Der Hund und die neue Beziehung.

  • Nen kontrollwütigen Terri versuch ich gar nicht erst, mit langsamem "Heranführen an den neuen Partner" in den Griff zu kriegen - wer mich anfaßt, und wen ich anfasse, entscheide (ok, in Absprache mit dem Angefaßten *gg) immer noch ich, nicht das Territier. Der Hund hat hier schließlich kein Problem mit dem Freund oder Menschen an sich, sondern eher mit der Interaktion der beiden miteinander.

    Insofern würde ich dem deutliche Grenzen setzen, wenn er sich einmischt, und ihn z.B. als Alternative erstmal generell ins Körbchen schicken (wenn Du magst, mit Kauknochen zum Beschäftigen), wenn der Freund da ist. Dort hätte er zu bleiben, bis er von mir Freigabe bekäme, sich mit uns zu beschäftigen, weil MIR danach wäre. Notfalls, wenn ich nicht dauernd gucken möchte, würde ich ihn die ersten Mal im Körbchen anleinen. Natürlich erstmal kurze Zeit, und dann den Zeitraum ausbauen, klar.... :-) Bis ers kann und gelernt hat, ohne Leine mal ne Stunde im Körbchen zubleiben. Spricht ja nix dagegen, daß er später mal mit aufs Sofa darf - aber erst, wenn er gelernt hat, sich da net reinzumischen, und dann nicht zwischen Dir und Freund, sondern auf Deiner anderen Seite - um deutlich zu machen, er darf dabei sein, aber du machst, was DU möchtest, und daß er da nichts zu "melden", sprich entscheiden, hat.

    Ich kenne das, mein Bossi ist auch oft recht aufdringlich, drängt sich gern irgendwo dazwischen (selbst zwischen mein Buch und mich *gg Der legt dann echt die Pfote auf die Seite oder kuschelt den Kopf aufs Buch und wartet drauf, dann bekuschelt zu werden *gg Ich schick in dann halt ins Körbchen - wenn ich net selbst lachen muß angesichts der kleinen Frechheit - und das macht er dann auch aufs erste Kommando). Wenn ein Hund diesbezüglich mit anderen Menschen "problematisch" im Sinne von "aufdringlich" ist, dann ist das sicherlich nicht der Fall, weil er die Leute komisch fände (im Gegenteil!), sondern weil er kontrollieren möchte. Daher würde ich da nicht mit "Heranführen" arbeiten (das würde ich höchstens dann machen, wenn er Angst vor Personen hätte oder vor Berührungen), sondern daran, daß er mich ernst nimmt, und ihm konsequent (dabei kann man trotzdem freundlich sein!) die Schranken zeigen, und darauf bestehen, selbst zu entscheiden, mit wem ich Berührungen genieße. Als Ausgleich für die Körbchen-Zeit zwischendurch natürlich gern mal ne gemeinsame Kuschelrunde von allen Dreien, oder ein kurzes Spiel zusammen, damit der Freund nicht mit "Mist, der Kerl kommt, und ich muß ins Körbchen" verknüpft.

    Da halte ich es eher mit Dackelbenny: wehret den Anfängen....

    Und nen Menschen, der grundsätzlich keine Ahnung von Hunden hat, dann gleich mit dem ihm bislang ebenfalls unbekannten u.U. jagenden Terrier loszuschicken, damit die sich "aneinander gewöhnen" - das seh ich, mit Verlaub, eher kritisch *gggg Die TS will ja das Hündchen nicht gleich wieder suchen gehen müssen..... :-) :-)

  • Danke für eure Tipps. Wir sind jetzt intensiv ins Training eingestiegen und haben sehr gute Erfolge. Ich denke wir haben unseren Trainingsweg diesbezüglich gefunden.

  • Im wesentlichen auf den Platz schicken und das dann auch entsprechend nachdrücklich durchsetzen. Klappt gut. Aufmerksamkeit muss natürlich zu 100% beim Hund liegen. Aber mit passendem Timing ist es jetzt schon entschieden besser geworden.
    Zeitgleich dürfen die beiden Herren im Garten "unter Aufsicht" viel Spielen, damit mein Freund nicht nur als blöd gesehen wird.

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