Das Führen an der kurzen Leine...

  • Meine Hündin muss für mich und meinen Alltag tauglich sein - dass heißt es ist mir wie vielen anderen hier auch, egal ob sie 10 cm vor mir oder hinter mir geht - lockere Leine.
    Sie kennt sich aber aus wenn ich die Leine verkürze sie enger bei mir bleibt. An kurzer Leine wird auch nicht geschnüffelt .

    Hundebegnungen an der Leine gibt es nicht. Wir haben den Fehler anfangs gemacht und wenn du bereits nen unsicheren Hund bzw Hündin hast fördert das leider nicht unbedingt den Umgang mit anderen Hunden ;)
    Kontakt gibt es bei uns auch nur mit ausgewählten Hunden und auch da nicht an der Leine da einfach keine ordentliche Körpersprache möglich ist.

  • Mein Hund muss an der Leine nicht genau neben mir laufen, sondern darf auch vor mir laufen. Nur ziehen ist eben nicht erlaubt (wobei ich da auch mal etwas konsequenter sein müsste). Schnüffeln darf sie, nur in der Innenstadt nervt das etwas, da sie alle 3 Meter stehen bleibt, weil an jeder Hauswand, Baum oder Laterne Hundepipi ist. Aber da wir nicht so oft durch die Stadt gehen, find ich das nicht ganz so tragisch.
    Hundekontakt an der Leine gibt es nur, wenn ich den anderen Hund kenne und weiß, dass mein Hund sich mit dem versteht. Ansonsten sorgt mein Hund schon selbst dafür, dass Fremde ihren Hund nicht zu uns lassen, wenn sie sich schon mit Bürste und knurrend in die Leine hängt :pfeif:

  • Bei uns gibts an der Leine die kurze (selten) und die lange Variante (normaler Modus). Beides mal geht Hund links.

    Wir benutzen eine weiche runde 12mm dicke Retrieverleine, die einfach wie ein Lasso locker um den Hundehals gelegt wird. Stufenlos verstellbar von 1-2 m.

    Bei kurzer Leine (wenn ich zügig von A nach B kommen will) halte ich das Ende mit der rechten Hand, die Leine hängt dann locker hinter mir vorbei und mit der linken Hand halte ich sie locker in meiner Handfläche zwischen den Fingern durch und senkrecht neben mir, also ca. 20 cm über dem Hundehals. Kommando FUSS und "Nase hoch", wenn er schnuppern will. "Nase hoch" haben wir eingeübt, weil kurze Leine und schnuppern geht nicht gut - zu viel Spiel, auch wenn der Hund eigentlich ganz korrekt neben mir geht, ist er dann mal schnell vorn oder zurück ... nicht Sinn der Sache.
    Will ich auf jeden Fall, dass Charly ganz sicher eng bei mir im Fuss bleibt (z.B. bei Hundebegegnungen/Kinderwägen/Menschenmengen usw.), wickel ich die Leine dann zusätzlich einmal oder sogar zweimal um die linke Hand ohne Zug allerdings, die restliche Leine hinter meinem Rücken ist dafür lang genug. Will er ziehen, kommt er dann nicht weit. Und ich halt durch die Wickelmethode die momentan 38,5 Kilo gut im Griff. Die weiche Retrieverleine schneidet an den Händen auch nicht ein. Sehr angenehm.

    An der langen Leine ca. 1,50-2,00 Meter halte ich das Ende der Leine nur in der linken Hand, Charly hat den Halbradius hinter und vor mir zu seiner Verfügung, darf schnuppern, pinkeln, stehen bleiben - wir sind dann auch mal zwischendurch im Trödelmodus. Kein Problem - wir haben Zeit. Der Übergang zur kurzen Leine ist aus dieser Position einfach und fließend, falls es die Situation erfordert.

    Aber Charly ist überwiegend im Freilauf - ist das mal bei einem Ausflug/Gassi dauerhaft gar nicht möglich, bekommt er sein Geschirr an - für ihn ein zusätzliches Signal, dass er sich keine Hoffnung auf Freilauf machen braucht, ziehen zwecklos ist. Geführt wird er allerdings auch dann an der Retrieverleine, die um den Hals hängt.

    Hundekontakte an der Leine - also anschnuppern - versuch ich immer zu vermeiden. Ist mir zu riskant. Dann lieber Leine los.

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