Problem mit Gassi gehen
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am anleinen liegt es nicht. das ist keine Problem. Er stäubt sich auch nicht. Nur das losgehen eben. Wie schon gesagt wenn er merkt es geht woanders hin dann Juchhu, Rute wedeln und los. Wenn ich mit meiner Frau zusammen gehe dann kommt er auch gerne mit, könnte ja wohin gehen (Garten oder so). Meistens aber geht nur einer mit Ihm raus. Entweder ist dann niemand mehr zu Hause oder alte der andere. Das Problem ist denn immer gleich.
Wie schon beschrieben wir wohnen nicht im 4. Stock sondern im 1. Die Stufen sind recht Flach. Sprintet ja sonst hoch und runter wenn er weiß kein Gassi.
Auf der Strasse ist es recht normal. Je nach Stimmung wird mehr oder weniger auch geschnüffelt. die letzten 50m (wenn keine Strasse mehr zu überqueren ist läuft er allein. Auch da muss ich manchmal an der Tür warten bis er sich ausgeschnüffelt hat und manchmal will er zügig nach oben.
Frodo ist leider auch mit seinen besten und tollsten Leckerlies nicht zu beeindrucken.
Habe heute mal getestet. mir Schuhe angezogen Halsband angelegt und ins Treppenhaus gegangen. Frodo kam bis unten mit da gab es auch ein Leckerlie.
Stunde später nochmal, Frodo sitzt an der offenen Tür und ist durch nichts zu bewegen rauszukommen. (auch der Super lecker Käse) bringt es nicht.
Als ob er wie die Tierärztin sagt, wenn er anfängt zu überlegen wohin es gehen könnte geht nichts.
Runtertragen ist auch keine Lösung. - Vor einem Moment
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Runtertragen ist auch keine Lösung.
Runtertragen generell oder auf Dauer?
Vielleicht wäre es ein Versuch wert, er findet es doof getragen zu werden und läuft lieber selber. Das habe ich mit meinem Senior auch gemacht (wiegt halt nur 10kg), wenn er bockte. Dummerweise findet er es gar nicht schlimm, sondern lässt sich gerne runtertragen.Die Hundetrainerin empfahl ja den Geschirrgriff. Dann den Hund sanft mitziehen (also ein bis zwei Schritte) und jeden eigenen Gehversuch des Hundes fett loben.
Bei uns ging das nicht. Nach zwei Metern Bremsspur im Kies ist selbst das Trainerinnenherz eingeknickt. ;-) -
ja so geht es mir auch. Er schaut mich mit seinen Knopfaugen so an, das ich nicht weiter ziehen kann.
Tragen sieht halt komisch aus wenn ich jemanden begegne. Er ist halt nicht wirklich klein und es sieht bestimmt lustig aus mit einem weißen "Schaf" unter dem Arm.
Aber tragen ist für Frodo vollkommen ok. Wenn es zum Gassi geht und ich Ihm von seinem Bettchen aufheben will, drückt er zwar manchmal mich ganz sanft mit der Hinterpfote weg aber wenn ich Ihn denn Hochhebe macht er auf schlaffen Sack.Ich habe bloß Angst das er denn nur noch runtergetragen werden kann. Immerhin hat er jetzt auf 18 Kilo geschafft und meiner Frau ist das schon ganz schön schwer.
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Ok, dann geht das auch nicht :-)
Was bei uns noch hilft ist Eiteitei. Das heisst ich stelle mich innerlich auf eine lange Wartezeit ein und rede dem Hund gut zu, bis er dann tatsächlich irgendwann mitkommt als wäre nichts gewesen. Manchmal reicht es anfangs nur für ein paar Meter, dann wieder Eiteitei mit streicheln, wieder ein paar Meter usw.
Diese Variante ist jedoch nicht weniger peinlich. Doch ich habe mich daran gewöhnt, dass ich mich von meinem Hund zum Gespött der Nachbarschaft machen lasse. ;-)
Druck, Zwang oder Gewalt ist eben nicht so meins. Ich möchte mit meinem Hund nicht sprechen wie ein Feldwebel mit seinem Gefreiten.
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Hm - hört sich so an, als wäre er evtl. unterwegs einfach ein bißchen unsicher, weil ers net kennengelernt hat?
Habt Ihr schonmal versucht, mit Freunden mit Hund zusammen rauszugehen? Sodaß er ein Vorbild hat, an dem er sich orientieren kann?
Und wie ist das, wenn Ihr zusammen rausgeht, dann klappts doch, oder habe ich das falsch gelesen? Dann würde ich halt mal versuchen, ne Zeitlang nur zusammen rauszugehen früh und abends, und mittags geht der eine dann halt evtl. nur mal kurz vor die Türe zum Piesen, und dann gleich wieder rauf. So daß der Hund merkt, er muß nicht, wenn er nicht möchte, und Euch damit lernt, zu vertrauen, und künftig besser mit runterkommt. Bringt ja nix, wenn Ihr ihn hinter Euch herschleppt.....
Wie ist sonst so seine Körpersprache unterwegs, eher unsicher, klebt er eher an Euch, wie ist der Umgang mit anderen Hunden unterwegs? Vielleicht braucht er einfach noch mehr Eure Unterstützung unterwegs, daß Ihr andere Hunde/Menschen abblockt, damit er nicht belästigt wird, wenn er das nicht mag?
Alles nur so spontane Ideen, denn bei so besonderen Hunden ist es immer schwierig, die Ursache aus dem Geschriebenen zu erkennen - Ihr selbst könnt ja auch nur das schreiben, was Ihr auch tatsächlich wahrnehmt; ein Trainer würde evtl. noch ganz andere Dinge in der Körpersprache des Hundes erkennen können und deswegen ganz andere Tips geben können...
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Eine Idee von mir: eine Zeitlang (meherer Wochen!) das Rausgehen schmackhaft machen: Soweit ich es bis jetzt verstanden habe, mag er ja mit Euch beiden zu dritt rausgehen.
Also der erste geht raus, erstmal wirklich nur bis unten an die Treppe, wartet dort (anfangs nur kurz, später immer länger), der andere guckt noch fern oder liest oder tut was auch immer und sagt dann irgendwann freudig "Gassi" oder ein anderes neues Wort.
Dann wird zum Gassigang fertig gemacht und welch Überraschung, unten wartet schon der/die andere und freut sich nen Ast, dass das Pudelchen kommt. Kurz zum Pieseln raus, fertig,Und dann wird immer weiter weg gewartet (am Schluss vielleicht sogar an der nächsten / übernächsten Straßenecke?) und immer länger warten (o.k. vielleicht nicht Straßenecke, sondern eher Parkbank :) ) , so dass irgendwann die Grundeinstellung ist, suppiiiii draußen wartet Herrle/Fraule. Und dann ab und zu mal, immer öfter ohne "Belohnung", Gassi nur mit einer/m.
War so 'ne spontane Idee
Ludmilla -
mit dem zu dritt rausgehen ist zeitlich so eine Sache. Wir arbeiten beide. Manchmal sind wir Nachmittags zu zweit da. Freunde mit Hund wären natürlich auch super, leider sind wir die einzigen mit einer Fellnase.
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Sowas gewinnt man gut in ner Hundeschule oder einem Verein. hilft auch, falls man mal nen Sitter brauchen sollte im Notfall oder so.
Und Spaß macht´s meist auch noch. Man muß ja nicht ausgerechnet in ne Spielstunde gehen mit einem Hund, der andere erstmal vorsichtig betrachtet.... :-) Fährtentraining oder so macht auch nem älteren Hund noch Spaß, da braucht er keinen Kontakt zu haben mit Fremdhunden oder Leuten.
Nur so als Idee....
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