Mein Hund zwackt mich in die Wade-Leinenaggression?
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Ich würde ihn auch nicht streicheln, wenn er dieses Verhalten zeigt. Das könnte er als Bestätigung für sein schlechtes Verhalten ansehen und dies beim nächsten Mal wieder zeigen.
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wenn die Ansprache bereits nicht mehr fruchtet.
Wenn die Ansprache nicht mehr fruchtet, mache ich mit dem Hund eine Kehrtwendung, damit er sein Gegenüber aus dem Blickfeld kriegt. Dann versuche ich seine Konzentration zu bekommen.
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in solchen Momenten kann man z.B. mit einem konditionierten Entspannungssignal, einem Abbruchsignal als Verhaltensunterbrecher (Geschirrgriff),oder Clickersalve (Dauerclick) als Manangement was reissen - oder eben einfach den Hund mitnehmen und die Distanz vergrößern.
Da muss nichts zwangsweise körperlich eingewirkt werden um die Situation managen zu können. Ansonsten rechtzeitig mit dem Hund arbeiten, aktiv unterstützen und nicht einfach warten bis es zu spät ist. -
Ich würde ihn auch nicht streicheln, wenn er dieses Verhalten zeigt. Das könnte er als Bestätigung für sein schlechtes Verhalten ansehen und dies beim nächsten Mal wieder zeigen.
Der Hund wird das Verhalten so oder so wieder zeigen, das Streicheln wird er gar nicht wahrnehmen IN dieser Situation.
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Vielleicht wäre es im Ganzen nicht verkehrt etwas an der Unterordnung zu arbeiten.
Es gibt doch genug Hundevereine, dort kann man so etwas wunderbar üben, da genug "Hundefeinde" vorhanden, und Trainer, die einem beistehen.

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...davon abgesehen, dass Streicheln in dem Monent vom Hund mit Sicherheit nicht als Belohnung wahrgenommen wird. Ohne eine für den Hund "hochwertige" Bestätigung -> keine Verstärkung -> kein verstärktes Auftreten des Fehlverhaltens.
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Bevor der eigene Hund den anderen sieht den Blickkontakt zu verlangen, bei einem Hund, der Probleme mit anderen Hunden an der Leine hat, finde ich irgendwie auch schwierig, wenn ich drüber nachdenke.
Ich kenne es so, dass der Hund sein "Problem" ruhig wahr nehmen soll und darf, damit er irgendwann lernt bei Situationen X kann ich entspannt bleiben. So habe ich es aktiv erlernt und nicht die Situation durch vorher ablenken vermieden. Hoffe habe es verständlich beschrieben :)
So kenne ich es vom Trainer.
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Da ist z.B. zeigen und Benennen eine gute Managementlösung
http://markertraining.de/zeigen-und-ben…ion-verbessert/irgendwie kann ich nicht mehr zitieren

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Das Problem ist, dass du das Verhalten sowohl durch beruhigendes zusprechen, als auch durch Schimpfen schlimmer machen kannst. Beides Klassiker, weil wir Menschen aus dem Bauch eine der beiden Varianten wählen - für den Hund führen beide aber oft zu Fehlverknüpfungen und damit zu einer Verschlimmerung des Verhaltens.
Das beruhigende Zusprechen kann aus Sicht des Hundes z.B. als Lob für das Pöbeln (was ja aus Hundesicht nur der Versuch ist, den anderen zu vertreiben) oder aber als Bestätigung dass hier etwas ganz schlimmes los ist verstanden werden. Der Hund spürt ja ohnehin die eigene Verunsicherung des Menschen.Das Schimpfen ebenso - der Hund hat schon Stress, weil anderer Hund kommt - die Leine schränkt ihn in seiner natürlichen Kommunikationsmöglichkeit durch Körpersprache ein. Dann schimpft sein Mensch noch mit ihm, ruckt an der Leine und es kommt im schlimmsten Fall zur rückgerichteten Aggression wie Schnappen nach dem Menschen. Wo soll der Hund hin mit seiner Energie / Verunsicherung?
Daher ja - Trainer suchen, je mehr Übung dein Hund in dem Verhalten bekommt umso länger brauchst du ihn da wieder rauszuholen. Egal welche Trainingsmöglichkeit du wählst, es macht Sinn ein Alternativverhalten erst mal ohne Ablenkungsreize zu trainieren (wie Blickkontakt zum Menschen halten, Zeigen und Bennen, einen Gegenstand tragen o.ä.), dann in Anwesenheit anderer Hunde, aber erst einmal in großem Abstand (ich hab mich anfangs an eine strategisch gute Stelle mit meinem Hund gesetzt, ca 30 m (oder welchen Abstand der Hund halt braucht um sich noch nicht aufzuregen) von einem Weg entfernt wo viele Leute mit ihren angeleinten Hunden vorbeikamen, bzw. bin dort hin und her gelaufen). Und dann näher rantasten. Das ist ggf. ein langer Weg und viel Arbeit.
Bei Hundebegegnungen die sich nicht vermeiden lassen, einen möglichst großen Bogen laufen, ggf. umdrehen und einen Seitenweg wählen. Und wenn sich nahe Begegnungen nicht vermeiden lassen - vorbei ohne Kommentar, versuchen ruhig zu bleiben und den anderen Hund zu ignorieren. Man fängt instinktiv an vom anderen Hund zum eigenen zu schauen und sich anzuspannen, was dem Hund wieder völlig falsche Signale sendet. Ich hab mir einen Punkt weg von dem anderen Hund gesucht, hab dorthin geschaut und bin weiter gelaufen, möglichst mit - wenn auch nur noch so kleinem - Bogen weg vom Hund.LG Betty
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Bevor der eigene Hund den anderen sieht den Blickkontakt zu verlangen, bei einem Hund, der Probleme mit anderen Hunden an der Leine hat, finde ich irgendwie auch schwierig, wenn ich drüber nachdenke.
Ich kenne es so, dass der Hund sein "Problem" ruhig wahr nehmen soll und darf, damit er irgendwann lernt bei Situationen X kann ich entspannt bleiben. So habe ich es aktiv erlernt und nicht die Situation durch vorher ablenken vermieden. Hoffe habe es verständlich beschrieben :)
So kenne ich es vom Trainer.
Und wie weit bist du mit dieser Methode jetzt gekommen? Klappt das so?
Als Ablenken empfinde ich es nicht, wenn ich in bestimmten Situationen die Aufmerksamkeit meines Hundes einfordere, sondern als Gehorsamkeitsübung. - Vor einem Moment
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