer einen ausgewiesenen, befähigten TA suchen.
Das sie sich alle daran versuchen weiß ich, dann allerdings ohne jede "Befähigung"
und genau das dürfen und sollten sie nicht.Wenn es nach Deiner Darstellung schon nicht mit den 'bpt'-TÄ klappt,wie sollen dann TÄ ohne Prüfung damit klar kommen ?
Wenn er humpelt, hat er Grad 3. Humpeln bei Grad 2 geht nicht.Du hast behauptet, dass nur spezielle Tierärzte generell auf PL untersuchen dürfen. Das heißt, anderen Tierärzten müsste es verboten sein. Dafür hätte ich gerne mal den Beleg, dass dies wirklich so ist. Denn wie du bereits selber geschrieben hast, machen sehr viele Tierärzte ohne spezielle Befähigung die Untersuchung und würden damit nach deiner Darstellung allesamt gegen Vorschriften verstoßen.
Wer sagt, dass es mit meinem Tierarzt nicht geklappt hat? Besagter Tierarzt hat Sam sogar operiert und dem glaube ich nach wie vor mehr als die. Die Zweitmeinung bestätigte das Ergebnis ja auch.
Ich habe auch extra noch mal im Formular zur PL-Untersuchung vom Pudelclub nachgeschaut, auch da ist die Rede davon, dass bei Grad 2 die Kniescheibe manuell/durch Bewegung des Beines wieder in die richtige Position gebracht werden kann. Und genau deshalb humpelt der Hund doch, eben um die Kniescheibe wieder in die richtige Position zu bringen. Geht die Kniescheibe immer wieder automatisch rein, ist es nach allen Beschreibungen die ich gelesen habe, Grad 1.
Auch haben hier andere beschrieben, dass ihr Hund mit Grad 2 vom Bpt-Tierarzt diagnistiziert wurden und die Hunde gehumpelt haben bzw. das Problem sichtbar war. Aber du scheinst deutlich fähiger als diese unterschiedlichen Tierärzte zu sein und kannst sogar aus der Ferne sagen, dass die Diagnosen verkehrt waren.Ich persönlich würde übrigens auch immer zu einem Bpt-Tierarzt gehen mit solchen Dingen, da ich die Wahrscheinlichkeit auch für deutlich größer halte, an einen fähigen Tierarzt zu geraten. Zwischen empfehlenswert und verboten/dürfen nicht liegen aber immer noch Welten. Man abgesehen davon, dass die TS bei mindestens einem solchen Tierarzt war, ich meine sogar, dass der Tierarzt für die Zweitmeinung auch einer vom Bpt war. Deshalb ist die Diskussion bzw. die Ausführungen dazu hier doch total überflüssig.
Ich würde übrigens auch nicht sofort operieren lassen, aber wenn mir zwei unterschiedliche, fähige Tierärzte dazu raten, würde ich eine OP ernsthaft in Erwägung ziehen, was die TS auch tut. So war es bei Sam auch, deshalb wurde er zeitnah operiert und die Entscheidung haben wir nicht bereut. Wir hatten sogar Glück, dass er nach der Schonzeit nach der OP noch verhältnismäßig gut bemuskelt War und daher keine spezielle Physiotherapie mehr benötigte.
Unser zweiter Hund, Paco, hat übrigens auch PL und wurde nicht operiert, da bei ihm unser Tierarzt von der OP abgeraten hat, solange es sich nicht verschlechtert. Paco ist aber auch durch die PL kaum eingeschränkt, bei Sam sah das deutlich anders aus.
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Du hast behauptet, dass nur spezielle Tierärzte generell auf PL untersuchen dürfen. Das heißt, anderen Tierärzten müsste es verboten sein. Dafür hätte ich gerne mal den Beleg, dass dies wirklich so ist. Denn wie du bereits selber geschrieben hast, machen sehr viele Tierärzte ohne spezielle Befähigung die Untersuchung und würden damit nach deiner Darstellung allesamt gegen Vorschriften verstoßen.
Ja natürlich, ist es ein ungeschriebens Verbot, da zum einem
der bpt Befähigungsnachweise mit Prüfung anbietet,
die für alle TÄ und Hunde geeignet sind und zum anderen
verbietet es sich moralisch-ethisch schon, meinen Kollegen die
"Kur zu schneiden" und auf eigene Faust mich an der Patella zu
versuchen incl. OP.Du lässt ja Deinen Hausarzt auch nicht an eine OP am offenen
Herzen oder auch nur an eine Gelenk-OP ran. Für den Hausarzt
ein ungeschriebenes Verbot, selbsterklärend, selbstverständlich.Das gilt auch für den vet.-med. Bereich, nur offensichtlich wird
das locker gesehen, geht ja auch nur um Hunde, da darf jeder.Nur der einzelne HB sieht seinem Liebling anders und möchte
ein Optimum an Behandlung haben. Von daher sollte er aufgeklärt
werden, dass es Befähigungsnachweise mit Prüfung gibt, bevor
man überhaupt Patella richtig bewerten kann und diese TÄ zu
bevorzugen sind.Wenn ich heute Patella untersuchen lasse, frage ich vorher immer,
ob der Befähigungsnachweis vorliegt, denn Patella ist nicht einfach
und die Fortbildung in dieser Richtung haben ja keine Dummen er-
funden und sich etwas dabei gedacht.Ich habe auch extra noch mal im Formular zur PL-Untersuchung vom Pudelclub nachgeschaut, auch da ist die Rede davon, dass bei Grad 2 die Kniescheibe manuell/durch Bewegung des Beines wieder in die richtige Position gebracht werden kann. Und genau deshalb humpelt der Hund doch, eben um die Kniescheibe wieder in die richtige Position zu bringen. Geht die Kniescheibe immer wieder automatisch rein, ist es nach allen Beschreibungen die ich gelesen habe, Grad 1.
Das mag ja sein, ist aber falsch.
Mit 1 und 2 darf gezüchtet werden. Die 2 springt automatisch wieder
in Position, unbemerkt vom HH.
Grad 1 ist klinisch völlig unauffällig.Patellaluxation | Tierklinik am Kaiserberg
Ich persönlich würde übrigens auch immer zu einem Bpt-Tierarzt gehen mit solchen Dingen, da ich die Wahrscheinlichkeit auch für deutlich größer halte, an einen fähigen Tierarzt zu geraten. Zwischen empfehlenswert und verboten/dürfen nicht liegen aber immer noch Welten. Man abgesehen davon, dass die TS bei mindestens einem solchen Tierarzt war, ich meine sogar, dass der Tierarzt für die Zweitmeinung auch einer vom Bpt war. Deshalb ist die Diskussion bzw. die Ausführungen dazu hier doch total überflüssig.
Was die TÄ mit Befähigungsnachweis angeht, stehe ich ja ganz nah bei Dir,
nur was die Aussage der TE angeht, war es im voderen Teil des Satzes
Grad 2 und im hinteren Teil ein völlig, geschädigter Patella-Hund mit
Symptomen Grad 4, deshalb war ich irritiert, ob es ein befähigter TA war
oder doch nur eine missverständliche Aussage der TE. Keine Aussage passt
zum Zustand des Hundes. Ihm muss geholfen werden ja, nur dazu bedarf
es einer gesicherten Diagnose, bevor ich meinen Hund einer solchen OP
unterziehe. Es kann auch eine völlig andere Ursache sein, dann ist der Hund
vielleicht unter der OP verstorben und brauchte eigentlich nur ein Wasser-
therapie, z.B. Fataler Irrtum...... -
@Sarah1
Dann dürften laut deiner Aussage Grad 1 und 2 wohl niemals festgestellt werden.
Denn wenn der Hund nicht zeitweise humpelt warum soll man dann auf Patella untersuchen lassen ?Gebraucht wird G1 und G2 im Rahmen der ZTP und ist eher
für Züchter interessant. Der normale HH wird diese Grade
nicht merken. Erst wenn das Tier Auffälligkeiten/Beschwerden
hat, ist es eher ab G3 und da kann über eine OP nachgedacht
werden, soweit andere Therapien nicht mehr in Frage kommen. -
Das mag ja sein, ist aber falsch.
Mit 1 und 2 darf gezüchtet werden. Die 2 springt automatisch wieder
in Position, unbemerkt vom HH.
Grad 1 ist klinisch völlig unauffällig.Ich habe eigentlich keine Lust mit dir zu streiten, aber wenn du schon deine eigene Quelle falsch zitierst, da steht in deiner Quelle und in so vielen anderen:
"Grad I : Die Patella lässt sich luxieren ohne klinische Symptome.
Grad II : Die Patella luxiert spontan und bleibt luxiert bis sie zurückverlagert wird bzw. der Hund durch Strecken des Kniegelenks die Patella zurückverlagert."Sogar laut deiner Quelle sieht man offensichtlich bei einem PL-Hund den Grad 2, weil er nämlich humpelt, damit die Kniescheibe zurück springt. Natürlich sieht das der Halter und beim Chihuahua darf Gott sei Dank damit nicht gezüchtet werden.
Ich glaube auch meinem Tierarzt, der den ganzen Tag nur Knie operiert, mehr als dir! Bis jetzt hat auch noch nie jemand so auf die Grade bestanden wie du, denn wie es dem Hund damit geht ist viel wichtiger als irgendeine Gradeinteilung.So und jetzt kommen hoffentlich noch Empfehlungen für gute Tierärzte und Physiotherapeuten!
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