Intaktes Hundepaar und die Zeit der Hitze
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Also wir hatten jetzt gerade die erste Läufigkeit meiner Hündin.
Ich hab sie die ganze Läufigkeit über nicht zusammen alleine gelassen, sondern in getrennten Zimmern.
Die Hündin hat die ganze Läufigkeit in ihrem geschlossenem Kennel geschlafen. Es ist ein Stoffkennel, also keine Gitterstäbe. In den Stehtagen hab ich zusätzlich die Reißverschluss-Tür verschlossen, vorsichtshalber
Bis etwa Tag 14 konnten sie problemlos zusammen frei laufen. Die Hündin hat gehört, der Rüde hat gehört, ihre Pipipfützen und die von anderen haben ihn wesentlich mehr interessiert als sie selbst
In der Wohnung war er interessierter, aber lies sich durch Kommando abbringen und hat dann halt geschlafen, also total unstressig.Ab Tag14-15 hat er draußen langsam auch an Interesse gewonnen und ich hab vorsichtshalber immer einen der Beiden an der Leine genommen. Drinnen war er dann auch schon mehr interessiert. Ich hab dann wenn Besuch war oder ich sonst wie abgelenkt war die Hündin lieber in der offenen Box liegen lassen, oder einen von beiden in ein anderes Zimmer gebracht.
Die Stehtage waren ca. Tag 17-21. da musste ich auch in der Wohnung räumlich trennen. Ico hat in der Zeit sehr viel gejammert, einmal auch sein essen nur halb gefressen, und wenn er in einem anderen Zimmer sein sollte hat er gejault. Deshalb hat er da statt alleine bleiben zwei mal einen halben Tag Urlaub bei einer Freundin machen dürfen :) Die wohnt in der selben Stadt, und ich hatte Angst, dass er dort auch gestresst ist, aber es ging super. Sobald wir im Bus saßen war er schon wieder gechillt.
Teilweise bin ich getrennt spazieren gegangen, teilweise aber auch zusammen. Nur Freilauf für beide gleichzeitig gabs natürlich nicht.Also bei uns ist es alles in allem super gegangen, so kann es bleiben

Bin gespannt auf die nächste Läufigkeit.Ach ja, Höschen gabs bei uns auch nicht, sie hat aber auch kaum getropft und sich gut geputzt.
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Ich habe eben die erste Läufigkeit eines intakten Pärchens hinter mir, und kann sagen, dass manches entspannter, manches sehr viel mühsamer war als vorgestellt.
Das Zusammensein in meiner Anwesenheit war wirklich sehr viel entspannter, als ich gedacht hätte. Ob gemeinsame Spaziergänge oder einfach nur dasein. In den ersten, klar erkenntlichen Stehtagen blieb meist Rhian an der Leine, dazwischen auch mal Splash, und wir sind einsame Strecken gegangen, wo man kaum mit Hundekontakt rechnen muss. Oder auch mal reine Leinenspaziergänge im urbanen Gebiet. Splash blieb wirklich gut kontrollierbar, und war weniger gestresst als erwartet.
Stressig waren die Zeiten, in denen sie allein bleiben mussten. In meiner Anwesenheit waren sie leicht mit Gitter zu trennen, auch nachts (da habe ich Rhians Schlafkennel zugemacht). Ohne mich haben sie beide schon früher deutlichen Barrierefrust gezeigt, der dann durch die ungewohnte und ungeübte Trennung verstärkt wurde. Das hat insbesondere bei Rhian zu extrem kreativen Ausbruchversuchen geführt, und zu massivem Stress. Da sie einen untypischen Läufigkeitsverlauf zeigte, kann ich auch nicht klar sagen, was bei ihr auf Paarungswunsch, und was nur auf Barrierefrust zurückzuführen war. Ich kann nur sagen, als einzig sichere Trennmethode in der heissen Zeit gilt für mich eine abgeschlossenen Zimmertür - und da heulen sie dann halt das Haus zusammen. Türgitter und doppelt verschlossene Zimmerkennel sind für mich keine sicheren Trennmethoden. Die Box ging für uns gar nicht, weil unsicher und vor allem megamässig Stress generierend. Türgitter ist grundsätzlich ok, aber natürlich in der Standhitze zu unsicher, wenn man nicht da ist. Und da bei Rhian die Standhitze kein wie sonst klares Ende zeigte, sind wir nach fast 6 Wochen alle drei auf dem Zahnfleisch gelaufen....
Wenn ich abends wegmusste, habe ich Splash ins Auto gepackt, um im Haus Ruhe zu haben und die Mitbewohner zu schonen. Wäre bei starkem Frost aber auch nicht so der Brüller.
Mit besserer Vorbereitung wird es nächstes mal sicher besser laufen, und bei normaler Läufigkeitsdauer wären die aufgetretenen Probleme auch nicht schlimm. Wenn es sich aber statt über 10 Tage über 40+ hinzieht, ist der Goodwill der Nachbarn mal aufgebraucht.....
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Bei uns ist es auch bisher einfacher als gedacht. Kein Geheule, keine Futterverweigerung, normale gemeinsame Spaziergänge (abwechselnd ohne Leine), gemeinsames Füttern, gemeinsames Chillen abends im Wohnzimmer. Wenn sie allein daheim sind, sind sie in getrennten Zimmern mit zwei geschlossenen Türen dazwischen, in der Nacht sind sie alle im Schlafzimmer, der Rüde in der geschlossenen Box.
Beide würden wollen, die Hündin bietet sich an, der Rüde würde aufreiten. Sie nehmen es aber beide gelassen hin, wenn ich das untersage oder durch obigen Maßnahmen verhindere.
Höschen trägt niemand hier, soll das eine Verhütungsmaßnahme sein oder gegen Blutstropfen wirken? -
Höschen gibt es hier weil alle im Bett schlafen und sie sich im Schlaf ja nicht putzen. Aber auch als Sicherheit falls der Rüde doch mal meint in einem unbeobachteten Moment aufzureiten obwohl die Weiber ihn nicht rannlassen wollen.
Das ist hier der Vorteil das der Rüde bei Mutter und Schwester nichts zu Melden hat.
Es ist auch so das die Mutter bei der Tochter aufreitet und die Junghündin bei ihrem Bruder aber der Rüde weder bei seiner Schwester noch bei der Mutter aufreiten darf denn dann bekommt er es mit beiden Weibern zu tun. -
Wir betreiben auch nicht einen solchen Aufwand - wobei ich das wohl verstehen kann wenn du vorher so ne doofe Erfahung mit ihm gemacht hast. Schön, dass es trotzdem so gut läuft, da ist dir bestimmt ein Stein vom Herzen gefallen.
Höschen gibt es bei uns nachts und im Wohnzimmer, weil ich kein Blut aufm Sessel und Sofa haben will. Im Arbeitszimmr wo sich die Hunde meist aufhalten liegen eh überall Decken, da ist es mir egal und Toffs hält sich ziemlich sauber (was daneben geht putzt Loki sehr sorgfältig weg
). Dort haben die Hunde auch keinen festen Platz und tauschen nach belieben, das ist weder während der Läufigkeit noch sonst ein Problem.Bisher kam Loki so ab Tag 7/8 über Nacht in die Box, diesmal haben wir unsere Hündin ins Nachbarzimmer ausquartiert, erst zusammen mit meinem Mann und jetzt alleine, das geht gut.
Sonst sind sie unter Aufsicht ganz normal zusammen, fressen wie gehabt nebeneinander, dürfen im Garten toben. Nur Spazierengehen muss ich ab nem gewissen Zeitpunkt, so Tag 10/11, getrennt. Denn so brav Loki meistens in der Wohnung ist, so interessiert ist er wenn wir unterwegs sind und sich Toffee gefühlt alle zwei Meter hinhockt um zu markieren. Allein bleiben sie natürlich getrennt. Das ist ein bisschen blöd weil Loki generell nur etwas unruhig ganz alleine bleibt. Er macht zwar nichts kaputt und auch keinen Krach, aber er steht halt am Fenster und ist unruhig. Versuche dann nach Möglichkeit ihn so viel wie Möglich mitzunehmen.
Gesteigertes Interesse, begleitet von einer weinerlichen Grundstimmung und keinem Hunger, hat er während der Stehtage... Er würd halt schon sehr, sehr gerne... Wenn ich das aber mit den Rüden die wir z.T. beim spazierengehen treffen vergleiche, ist sein Verhalten echt Pipifax. Er lässt sich auf sein Sofa legen und bleibt dann auch dort, da muss ich vor allem aufpassen dass er Toffee wirklich und Ruhe lässt und nicht ständig schnuppern will, denn sonst gibt es Prügel (nicht von mir ^^)
Chlorophylltabletten haben wir bis jetzt noch nicht gebraucht, wollte ich mal Interessehalber ausprobieren aber hab's vergessen. Ich meine es gibt auch einige, die die Hündin nach der Läufigkeit baden um den Geruch weg zu bekommen, da glaube ich nicht so recht an die Wirksamkeit bzw. denke, dass sich eine Hundenase nicht so leicht täuschen lässt.
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