Nassfutter Abfüllung - prozentual angegebene Anteile Augenwischerei?
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Ich bin mir nicht sicher, ob ich das aus dem anderen Thread richtig verstanden habe, möchte da aber wegen off-topic nicht weiter nachfragen. Darum hab ich mal ein Extrathema eröffnet.
Also, nehmen wir an, auf einer hochwertigen Nassfutterdose sind folgende Inhaltsstoffe in Prozent pro 100 g deklariert: 60 % Fleisch, 30 % diverses Gemüse, 10 % Nudeln (Fett etc. lass ich mal außen vor).
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass ich, wenn ich nun eine Dose öffnen und den Inhalt im Labor analysieren würde, dann auch 10 % des Inhalts und nicht mehr Nudeln sind, also ein relativ geringer Anteil an Getreide und eben 60 % Fleischanteil.
Wenn ich es im anderen Thread richtig verstanden habe, ist aber das ROHgewicht aller Zutaten prozentual angegeben, also vor dem Kochen und der Abfüllung. Jedenfalls, beim Kochen nehmen die Nudeln ja viel Wasser / Brühe auf und ca. vervierfachen ihr Gewicht und Volumen (den relativ geringen Gewichtsverlust des Fleisches beim Kochen lass ich jetzt auch mal außen vor). Wenn dann die durch die Flüssigkeitsaufnahme der Nudeln deutlich vergrößerte Gesamtmasse in sagen wir 400 g Dosen abgefüllt wird, kommt natürlich weniger Fleisch, Gemüse als angegeben in die Dose...also nix 60 % Fleischanteil. Oder gleicht sich das irgendwie mit der zum Kochen zugegebenen Flüssigkeit so aus, dass der Fleischanteil trotzdem eingehalten wird?
Lieg ich jetzt wieder daneben? Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.
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30. Juli 2015 um 10:51
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Du musst von den Prozenten weg. Die machen nur Kopfzerbrechen und bringen nichts.

Die Nudeln nehmen zwar Wasser auf, aber du hast dadurch nicht mehr Weizen als vorher in der Dose.
Geht ja auch gar nicht, da gibt es doch so ein physikalisches Gesetz, dass in einem geschlossenen Behältnis der Inhalt gleich bleibt, weil die Atome ja nicht rein noch raus können. Mir fällt der Name gerade nicht ein.
So, also die Nudeln kommen in die Dose, das Fleisch kommt in die Dose. Deckel drauf, Kochvorgang. Das Fleisch gibt Wasser an die Nudeln ab, die Inhaltsstoffe bleiben in der gleichen Menge enthalten (okay, Vitamine gehen kaputt) wie sie vorher rein getan wurden.
Mit Augenwischerei hat das meiner Meinung nach nichts zu tun.

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vielen Dank, da hab ich schon meinen Denkfehler diesmal gefunden. Die rohen Zutaten werden gleich in den Dosen verschlossen und gekocht. Ok, ich glaub, jetzt bin ich zufrieden
Warum ich die Prozentangaben nicht beachten soll, versteh ich aber immer noch nicht. Die sind doch ein guter Anhaltspunkt um die (ursprüngliche) Zusammensetzung der Anteile zu sehen? Ich rechne z. B. bei meiner Frischfütterung auch mit 70% fettem Fleisch und 50 % magerem Fleisch Anteil pro Mahlzeit. -
Okay, wenn der Denkfehler woanders lag und es dir mit den Prozenten lieber ist, dann muss ich dir wohl recht geben. Ich hatte nur noch im Kopf, dass das gestern im anderen Thread wegen den Prozenten so in Chaos gab und ich mit schlichten Mengenangaben statt Prozenten immer besser klargekommen bin - egal ob bei Trocken- Nass- oder Frischfutter. Aber das ist dann wohl Geschmackssache.

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Ich habe einmal das Werk von Pedigree in Verl besucht.
Dort wurde das Fleisch (bekam man nicht zu sehen) erst einmal zermahlen und anschließend in einem riesigen Kessel gekocht. Die restlichen Zutaten kamen dann hinzu. Anschließend wurde der heiße "Brei" durch Röhren gepresst, dabei abgekühlt und anschließend in Dosen gefüllt. Fertig!
Alles lief über wandgroße Computer, ausschließlich darüber gesteuert. Störungen oder sonstige Fehlabläufe hat der Computer umgehend gemeldet.
Da war in der riesigen Fabrikhalle nur ganz wenige Menschen zu sehen. Die waren ausschließlich mit der Überwachung der Computerabläufe beschäftigt oder mit der Fehlerbehebung.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Niemand hat die Absicht Pedigree zu füttern.
Bei den besseren Nassfuttern steht eigentlich immer auf den HPs, dass die Zutaten (manchmal kalt) abgefüllt und dann in der Dose "schonend gegart" werden bei niedrigen Temperaturen.(Ist jetzt wieder die Frage, ob man das so blind glauben sollte oder nicht.
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Es ging mir ja gar nicht um die Empfehlung Pedigree zu füttern, sondern nur darum mein Erlebnis bei der Dosenabfüllung mitzuteilen. Wenn es nicht interessiert, der kanns ja überlesen!
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Es ging mir ja gar nicht um die Empfehlung Pedigree zu füttern, sondern nur darum mein Erlebnis bei der Dosenabfüllung mitzuteilen. Wenn es nicht interessiert, der kanns ja überlesen!
Ich fand es auf jeden Fall interessant, dass man eventuell doch nicht automatisch davon ausgehen kann, wenn nicht explizit angegeben zumindest, dass der Kochvorgang erst in der Dose stattfindet. Hätte gar nicht gedacht, dass Pedigree solche Werksbesichtigungen anbietet. Sowas würde mich auch mal sehr interessieren, aber dann eher von den Sorten, die ich auch füttere.
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Gibt ja auch die Methode mit den trockenen Pallets. Die sind nur wenige Zentimeter hoch, werden in die Dose getan, Wasser drauf und die quellen dann hoch bis zum Deckel. Nennt sich dann auch Nassfutter ... ;-)
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Ich fand es auf jeden Fall interessant, dass man eventuell doch nicht automatisch davon ausgehen kann, wenn nicht explizit angegeben zumindest, dass der Kochvorgang erst in der Dose stattfindet. Hätte gar nicht gedacht, dass Pedigree solche Werksbesichtigungen anbietet. Sowas würde mich auch mal sehr interessieren, aber dann eher von den Sorten, die ich auch füttere.
Besichtigungen werden sehr wahrscheinlich nur gezielt für Gruppen angeboten. Du könntest ja Pedigree selbst mal anschreiben!
Und nein, ich selbst füttere kein Pedigree!
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