Was fehlt Janosch?
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Hallo ihr Lieben,
ich wende mich an Euch, in der Hoffnung, dass jemand eine Ahnung hat, was meinem kleinen Janosch fehlen könnte (Wir sind in tierärztlicher Behandlung, dieser ist allerdings ratlos!)
Erstmal etwas zu Janosch: Er ist ein Golden Retriever-Schäferhund Mix und ein gutes Jahr alt. Hatte nie Beschwerden und ist ein lebhafter, aufgeweckter, unkastrierter und unglaublich freundlicher Rüde.Zu seinem Krankheitsbild:
Alles ging genau vor einer Woche los. Wir wachten am morgen auf und Janosch verhielt sich anders als sonst. Er kam nicht freudestrahlend zu uns, was er jeden (!) morgen macht, sondern lag nur in seinem Bettchen. Er wirkte apathisch und langsam, aber ansprechbar. Ich machte mir sofort Sorgen und spürte, dass etwas nicht stimmt. Wir sind dann auch sofort mit ihm zum TA gefahren. Dieser stellte Fieber fest, gab ein Fiebersenkungsmittel und ein Antibiotikum, schickte uns wieder nach hause und sagte, wir sollen 2 Tage später, am Samstag wiederkommen, auch wenn es Janosch besser gehen sollte. Allerdings ging es ihm nicht besser. Das Fieber blieb konstant bei 40 Grad. Am Samstag fuhren wir wieder hin und der TA machte ein großes Blutbild und gab uns Fiebersenkungsmittel mit. Die Anzahl der weißen Blutkörperchen war erhöht, also ein Anzeichen für eine Infektion. Wir sollten am Montag wieder kommen.
Ein Tag später ging es ihm wieder ganz gut, er spielte etwas im Garten (aber nicht zuviel) und lag im Schatten und es schien alles wieder besser zu werden. Am Abend allerdings lag er in seinem Bettchen und als wir ihm sein Fressen hinstellten, stand er auf, war plötzlich ganz wacklig auf den Beinen und fiel nach vorne um. Er konnte nur schwer wieder aufstehen. Wir trugen ihn in sein Bettchen und jegliches Aufstehen klappte nicht. Er aß aber und trank. Ich rief trotzdem den TA an und er sagte, dass es nicht lebensbedrohlich wirkte und wir uns ja am nächsten Tag sehen würden. Janosch konnte kaum mehr aufstehen an dem Abend. Am nächsten Tag klappte das Aufstehen dann schon etwas besser, aber er konnte kaum laufen und schwankte. Der TA schaute sich an, wie er lief und meinte, es sehe nicht an Gelenkschädigungen aus, es könnte eher etwas Neurologisches sein.
Er legte mehrere Blutkulturen an und machte einen Test, ob es eine dieser fiesen Zeckenkrankheiten sei. Er tippte nun auf eine Infektion oder eine Autoimmunkrankheit. Das Fieber war mittlerweile weg und lag bei guten 38,5 Grad. Er verschrieb ein anderes Antibiotikum, sagte nun wir sollen es 5 Tage nehmen (heute ist Tag 3) und dann am Samstag wiederkommen (am 08.08.). Bis heute hatte er kein Fieber mehr und das Laufen wurde auch immer besser, auch wenn er immer noch leicht wacklig ist. Nun hat er plötzlich wieder 40 Grad Fieber bekommen. Er hat gegessen und getrunken.Ich mache mir solche Sorgen.
Gleich vorweg: Janosch war noch nie im Ausland und die Zeckenerkrankungen wurden inzwischen ausgeschlossen. Auch bei einem zweiten Blutbild war die Anzahl der weißen Blutkörperchen wieder normal.
Hat irgendjemand eine Idee, was meinem kleinen Bären fehlen könnte oder ähnliches erlebt? Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Liebe Grüße
Sarah
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Hallo,
sprech deinen Tierarzt mal auf Tetanus an.
Ich kenne 2 Fälle die erst sehr spät erkannt wurden weil Tetanus bei Hunden wohl sehr selten auftritt.
gute BesserungLG Terrortöle
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Vielen Dank für die Antwort. Ich werde es dem Tierarzt sagen. Aber würde da nicht das Antibiotikum wirken?
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Hallo,
kann dir da nicht wirklich helfen. Ich weiß nur das zwar mit Antibiotikum behandelt wird, aber die Behandlung an sich wohl sehr langwierig ist, ein spezielles Mittel her muss und möglichst schnell richtig behandelt werden muss.
Ich drück die Daumen das es schnell eine Diagnose gibt und alles gut wird.LG Terrortöle
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Vielen Dank für die Antwort. Ich werde es dem Tierarzt sagen. Aber würde da nicht das Antibiotikum wirken?
Nein, das gefährliche an diesen Bakterien ist ein Toxin ("Gift"), das sie produzieren und das das Nervensystem beeinflußt und damit zu Muskelkrämpfen führt.
Selbst wenn die Bakterien durch die Antibiotika längst vernichtet worden sein sollten, so ist das Toxin immer noch an den Nervenbahnen. -
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Mir fällt noch ein, dass am ersten Behandlungstag der TA an seinem Hals rumgedrückt hat und sowas wie eine Schwellung bemerkte. Wenn er da rauf drückte, hat Janosch merkwürdig gehustet.
Passt das dann noch zu Tetanus?
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