Arthritis - was nun?
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Hallo.
Ich bin zur Zeit verzweifelt und hoffe auf Hilfe aus dem Forum.
Mein Hund ist jetzt 6 1/2 Jahre alt, Labrador-Mischling und etwas/stark übergewichtig (aber wir arbeiten daran und haben bereits 4 kg weg)
Weitere 4 kg müssen noch runter - dann passt das Gewicht. Hoffen, dies bis Ende d.J. zu schaffen.Nunmehr das grosse Problem:
Anfang d.J. begann Velvet stark zu humpeln und wurde vom TA festgestellt, dass sie Arthritis in der rechten Schulter und Ellbogen hat.
Wir bekamen "Medikamente", aber das Humpeln wurde nicht weniger.
Nach 10 Minuten "Gassigehen" legte sie sich nieder und war nicht mehr zu bewegen, einen Schritt weiterzugehen. 3 Monate ging das so.Anfang August bekam ich homöopathische Mittel - und nach 3 Wochen - nach aussen hin ganz die "Alte".
2 x täglich mindestens 40 Minuten und 1 x 30 Minuten Gassigehen kein Problem mehr.
Kein Hinken mehr, kein Hecheln, flotte Gehweise und ab und an ein Spurt - wenn was interessantes in Sicht ist.Dies habe ich heute dem TA mitgeteilt und sagte mir dieser, dass es allein mit homöopathischen Mitteln nicht getan ist.
Und nun???
Muss ich wieder "zur Chemie" zurück???
Oder???Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, damit ich mich nicht im Kreise drehe.
Edith mit VELVET

- Vor einem Moment
- Neu
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Anfang August bekam ich homöopathische Mittel - und nach 3 Wochen - nach aussen hin ganz die "Alte".
2 x täglich mindestens 40 Minuten und 1 x 30 Minuten Gassigehen kein Problem mehr.
Kein Hinken mehr, kein Hecheln, flotte Gehweise und ab und an ein Spurt - wenn was interessantes in Sicht ist.Dies habe ich heute dem TA mitgeteilt und sagte mir dieser, dass es allein mit homöopathischen Mitteln nicht getan ist.
Das verstehe ich nicht. Warum ist es mit hom. Mitteln alleine nicht getan, wenn doch jetzt alles wieder einigermaßen gut funktioniert?
Unsere letzte DSH hatte starke Arthrose, die wir irgendwann mit Homöopathie nicht behandeln konnten. Sie bekam dann 1x monatlich 1 Tablette Trocoxil.
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Verstehe ich auch nicht.
Wenn der Hund doch so viel Lebensfreude wiedergewonnen hat, seid Ihr doch auf dem richtigen Weg.Die Gewichtsreduktion wird auch dazu beigetragen haben. Weiter so!
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Man kann bei Arthrose Zeel von Heel als Langzeitmedikament geben.
Verstehe deinen TA nicht, wieso sollen homöopathische Mittel nicht helfen? -
Weil Pharma-Referenten da gute Arbeit leisten und nicht alle TÄ sich mit dem Thema Homöopathie beschäftigen.
Meiner Betsey hat (neben der Gewichtsreduktion) Luposan gut geholfen.
Das bekommt sie immer noch täglich. Nur bei schweren Schüben (Spondylose) bekommt sie Metacam.
Da muss einfach schnell Schmerzfreiheit her. -
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Ich kenne keinen Labi über 6 Jahre der keine Arthrose hat. Die Hunde sind- weil total verfressen- oft extrem übergewichtig und logisch geht das auf die Gelenke.
Da hilft wirklich nur abspecken. Futter um 50 % reduzieren ´bis das Gewicht passt,
Das ist hart aber bevor man lebenslang Medis gegen die Symtome gibt sollte man an den Ursachen arbeiten. -
Das ist hart aber bevor man lebenslang Medis gegen die Symtome gibt sollte man an den Ursachen arbeiten.
Arthrose oder Arthritis lässt sich durch Gewichtsreduktion nicht "wegzaubern" und daher braucht der Hund Medikamente um einigermaßen beschwerdefrei weiterleben zu können.
Unsere DSH hatte ihre Arthrose nicht aufgrund von Übergewicht (sie war ihr Leben lang schlank), sondern als Folge von mehreren Opereationen im Ellbogengelenk und an der Wirbelsäule. -
Leika hat seit Ewigkeiten Spondylose. Sie ist inzwischen 12,5 Jahre alt. Bei uns ist sie seit 8,5 Jahren. Die ersten Anzeichen zeigten sich etwa mit 6 - ein Spondyloseschub. 2 Wochen Schmerzmittel, danach Umstellung auf Zeel/Traumeel. Das Gewicht wurde etwas nach unten reguliert, viel war da nicht nötig. Es ist aber klar, dass die Beschwerden durch hohes Gewicht stärker werden.
Seit etwa 2 Jahren bekommt sie Zeel und Traumeel täglich - dazu seit etwa 1 Jahr 1 Tablette Dolagis (Carprofen 120 mg - 1/2 morgens + 1/2 abends). Dazu Vitamin D (Keltican) jeden 2. Tag nach einer 3-monatigen "Kur" mit täglicher Eingabe.
Als Nahrungsergänzung gibt es Canicox HD (2 Tab täglich, das ist 2/3 der empfohlenen Dosis).
Unsere Tierärztin ist bei homöopathischen Mitteln sehr offen - die Empfehlung für Zeel/Traumeel kam von ihr. Sie quaddelt auch mit Traumeel, wenn mal ein Schub kommt.
Ein Hinweis allerdings: Zeel und Traumeel sind keine Medikamente in dem Sinn - sie regen die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Ich bin aber sicher, dass es Leika nicht so gut ginge, wenn wir die Tabletten absetzen würden (habe es schon mal probiert). Ausserdem glaube ich, dass sie dann stärkere Schmerzmittel bekommen müsste, um beschwerdearm leben zu können.
Zeel und Traumeel gibt es frei verkäuflich - ich bestelle immer bei shopapotheke.de. Es verträgt sich auch mit "Chemie". Lass dich nicht verunsichern.
Arthritis ist eine entzündliche Krankheit, die durch Entzündungshemmer (z. B. Carprofen) gelindert werden kann. Wenn das nicht geschieht, entwickeln sich Arthrosen (dauerhafte Schädigungen), die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Allerdings können die Beschwerden, die dadurch auftreten, durchaus gelindert werden, so dass der Hund noch eine lange Zeit recht problemlos leben kann. In manchen Fällen hilft auch Goldakupunktur/Goldimplantat, das sollte aber von einem Arzt gemacht werden, der damit viel Erfahrung hat.
Gute Besserung'!
Gruss
Gudrun -
Arthrose oder Arthritis lässt sich durch Gewichtsreduktion nicht "wegzaubern" und daher braucht der Hund Medikamente um einigermaßen beschwerdefrei weiterleben zu können.Unsere DSH hatte ihre Arthrose nicht aufgrund von Übergewicht (sie war ihr Leben lang schlank), sondern als Folge von mehreren Opereationen im Ellbogengelenk und an der Wirbelsäule.
Natürllich verschwindet Arthrose nicht durch Gewichtsreduktion und muss auf Schmerzen behandelt werden.
Aber jedes Kilo zu viel geht auf die Gelenke und muss weg.
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