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byllemitblacky -
17. Januar 2016 um 11:21
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Arnie, ich denke wir schwimmen schon ziemlich auf der gleichen Welle. Ich wollte dir auch nicht widersprechen!
Das Problem mit dem Wegtreiben ist glaube ich vor allem die Gefahr, dass der Hund das völlig falsch verknüpft.
Ich glaube (bzw. dazu gibt es beim Menschen auch Studien), dass Strafe, sogar "härtere", für den Empfänger akzeptiert und verarbietet werden kann, ohne bleibende Schäden, WENN der Empfänger wirklich weiß, warum die kommt und vor allem GENAU weiss, wie er in Zukunft vermeiden kann, dass sie noch mal kommt.
Strafen, die "sinnlos" wirken, weil der Empfänger einfach nicht weiß, was er tun kann um der Strafe zu entgehen, können Tier und Mensch in tiefe seelische Not stürzen - bis zur erlernten Hilflosigkeit, der Unfähigkeit, überhaupt noch irgendwas zu tun.
Daher sind Timing und Fairness so wichtig.
Beides sehe ich beim Wegtreiben als Risiko, weil die Strafe nicht direkt auf das Verhalten "Weglaufen" kommt, und man absolut nicht sicher sein kann, dass der Hund versteht, wofür er weggetrieben wird. Dann wäre es unfair.Wenn man Glück hat oder den passenden Hundetyp, dann kann Wegtreiben wohl nachhaltig wie gewünscht wirken. Wenn der Hund aber falsch verknüpft und ein Sensibelchen ist... Mein Pudel hat auch mit Spielen und Rumrennen reagiert - ich hab den Versuch dann sofort abgebrochen. Der Hund wurde derart aufgeregt, das ist das Gegenteil von dem was ich erreichen möchte.
Der Trainer, der uns im Hundeverein diese Methode nahegelegt hat, hat Riesenschnauzer - die haben halt anders reagiert. Man kann das halt einfach nicht verallgemeinern.
Ich glaube, jeder hat schon mal die Erfahrung gemacht, auf einen Trainer zu hören und es hinterher bereut.
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15. Februar 2016 um 19:54
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Strafen, die "sinnlos" wirken, weil der Empfänger einfach nicht weiß, was er tun kann um der Strafe zu entgehen, können Tier und Mensch in tiefe seelische Not stürzen - bis zur erlernten Hilflosigkeit, der Unfähigkeit, überhaupt noch irgendwas zu tun.
Das geht auch mit schlecht angewendeter positiver Verstärkung. Zur erlernten Hilflosigkeit via nicht-kontingenter positiver Verstärkung gibt es viele Studien.
Und man sieht es auch manchmal bei Hunden, die sehr schlecht geclickert werden :/
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Ja, das geht in alle Richtungen.
Das Grundproblem ist immer und überall das selbe: Macht man für den Hund keine machbaren (!!!) nachvollziehbaren Trainingsschritte, ist das Tier ausgeliefert und leidet sehr großen Stress. (Bei Pferden läuft der selbe Murks, warum sonst muss man das Tier bei einem Join up in den round pen sperren.)
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