Labrador Retriever Quatsch Thread

  • Mir sind Aufnahmen des seltenen Baumlabradors in seinem natürlichen Habitat gelungen. Wie immer Ausschau haltend nach Enten, die er aufmischen kann.

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    Und hier noch ein Bild auf dem Boden :)

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  • @quips7
    Vielleicht erwartetest du einfach zu viel?
    Wenn ich das richtig in Kopf habe, ist deine Maus noch nicht einmal ein halbes Jahr alt, oder?
    Das ist einfach typisch Labbi. Klar, irgendwann wirds besser uns es wird nicht mehr unbedingt zu jedem Hund gezogen, aber dass kannst du gerade von einem Labbi, unter einem Jahr, nicht erwarten!
    Jenny zieht mit ihren fast zwei Jahren auch noch zu jedem Hund. Natürlich heißt es da, trainieren, aber dein Hund wird sicher nicht in nächster Zeit leinenführig bei anderen Hunden sein.
    Vielleicht wird sie mit 3 ruhiger, vielleicht auch schon nach der ersten Läufigkeit, vielleicht wird sie aber auch nie ruhiger.

    Mein Rat:
    Hab Geduld und warte ab.
    Und der größte Fehler den du machen kannst, ist, sie zu jedem bekannten Hund hinlassen.
    So lernt sie, dass sie zu "Bello, Momo und Schnuckel" immer hin darf und das wieder raus zu kriegen, ist fast unmöglich.

  • Also bin ich auf den richtigen Weg!!
    Mir graut es auf jeden Fall wieder in die Hundeschule zu gehen. Dort erwarten die nämlich, dass sie leinenführig ist. Nervt einfach!!
    Vielleicht erwarte ich deshalb so viel von ihr. Oder von mir als Halter.
    Ab sofort gilt: Weiter machen und zurück lehnen!!
    :dafuer: :smile:

    Danke Leute!!

  • Wir hatten auch noch einen Kurs in "unserer" Hundeschule gebucht. (Einfach Spaß, Spiel und Training für Halter und Hund+eine Wanderung.) Den haben wir auch wieder abgesagt, weil Jenny laut der Trainerin zu Hundeverrückt ist und sie die Gruppe stören würde. Gut. Solche Leute haben das Geld dann auch nicht verdient.

  • Wir hatten auch sehr lange arge Probleme an der Leine. Bei uns lag es viel daran, dass er unkastriert war und nicht mit seiner Umwelt zurechtkam. Trotzdem habe ich es monatelang mit harten Training versucht, weil ich strikt gegen die Kastra war. Daher habe ich mich in der Zeit viel mit dem Thema "Leine" beschäftigt.

    Ich empfehle dir auch auf jeden Fall die Leinenkontakte zu unterbinden.
    "Bekannte und unbekannte Hunde" deutet ihr mit Sicherheit beide unterschiedlich!
    Keila kann ja nicht wissen, wie du "bekannter Hund" definierst.
    Heißt "bekannt" einmal, zweimal oder dreimal gesehen? Vielleicht hast du den "Waldi" erst einmal gesehen, aber vielleicht hat Keila ihn schon zehnmal gerochen ohne das du es weißt.

    Daher lieber komplett unterbinden. Sie darf hinsichtlich dessen keine Erfolge mehr haben. Reißt sie mit der Leine zu einem Hund hin, halte sie fest und mache keine Ausnahmen.

    Uns hat diese Konsequenz sehr geholfen.

    Und ganz wichtig. Positive Bestärkung. Läuft sie dann artig mit dir an einem anderen Hund vorbei; schieb ihr ihre Lieblingsleckerlis rein und lobe sie.
    Carlo guckt mich inzwischen sogar manchmal erwartungsvoll an, wenn wir zusammen an einem Hund vorbeigegangen sind und fordert dann sein Leckerli ein. xD

    Er läuft immer noch nicht perfekt, aber wir haben endlich einen gemeinsamen Weg gefunden.

  • Was habt Ihr denn für merkwürdige Hundeschulen? :shocked:
    Die machen es sich ja wirklich bequem und einfach.

    Es gibt aber Retriever, bei denen die Leinenführigkeit von Anfang an kein Problem ist.

    L. G.

  • Was habt Ihr denn für merkwürdige Hundeschulen? :shocked:

    Bei uns wars eine DOGS Hundeschule, nach dem Prinzip von Martin Rütter.
    Wir dürfen erst wieder kommen, wenn Jenny nicht mehr zu jedem Hund will... aber dann brauchen wir auch keine HuSchu mehr!

  • Die DOGS Trainer sind da teils echt nett Nummer. :ugly:
    Wir waren mal wegen Pinos Leinenpöbelei dort. Dran gearbeitet wurde an dem Problem Null, aber ich habe in jeder Stunde etwas über Dummy oder Fährtensuche gelernt. Auf meine Nachfrage hiess es dann, dass sich das Problem mit der Pöbelei von alleine erledigt, wenn der Hund mehr Beschäftigung hat. Ja, ne ist klar, der war auch total unterbeschäftigt zu dem Zeitpunkt. xD
    Ich habe dann erwähnt, dass wir schon länger Dummytraining machen. Die Trainerin meinte dann, dass das nichts bringt, denn weil das Problem ja noch besteht, muss ich wohl was falsch machen.
    Ich bin da nicht mehr hingegangen.

  • Bei uns ist die Trainerin mehr oder weniger gegen Labis. Sie schaut so schief rüber und sagt immer so Sachen wie "Ist ja nen Labi!". Sie nimmt sie aber gern zur Vorführung, denn "Sie ist ja ein Labi!". Nervt!
    Lieb sind sie alle mit den Hunden. Nur wir Halter sind halt alle daneben und können nix!
    Eines allerdings stört mich erheblich: Sie erwarten, dass die Hunde von klein auf absolut nichts vom Boden fressen. An sich sehr gut, aber ich denke, dass ein Welpe / Junghund dazu dennoch etwas Zeit braucht, um es zu können! Da werden sie auch ruppig!

    Nur geil fand ich folgende Geschichte:
    Die Oberchefin hält ihren Vortrag (Hunde lieben den Menschen nicht und dürfen nichts besitzen, usw...) und will mit Keila vorführen, dass jeder Hund auf dem Platz NUR ihr gehorcht, weil sie ja diese Ausstrahlung hat. Hehe! Miss Keila ist knappe 2 m mit gelaufen und dann wie ein Pfeil zu mir geschossen!!
    Das war mir ein kleiner Sieg!

    Ich werde immer wieder hingehen, um diese zum Hund gehen Sache zu vertiefen.
    Aber ich denke, wir bekommen das hin.
    Danke für eure Tips. Ich werde sie von jetzt an immer bei mir halten, wenn wir Hunde treffen. Sie soll nur mit Erlaubnis hin.

  • @Labbijenny bei aller Liebe, ich finde du solltest dich mit deinen 'Ratschlägen' manchmal einfach zurückhalten.
    Was ist das denn plötzlich für ne Logik, ein 6 Monate alter Hund ist doch nicht zu jung um Benehmen zu lernen! Im Gegenteil, wenn nicht jetzt wann dann??
    Nein, auch bei Labbis ist das nicht "typisch und normal". Wenn ein zweijähriger Hund den man seit Welpe an hat nicht leinenführig ist liegt das bestimmt nicht am Hund. Das kommt jetzt vielleicht härter rüber als ich es meine, aber das musste mal raus, sorry.

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