Labrador seit Op komisch

  • Hallo,

    Habe das Thema schon einmal bei Probleme mit dem Hund eingestellt. Gehört dort glaub ich aber nicht hin.


    Hallo,

    Vielleicht kennt einer von euch folgende Situation und kann uns weiterhelfen, wir sind mittlerweile völlig ratlos.

    Unser 12 jähriger Labrador Rüde hat seit einigen Tagen scheinbar Panik in unserer Wohnung.
    Er bewegt sich in der Wohnung überhaupt nicht mehr, trinkt nicht mehr, zittert und hechelt ständig.
    Sobalds nach draußen geht , kommt er sofort mit und draußen ist alles gut, er läuft normal, spielt , springt wie wenn nichts war.
    Sowie wir zuhause sind legt er sich sofort hin um bewegt sich kein Meter mehr.
    Das ganze geht jetzt seit ca 1 Woche.
    Anfangs ist ihm beim Aufstehen der Hintern immernoch weggerutscht und er pfietschte .. Aber auch da... Draußen alles gut, springt, spielt alles wie immer. Keine Anzeichen von Schmerzen.
    Waren auch beim Tierarzt, welche auch recht ratlos war, Gelenke, Knochen, Nerven schließt sie aus, da er in kleinster Weise schmerzempfindlich ist.
    Blutuntersuchung wurde gemacht. Diagnose: leichte Anämie.

    Vielleicht sollte ich noch dazu schreiben das er vor 14 Tagen eine OP hat wo ihm ein Lipom in der Leistengegend entfernt wurde. Aber auch da. Narkose gut überstanden. Alles i.O.

    Waren jetzt vor ca eine Woche zum Fäden ziehen, die Wunde sieht gut.

    Aufgrund seines Verhaltens haben wir ein Blutbild machen lassen. Werte bis auf eine leichte Anämie in Ordnung. Vitamin B12 verschrieben in der Hoffnung das es sich bessert.

    Leider ist der Hund immernoch gleich. In der Wohnung: schläft nur, zittert, hechelt viel und trinkt nichts (außer man hält den Napf vors Maul, dann aber nur sehr wenig).... Draußen: Hund wie immer läuft, springt und vor allem immer als erstes in den Fluss zum trinken, da dann auch richtig viel.

    Seit heute kleines Loch in der Wunde mit gelber Flüssigkeit ... Und mehrfach erbrochen (grün-bräunlich, stark riechend)
    Termin beim Tierarzt, heut Nachmittag.

    Hat einer von euch sowas schon mal gehabt


    Vielen Dank.

    Grüße. Melanie

  • Bei vielen leichteren bis mittleren Schmerzen ist es so, dass Tiere draussen oder in anderen Situationen so abgelenkt sind, dass sie die Schmerzen dort nicht mehr ganz so wahrnehmen und sich leidlich normal verhalten.

    In Ruhe kracht der Schmerz und seine Wahrnehmung dann wieder auf sie ein.

    Wenn da jetzt tatsächlich etwas an der OP-Wunde aufgebrochen ist und sich z. B. unbemerkt ein Abszess gebildet hat, könnte das die Erklärung sein.

    Ich drück die Daumen, berichte nach dem TA-Besuch doch bitte nochmal.
    Hat der Hund Fieber?

    LG, Chris

  • Was habt ihr für einen Bodenbelag im Haus?
    Vielleicht ist euer Hund auf Fliesen oder ähnlichem im Hause ausgerutscht und traut sich deshalb nicht zu laufen.

  • Der Hund ist 12 Jahre alt. Da stecken die Hunde das Narkosemittel nicht mehr so leicht weg.

    Möglich dass er einen leichten Narkoseschaden hat, oder auch eine Psychose entwickelt hat.

    Vielleicht hängt es aber auch mit der Wundheilungsstörung zusammen.

  • Waren vorhin nochmal beim Tierarzt... Das Loch an der Wunde ist leicht größer geworden aber sieht im großen und ganzen nicht eitrig aus. Abszess schließt sie aus.

    Haben jetzt von ihr schmerztabletten bekommen falls er doch Schmerzen hat.
    Außerdem hat sie ihm noch mcp gespritzt wegen dem Erbrechen.

    Sollte er jedoch nochmal so Erbrechen, geht's ab in die Tierklinik.

    Fußboden haben wir Laminat, Fliesen und Teppiche. Aber da erscheint er nicht ängstlich.

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