Hund liebt alles und jeden
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Hallo liebe DF-Gemeinde!
Seit Wochen spekuliere ich, ob ich nun einen Thread dbzgl. eröffnen soll oder nicht. Jetzt habe ich mir ein Herz gefasst und ich freue mich auf eure Meinungen und Tipps!
Mein Herzbube Ares ist ein klasse Hund. Altersbedingt ist sein Kopf voll mit bunten Smarties, er erfreut sich an seinem Hundedasein und macht einen ausgeglichenen, zufriedenen Eindruck.
Vor etwa einem Jahr habe ich hier bereits einen Thread gestartet, indem ich schilderte, dass er im Freilauf auf jeden Hund zusteuern würde. Das ist nach wie vor ein Problem. Ares erblickt am Horizont einen Hund und startet durch. Auch wenn der Rückruf ansonsten sitzt- hier tut er es nicht, keine Chance.
Seit er bei mir lebt, arbeite ich an seiner Impulskontrolle/ Frustrationstoleranz und positive Verstärkung ist unser tägl. Brot. Für jedes gute Verhalten gibt es einen Happen (ruhiges Annähern, Hinschauen, etc.), aber dbzgl. trägt das Training kaum Früchte.
Seine Geschwister sind nicht so vernarrt in Artgenossen. Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, wieso er derart kopflos bei anderen Hunden ist und muss gestehen, dass ich die "Schuld" bei mir sehe.
Als Welpe war er anders, zurückhaltender- bis wir die Welpenspielgruppe regelmäßig besuchten. Ja, ich wollte Ares alles bieten- eine super Sozialisierung, Hundekontakt, usw. In diesen Wochen schien mein Kaspar zu lernen, dass andere Hunde zu seiner Bespaßung da sind.
Bei Hundesichtung halte ich Abstand, wenn Ares an der Leine ist, bestätige sein korrektes Verhalten und achte darauf, dass wir den Artgenossen nicht zu nahe kommen.
Leider Gottes ist es mit dem Freu-Hund auch schwierig, an Menschen vorbeizugehen. Ares liebt alles und jeden. Seine überschäumende Freude erschwert vieles.
In bestimmten Situationen neigt er zu "Fiddle- about", aber hier hat er nur Herzchen in den Augen.
Vll. ist es gar keine so gute Idee, mit Leckerchen in diesen Situationen zu arbeiten. Machen sie Hunde/Menschen nicht noch toller?
Das Spiel mit Artgenossen braucht Ares wie die Luft zum Atmen. Es macht ihn glücklich und anschließend ist er der zufriedenste Hund in ganz Bayern. Ich bemühe mich sehr, aber regelmäßigen Hundekontakt kann ich Ares nicht geben. Wir leben in einer sehr hundearmen Gegend. Ich organisiere zwar Treffen mit anderen HH, doch seine Gaudi hat er nur etwa zweimal im Monat.
Nachdem er diesen Bedürfnis nachgehen konnte, interessieren ihn anderen Hunde nicht mehr. Es ist möglich, an ihnen ruhig (an der Leine) vorbeizugehen, sie werden kaum mehr beachtet und mein Hund hat ein dickes Grinsen auf den Lippen. Die Welt ist in Ordnung.So, habe fertig. Puh.
Ich bin gespannt, was ihr meint. Vll. habt ihr ein ähnliches Problem und wisst, wie man einen Freu-Hund händelt.
LG
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Hallo GhAres,
nachdem ich deinen Text gelesen habe würde mich interessieren, wie das "Freuen" bei Ares aussieht. Also wie weit dreht er dabei hoch, wie verhällt er sich generell? Ist es ein Unterschied ob er angeleint ist oder nicht?Es ist oft so, dass Hunde, die von Kleinauf gelernt haben, dass andere Artgenossen super toll sind, ein solches Verhalten entwickeln wie du beschreibst. Das kann tatsächliche Freude sein, kann aber auch ein erlerntes Verhalten aus anfänglicher Unsicherheit sein, weil grade bei Welpenspielstunden ganz oft ganz viel falsch läuft diesbezüglich.
Wie gehst du mit Ares auf andere Hunde zu, zu denen er hin darf? Lässt du ihn da auch lossprinten aus einer gewissen Entfernung?
Du schreibst ja, dass er in bestimmten Situationen "Fiddle about" zeigt. Welche sind das? "Fiddle about" ist ja ein Verhalten, dass aus Unsicherheit bzw. Stress entsteht.
Nachdem ich dich jetzt mit zig Fragen zugetextet habe: Dein Ansatz, nicht mit Leckerchen in die Situation zu gehen, wenn du angeleint andere Hunde passierst, kann tatsächlich gut sein, weil du die Situation für ihn dadurch mit noch mehr Bedeutung belegst, ja aber eigentlich möchtest, dass er "einfach mit dir vorbei geht". (Also das nehme ich jetzt einfach mal an.)
Mir hat es mit meiner Hündin, die allerdings aus Unsicherheit fast genau das gleiche Verhalten gezeigt hat wie dein Ares, wenn ich deinen Starttext richtig interpretiere, sehr geholfen, einfach einen Punkt in der Ferne zu fixieren und ohne langsamer zu werden oder mit meinem Hund zu sprechen, ihn anzusehen oder anzuhalten weiter zu laufen. Sie hat sich sehr schnell an mir orientiert und seitdem gibt es kein Feststarren mehr, kein Rüberziehen oder Versuchen, doch hin zu kommen, um die Lage zu checken/sich anzubiedern.Ich muss dazu sagen: Meine Hündin war anfangs - wie dein Ares - sehr ruhig und hat gar keinen Wert auf Fremdhundekontakt gelegt. Ich meinte es aber gut und wollte, dass sie mit anderen Hunden spielen kann... Leider wollte sie das nur überhaupt nicht und hat durch mein "Hinschicken" bzw. Freigeben verknüpft, dass sie diese Situationen alleine regeln muss. Entsprechend hat sie, obwohl wir anfangs selbst im Freilauf problemlos andere Hunde passieren konnten, irgendwann (nachdem ich sie immer öfter zu anderen Hunden "hingeschickt" (aus ihrer Sicht) habe) angefangen, ohne mein "Okay" loszubrettern, auch auf größere Distanz. Sie zeigt deutliches Stressverhalten ("Fiddle about") in den Situationen und hat kurze Zeit später bereits mit Scheinattacken begonnen, um sich die Hunde vom Leib zu halten. Bis wir angefangen haben, es so zu machen wie oben beschrieben.
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ich hab hier auch so ein exemplar sitzen :-) also häng ich mich mal an deinen thread dran.
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Herzlichen Dank Sammaja!
Also wie weit dreht er dabei hoch, wie verhällt er sich generell? Ist es ein Unterschied ob er angeleint ist oder nicht?
Ein Unterschied zwischen angeleint/nicht angeleint besteht nicht.
Ich schildere eine Situation an der Leine:
Ares erblickt einen Hund, fixiert, möchte ziehen ("hey...") und marschiert stramm auf ihm zu. Manchmal verhält er sich gesittet, schnüffelt, wedelt aufgeregt mit dem Schwanz und das Geschehen verläuft friedlich.
Meistens hüpft er jedoch wie verrückt an der Leine herum, vor allem, wenn es ein ihm bekannter Spielgefährte ist. Dann kann er sich kaum bremsen und WILL HIN, UNBEDINGT. Dazu muss ich schreiben, dass er in solchen Situationen Erfolgserlebnisse hat, z.B. dass ein unangeleinter Hund herkommt und dann gibt Ares alles, was er hat...er springt umher, möchte spielen und ist außer Rand und Band.
Ist er nicht an der Leine, der Worst-case sozusagen, stürmt er hin. Angekommen, benimmt er sich entweder zuerst abwartend oder rennt den anderen Hund einfach über den Haufen...und das, das ist eine Katastrophe!
Hier die Situation "abwartend": er hält kurz vor dem fremden Hund/HH-Duo inne und guckt. Stellt er dann fest, dass das ein neuer Freund ist, spielt er ihn an. Ist der Hund nicht erfreut, Ares zu sehen, rennt er wieder zu mir.
Wenn er wieder bei mir ist, schimpfe ich ihn nicht, kann mich aber auch nicht über das Zurückkommen freuen. Zu tief sitzt der Zorn über das Abhauen.
Was passiert, wenn Ares voller Freude über den Hund herfällt? Das:
der Hund lässt sich auf ein vergnügtes Spiel ein und Ares ist selig oder der potenzielle Spielkamerad flüchtet vor ihm. Auch das ist Ares recht- hinterher, juhuu!
Aber bitte beachtet, dass solche Momente sehr selten sind. Ich bin sehr umsichtig, was die Ausläufe angeht.Wie gehst du mit Ares auf andere Hunde zu, zu denen er hin darf? Lässt du ihn da auch lossprinten aus einer gewissen Entfernung?
Hm, jetzt muss ich spekulieren. Meistens gebe ich ihm das Kommando "Steh", nachdem er dieses befolgt hat, leine ich ihm ab.
Bei uns ist es auch gerne so, dass ein Hund auf uns zukommt. Ares` Reaktion fällt unterschiedlich aus, egal, ob der Artgenosse nun herstürmt oder gemütlich geht. Das Befolgen eines Kommandos ist in diesem Moment unmöglich, darum leine ich ihn ab.Nachdem ich dich jetzt mit zig Fragen zugetextet habe: Dein Ansatz, nicht mit Leckerchen in die Situation zu gehen, wenn du angeleint andere Hunde passierst, kann tatsächlich gut sein, weil du die Situation für ihn dadurch mit noch mehr Bedeutung belegst, ja aber eigentlich möchtest, dass er "einfach mit dir vorbei geht". (Also das nehme ich jetzt einfach mal an.)
Mir hat es mit meiner Hündin, die allerdings aus Unsicherheit fast genau das gleiche Verhalten gezeigt hat wie dein Ares, wenn ich deinen Starttext richtig interpretiere, sehr geholfen, einfach einen Punkt in der Ferne zu fixieren und ohne langsamer zu werden oder mit meinem Hund zu sprechen, ihn anzusehen oder anzuhalten weiter zu laufen. Sie hat sich sehr schnell an mir orientiert und seitdem gibt es kein Feststarren mehr, kein Rüberziehen oder Versuchen, doch hin zu kommen, um die Lage zu checken/sich anzubiedern.Dankeschön für den Tipp!
Wahrscheinlich lasse ich das mit den Leckerchen einfach sein. Mir ist auch aufgefallen, dass, wenn Ares einen Menschen sieht, er sofort in eine freudige Erwartungshaltung kommt, schließlich gibt es Futter!
Bei Passanten reagiert er meist freudig und will hin. Auch sie würde er im Freilauf begrüßen, aber da sitzt der Rückruf.
Ein ruhiges Vorbeigehen, wenn sie zu nahe sind, ist meist schwierig. Er will hin...Fiddle about bei Ares:
Wir hatten einmal eine unangenehme Situation mit einem dementen, älteren Herrn. Ich habe mich mit ihm unterhalten. Auf ein Mal schreit er Ares an, will, dass er sich hinsetzt und packt meinen Hund am Hals. Ich habe sofort reagiert und den Mann zurechtgewiesen. Im selben Moment hüpft Ares an ihm hoch, scheinbar absolut freudig mit dem Schwanz wedelnd und überdreht. DAS war keine Freude bei ihm....
Dazu muss ich schreiben, dass Ares noch nie i-jemanden, sei es ein Fremder oder meine Person, angesprungen hat. Noch nie. -
Ah, super. Vielen Dank für die Erklärung(en)!

Ich denke nach wie vor, dass du das schon sehr richig einschätzt. Er hat vermutlich in den Spielstunden (wo ihr euch als Menschen wahrscheinlich auch sehr wenig eingemischt habt, wie das ja üblich ist) gelernt, dass jeder Hund super toll und zum Spielen da ist und hat jetzt bei jeder Hundesichtung die Erwartungshaltung: "Boah super, zocken!"
Ich hatte genau das Problem mit meiner verstorbenen Hündin. Ich meinte es am Anfang sehr gut, habe Hundewiesen ohne Ende besucht und natürlich sind da meist auch nur Hunde, mit denen der eigene Hund die Erfahrung macht: "Super, Spielpartner!"
Es gibt - wie gesagt - Hunde, die das tatsächlich so verknüpfen und welche, die - wie meine jetzige Hündin - aus Unsicherheit fast das gleiche Verhalten zeigen.
Wie du Ares beschreibst, würde ich aber eher davon ausgehen, dass er tatsächlich erstere Verknüpfen (also: "Juhu, zocken!") gemacht hat.
Ich nehme an, dass er auch Menschen gegenüber diese Erfahrungen gemacht hat? Also nicht "Juhu, zocken!" aber vermutlich "Juhu, Aufmerksamkeit!" oder "Juhu, Streicheleinheiten!"?
Also abgesehen von dem alten Herren, den du beschreibst. -
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Ach was, ich muss mich bei dir bedanken. :) Vielen Dank für deine Rückmeldung.
Ja, Ares ist wohl der Typ Hund, der bei der Verteilung seiner Liebe nicht besonders wählerisch ist. Ich hoffe, dass sich einiges mit dem Älterwerden bessert.
Mit vielen Eigenschaften kann ich lieben. Jagdtrieb, Selbständigkeit- kein Problem. Auch davon hat er viel und es stört nicht.
Aber das, DAS nervt mich gewaltig. Damit komme ich nicht zurecht, es ist zum Verzweifeln.
Ich weiß nicht, wie man dagegen vorgeht, noch, ob es tatsächlich eine "Lösung" gibt. Wahrscheinlich nicht...Ich nehme an, dass er auch Menschen gegenüber diese Erfahrungen gemacht hat? Also nicht "Juhu, zocken!" aber vermutlich "Juhu, Aufmerksamkeit!" oder "Juhu, Streicheleinheiten!"?
Also abgesehen von dem alten Herren, den du beschreibst.Zwar waren viele Menschen nett zu ihm, aber die meisten ignorieren Ares. Da kann ich seinen Wahnsinn noch weniger verstehen.
Ein Typ marschiert desinteressiert an ihm vorbei und der Dödl kriegt sich kaum ein- ein Mensch, ein Mensch!!Iwo tut er mir was Artgenossen angeht auch Leid. Er liebt sie so sehr, aber Hundekontakt er wenig.
Das ist meine einzige Baustelle mit Ares. Auch bei mir wird ein Zweithund einziehen und der soll vom Charakter her anders sein, darum wird es ein erwachsenes Tier.Es ist so frustrierend...
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Ich kann dir aus meiner Erfahrung mit meiner verstorbenen Hündin folgendes sagen: Es wird besser!
Ein bisschen liegt das wahrscheinlich auch am Alter, aber zumindest bei uns war sehr vieles Training. Meine Maja ist nämlich auch bei Menschen völlig ausgestickt, hat sich gefühlt 200 Mal im Kreis gedreht und sich mit ihrer Rute fast selbst erschlagen, wenn sie Aufmerksamkeit von einem Menschen bekommen hat. Gleiches galt für Hundesichtungen. Wir haben zwar mit Training (sie war sehr folgsam) sehr viel in den Griff bekommen, z.B. dass sie nicht einfach zu anderen Hunden hin rennt, sondern erst, wenn ich es sage, aber trotzdem hat sie bei jeder Hundesichtung das Fiepen und Hibbeln angefangen und wurde da wirklich nur von ihrem guten "Gehorsam" im Zaun gehalten.
Auch bei ihr war es nach den Toberunden mit anderen Hunden wirklich besser und solange sie das regelmäßig hatte, klappte auch das Training um ein Vielfaches besser, weil sie einfach nicht mehr so hochgefahren ist. Sie hatte allerdings auch zwei Autoimmunerkrankungen und war hormonell sehr schwierig, was diese extremen "Ausraster" unterstützte.Was bei uns half: Absolut kein Hunde- und Menschenkontakt an der Leine. Wenn doch mal ein Tut-Nix in uns rein gerasselt ist, war das jetzt nicht soo wild. Allerdings hab ich sie dann nach Möglichkeit immer vorher abgeleint und ihr sofort das "Okay" gegeben, wenn ich gesehen habe, dass der andere Hund eben nicht hört bzw. der Halter sich keine Mühe macht seinen Hund bei sich zu behalten.
Ich hätte für dich und Ares eine Trainingsidee bzgl. des Hinsprintens zu anderen Hunden im Freilauf.
Du hast hier sicherlich schon öfter eine Schleppleine angeraten bekommen. Ich würde auch, wenn es für ein möglich ist, mit einer solchen Schleppleine arbeiten, damit er keine Chance mehr hat, einfach durchzustarten. So habe ich es mit meiner Maja auch gemacht. Die Leine kann einfach hängen und im Notfalls kann man drauf treten. Damit bleiben Erfolgserlebnise auf Dauer einfach aus.
Zusätzlich würde ich versuchen, die Situationen, wo er Kontakt haben darf, so zu lösen, dass du gemeinsam mit ihm zu dem anderen Hund hin gehst oder ihr den anderen Hund zu euch kommen lasst.
Er soll also quasi gar keinen Erfolg mehr damit haben, auf große Distanz zu anderen Hunden hin zu brettern.
Wenn er so weit ist, dass er verstanden hat, dass er an der Schleppleine nicht zu den anderen Hunden hin kommt, würde ich anfangen, ihn in diesen Situationen auch zurück zu rufen. Vorher nicht, denn ansonsten machst du dir ja nur den Rückruf kaputt (du schreibst ja selbst, dass er diesen nicht befolgt wenn ein anderer Hund in Sicht ist). Wenn er dann kommt: Party.
Edit: Party in Form von dem, was er am besten annimmt in der Situation. Vielleicht alternativ zu dem anderen Hund, zu dem er ja nicht kommt, ein Spiel mit dir?
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Auch bei ihr war es nach den Toberunden mit anderen Hunden wirklich besser und solange sie das regelmäßig hatte, klappte auch das Training um ein Vielfaches besser, weil sie einfach nicht mehr so hochgefahren ist.
Genau so ist es bei uns auch! Ich denke, ein Zweithund würde das Problem mildern. Zwar hole ich mir einen weiteren Windhund, weil ich mich daran erfreue, aber dies wäre ein netter Nebeneffekt.
Wir üben regelmäßig den Grundgehorsam, aber bei Artgenossen habe ich keine Chance. Ein Beispiel:
Ares und ich gehen Gassi und halten "Sicherheitsabstand" zu einem vor uns gehenden HH mit junger Hündin, genau in Ares´ Alter, genau sein Beuteschema: spielfreudig, ungestüm und doof.^^
Die beiden verschwinden in einem Waldweg, den ich eig. betreten wollte, damit Ares Auslauf hat. Hm.
Na gut, warte ich eben, bis sie weit genug weg sind. Ich warte. Und warte...und warte.
Ich leine Ares ab.
Und Tschüss!
Wie ein Bekloppter flitzt er der Hündin nach, die schon sehr weit weg von uns war.
Ich brülle den Spacko hinterher, er kommt zurück und ich freue mich, lobe, verteile hochwertige Guddis und bin zufrieden. Tja, gerade wollte ich ihn wieder anleinen, als er erneut davonläuft. Ich hätte einen Kopfstand machen und mit den Ohren wackeln können, nichts zu machen...
Ich danke nochmals für die Tipps und nehme sie mir zu Herzen, Sammaja.
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Super gerne!

Ich kenne die Situation einfach so gut und hab mich anfangs bei Maja auch tierisch geärgert.
Ich habe dann mit der Schleppleine gearbeitet, weil ich dadurch selbst auch wieder viel entspannter wurde. Ich wusste ja, dass sie gar nicht mehr lossprinten kann bzw. nach ein paar Metern von mir gebremst wird und keine Erfolgserlebnisse mehr hat. Und wenn man erstmal eine Weile keine negativen Erlebnisse hat, wird man auch viel offener, beruhigt sich, sieht die Situation vielleicht aus ganz anderen Blickwinkeln. Und ganz nebenbei ist es auch noch Training für den Hund.

Frustmomente sind immer doof und wenn sie sich häufen, wird man (bzw. ich) auch immer schneller frustriert und sieht keinen Ausweg, weil die Situation einfach festgefahren ist.
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Das Spiel mit Artgenossen braucht Ares wie die Luft zum Atmen. Es macht ihn glücklich und anschließend ist er der zufriedenste Hund in ganz Bayern.
Das kenne ich.
Die Lösung hast du doch schon: Ein Zweithund.Was das Anhimmeln von fremden Menschen angeht, das verbiete ich mit einem einfachen "nein". Zu Bekannten darf mein Hund auch nicht im Selbstbedienungsmodus, sondern erst nach Blickkontakt.
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